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Wissenschaftliche Leitung

Dr. Susanne Kersten



Telefon: +49 531 596 3152
Fax: +49 531 596 3199

Bundesallee 50
38116 Braunschweig

Zur Person

Wissenschaftliche Mitarbeit

Doktoranden/Diplomanden

Ulrike Brezina
Mohammad Ebrahem
Kristin Kullik

Marleen Paulick
Karin Preugschat
Inga Rempe
Reka Tienken
Janine Winkler

Arbeitsgruppe Immuno-Nutrition

Institut für Tierernährung

Foto der Arbeitsgruppe Immuno-Nutrition
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsgruppe Immuno-Nutrition (FLI Braunschweig)

 

Nahezu jeder Nährstoff, aber auch unerwünschte Stoffe im Futter (z.B. Mykotoxine) oder sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, können das Immunsystem beeinflussen. Andererseits kann auch die Auseinandersetzung des Wirtstieres mit viralen, bakteriellen, mykotischen und parasitären Erregern, die über das Immunsystem vermittelt wird, durch immunmodulatorisch wirksame Futterbestandteile beeinflusst werden. Die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen Ernährung und Immunsystem sind daher Gegenstand der Forschung der interdisziplinären Arbeitsgruppe. Es werden spezielle Aspekte übergreifend bei den verschiedenen Tierarten untersucht. Hierfür werden Fütterungsversuche durchgeführt, um Effekte in vivo darzustellen oder primäre Zellen für ex vivo Untersuchungen oder auch in vitro Untersuchungen zu gewinnen.  

Die Arbeitsgruppe verfügt über verschiedene spezialisierte Labore:  

  • Hämatologisches Labor    
  • Zellkulturlabor    
  • Biochemisches und Molekularbiologisches Labor    
  • Mykotoxin-Labor

Aufgabe des Mykotoxin-Labors ist die Untersuchung von Futtermitteln und vor allem physiologischen Proben (z.B. Blutserum/-plasma, Galle, Nieren, Leber, Muskel, Milch, Eier, Harn, Kot) aus Fütterungsversuchen mit landwirtschaftlichen Nutztieren auf Mykotoxine und ihre Metaboliten. Schwerpunkte sind die Fusarium-Toxine Deoxynivalenol und Zearalenon sowie Ochratoxin A und ihre Metaboliten . Zurzeit werden Methoden zur Bestimmung von T-2 Toxin und seiner Metaboliten entwickelt. Für die Analytik stehen zwei konventionelle HPLC-Anlagen mit UV-, DAD- und Fluoreszenzdetektoren sowie eine LC-MS/MS-Anlage (HPLC mit einem Tandem-Massenspektrometer-Detektor) zur Verfügung. Wegen der Vorteile der LC-MS/MS (sehr spezifisch, sehr niedrige Nachweisgrenzen, einfachere Probenaufreinigung u.a.) wird diese Methode für immer mehr Fragestellungen eingesetzt.