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Dr. Horst Schirrmeier



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BVD-Ringtests

Nationales Referenzlabor für BVD/MD

Das Nationale Referenzlabor für BVD/MD führte im ersten Quartal des Jahres 2011 den zweiten Ringtest zur BVD-Diagnostik für die zuständigen Untersuchungseinrichtungen der Länder durch. An diesem Ringtest haben sich insgesamt 53 staatliche, private, Universitäts- und Industrielabore beteiligt, darunter auch aus Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden, Dänemark, Polen, Schweden, und Frankreich.

Es wurden insgesamt 30 Proben mit der Bitte versandt, diese mit den im Labor in der diagnostischen Routine durchgeführten Methoden zu untersuchen. Es wurden unterschiedliche Probenpanel für den Virusnachweis (Serum, Plasma, Milch, Ohrstanzproben) und den Antikörpernachweis (Serum, Plasma) zusammengestellt, die unterschiedliche Infektionsstadien und Probencharakteristika, wie „PI-Tier“, „transient infiziertes Tier“, „Tier in diagnostischer Lücke“, „pestiviruskontaminiertes FKS“, u.a.m. repräsentieren.

Die Ergebnisse widerspiegeln insgesamt einen hohen Stand der BVD-Labordiagnostik, wenngleich ca 2 % Abweichungen bei insgesamt über 3600 durchgeführten und ausgewerteten Einzeluntersuchungen zu verzeichnen waren. Nur ein geringer Teil der abweichenden Ergebnisse entfällt jedoch auf Labore, die in den Bundesländern im Rahmen der freiwilligen Programme in der Routinediagnostik bereits seit längerem tätig sind und über entsprechende Fachkompetenz, Erfahrungen und das methodische und logistische Potenzial verfügen.

Der Ringtest dient in erster Linie der Eigenkontrolle und dem Nachweis der Laborkompetenz. Die Auswertung findet anonymisiert statt, es wird keine Fremdbewertung oder Zertifizierung erfolgen.

 

BVD-Ringtest 2011: Angaben zu den Proben und anonymisierte Ergebnistabellen:

BVD-Ringtest 2006: Ansatz und Ergebnisse: