Projektstart: Bedeutung von Clostridium botulinum bei chronischen Krankheitsgeschehen
Seit geraumer Zeit wird in Deutschland sehr kontrovers über die Ursachen für einen in Rinderherden auftretenden schleichenden Gesundheitsverfall diskutiert. Daher arbeiten ab jetzt die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in einem Forschungsverbund zusammen.
Gesamtziel der Studie ist es, die Ursache der Erkrankungen bei Rindern, die mit einem schleichenden Verfall einhergeht und ganze Rinderbestände betreffen kann, zu untersuchen. Ein Kernpunkt einer der Hypothesen zur Entstehung dieses Krankheitsbildes ist die Produktion von Neurotoxin durch Clostridium botulinum im Darm der betroffenen Rinder. Die Aufgabe des FLI innerhalb des Projektes ist der sichere Nachweis dieses Neurotoxins in den gesammelten Kotproben. Die Auswahl und Zuordnung der Proben zu einer epidemiologischen Kategorie erfolgt durch die TiHo, die das Vorhaben auch koordiniert.
