

Am 24.07.2012 bestätigte das Nationale Referenzlabor für West-Nil-Virus am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Nachweis des Usutu-Virus (USUV) bei zwei verendeten Amseln aus Rheinland-Pfalz. Die Einsendung erfolgte über das Landesuntersuchungsamt Koblenz. Vor wenigen Tagen hatte bereits das Bernhard-Nocht-Institut (BNI) zusammen mit der Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage (KABS) den Nachweis des Virus bei einigen Amseln gemeldet.

Juli 2012
Am 12. Juli 2012 bestätigte das Nationale Referenzlabor für Milzbrand den Nachweis des Milzbranderregers in Proben aus einem Rinderbestand im Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt. Betroffen ist eine Mutterkuhherde, die in der Nähe der Elbe weidete. Der Landkreis stellte den Ausbruch der anzeigepflichtigen Tierseuche Milzbrand fest und leitete umgehend die vorgesehenen Bekämpfungsmaßnahmen ein.

Aktuelle Informationen zum „Schmallenberg-Virus“
Das FLI stellt auf einer Internetseite aktuelle Fallzahlen, Karten und weitere Informationen zum „Schmallenberg-Virus" zur Verfügung. Diese Seite wird laufend aktualisiert.

März 2012: Seit dem 15. Februar 2012 ist Deutschland offiziell frei von der Blauzungekrankheit. In seiner aktuellen qualitativen Risikobewertung analysiert das FLI das Risiko des Wiederauftretens der Blauzungenkrankheit in Deutschland.

März 2012: Wissenschaftler und Forstbehörden sehen Anzeichen für ein möglicherweise vermehrtes Auftreten von Hantavirus-Infektionen in diesem Jahr. Diese vor allem von Rötelmäusen übertragene Infektionskrankheit verläuft meistens mild mit grippeähnlichen Symptomen, in Einzelfällen kann es allerdings zu schweren Verlaufsformen mit Nierenfunktionsstörungen kommen, die durch Dialyse behandelt werden müssen.

04. Oktober 2011: Bewertung des Risikos der Einschleppung sowie des Auftretens von hochpathogenem aviären Influenzavirus des Subtyps H5N1 (HPAIV H5N1) in Geflügelbeständen in der Bundesrepublik Deutschland.

Juli 2011: Risikobewertung zur Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Zusammenhang mit der Ausfuhr von lebenden Schweinen aus der Bundesrepublik Deutschland in die Russische Föderation

Am 27.05.2011 wurde durch das Nationale Referenzlabor für Geflügelpest am Friedrich-Loeffler Institut (FLI) der Verdacht auf das Vorliegen von niedrigpathogener aviärer Influenza (LPAI) vom Subtyp H7 in einem Geflügelzuchtbetrieb mit 20.000 Hühner-Mastelterntieren sowie 400.000 Bruteiern im Kreis Gütersloh bestätigt. Am selben Tag wurde der Verdacht auf aviäre Influenza (AI) in drei weiteren Betrieben aus Gütersloh mitgeteilt. Auch in diesen Betrieben wurde LPAI vom Subtyp H7 durch das FLI bestätigt.

Seit dem 01.09.2010 wurde bei sieben aus Rumänien stammenden Pferden die ansteckende Blutarmut der Einhufer festgestellt. Fünf infizierte Tiere wurden in Hessen aufgespürt und je eines in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Die Tiere waren vermutlich ohne die erforderlichen Gesundheitszeugnisse und Untersuchungsergebnisse nach Deutschland transportiert worden...

April 2010: Die aktuellen und andauernden Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche in Südkorea (seit Anfang Januar 2010) und in Japan (seit Mitte April 2010) werden vom Weltreferenzlabor für Maul- und Klauenseuche (IAH, Pirbright, VK) als Hinweis auf einen erheblichen und ansteigenden Infektionsdruck aus endemisch infizierten asiatischen Ländern angesehen...

Dezember 2009: Ende April 2009 meldeten Mexiko und die USA auffällige Grippeerkrankungen bei Menschen, in deren Folge es in Mexiko auch zu Todesfällen kam. Es wurde eine Infektion mit Influenza A Virus vom Subtyp H1N1 festgestellt, das Ähnlichkeiten mit bei Schweinen vorkommenden Influenzaviren aufweist. ...
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