Aktuelles

Publikation über ersten Nachweis des “Schmallenberg-Virus” in Europa erschienen
Wissenschaftler des FLI berichten in der Märzausgabe des Fachmagazins „Emerging Infectious Diseases“ über das Ende 2011 von ihnen erstmals bei Rindern in Deutschland nachgewiesene sogenannte „Schmallenberg-Virus“. Der Artikel steht vorab online zur Verfügung:

Aktuelle Informationen zum „Schmallenberg-Virus“
Das FLI stellt auf einer Internetseite aktuelle Fallzahlen, Karten und weitere Informationen zum „Schmallenberg-Virus" zur Verfügung. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

Factsheet zum „Schmallenberg-Virus“
Stand: 20. Januar 2012
Bisher sind in Deutschland 32 Fälle von „Schmallenberg-Virus“ festgestellt worden. Das FLI stellt eine Information zum „Schmallenberg-Virus“ mit Angaben zum Erreger, zum klinischen Bild und zum labordiagnostischen Nachweis als Download zur Verfügung.

Update - Mitteilung des Friedrich-Loeffler-Instituts zum „Schmallenberg Virus“
Zugangsnummern für Gesamtgenomsequenz verfügbar
Stand: 16. Januar 2012

Mitteilung des FLI zum "Schmallenberg Virus"
FLI stellt Virusisolat, Sequenzinformationen und Nachweismethode für die Wissenschaft zur Verfügung
Nach der Entdeckung eines neuen Orthobunyavirus, das vorläufig als „Schmallenberg Virus“ bezeichnet wurde, erhielt das FLI eine Vielzahl von Anfragen nach dem Virusisolat, dem Protokoll der von uns neu entwickelten und im Haus validierten real-time RT-PCR sowie für die Offenlegung von Sequenzinformation über das virale Genom. Als ein vom Bund finanziertes Ressortforschungsinstitut sehen wir es als angemessen an, das von uns isolierte Virus, das Protokoll für den Genomnachweis sowie Sequenzinformation über das virale Genom allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen, die zum Verständnis dieser neuen Infektion beitragen wollen.

Schmallenberg-Virus
Neues Orthobunyavirus bei Rindern
Im November 2011 stellte das FLI erstmals das Auftreten eines neuen Orthobunyvirus bei Rindern in Deutschland fest. Nun nahm das Institut eine Einstufung der Sicherheitsklasse des vorläufig als "Schmallenber-Virus" bezeichneten Erregers vor. Für alle Laborarbeiten sollte das Virus in die Risikogruppe 2 gestuft werden, für tierexperimentelle Arbeiten in die Risikogruppe 3. Die Information zur Einstufung steht zum Download zur Verfügung.

Neues aus der Tierseuchendiagnostik in Deutschland
5. Riemser Diagnostiktage in Greifswald
Insel Riems, 05. Dezember 2011. Wie erkennt man Maul- und Klauenseuche beim Wildschwein? Was ist das “Schmallenberg-Virus”? Welche Tierseuchen könnten in Zukunft bei uns diagnostiziert werden? Diese und andere Fragen stehen auf dem Programm der 5. Riemser Diagnostiktage am 8. und 9. Dezember im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald.

Statistik zur BVD-Bekämpfung in Deutschland
Seit dem 1. Januar 2011 ist die „Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Virusdiarrhoe Virus“ (BVD-VO), die die Grundsätze einer bundeseinheitlichen Bekämpfung der BVD auf verpflichtender Grundlage regelt, in Kraft. Zentraler Punkt des Bekämpfungsprogramms ist die Feststellung und Elimination persistent mit BVD-Virus infizierter Tiere (PI-Tiere). PI-Tiere werden in einer zentralen Datenbank, der HI-Tier erfasst. Das FLI stellt auf der Grundlage dieser Daten eine zusammenfassende Statistik mit Stand 30.9.2011 zur Verfügung.

Präsident des FLI zum Mitglied der königlich belgischen Akademie für Medizin gewählt
Insel Riems, 15. November 2011
Auf ihrer Herbstsitzung in Brüssel wählte die königlich belgische Akademie für Medizin den Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Prof. Thomas C. Mettenleiter, zum ausländischen korrespondierenden Mitglied (membre correspondant étranger). Er wird der Sektion VI „Veterinärwissenschaften“ angehören.
Ältere Nachrichten finden Sie im FLI-Nachrichtenarchiv:
