wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für molekulare Pathogenese
Das Friedrich-Loeffler-Institut ist als selbstständige Bundesoberbehörde und Forschungsinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf den Gebieten Tiergesundheit, Tierernährung, Tierhaltung, tiergenetische Ressourcen und Tierschutz tätig.
Am Standort Jena ist im Institut für molekulare Pathogenese zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine befristete Stelle
einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin / eines wissenschaftlichen Mitarbeiters
im Rahmen des EU - geförderten Projektes „ANTIGONE“ mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (derzeit 19,5 Stunden) befristet bis zum 31.01.2015 zu besetzen.
Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach den Bestimmungen des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes (TVöD); die Eingruppierung erfolgt je nach Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TVöD, Tarifgebiet - Ost. Bis zum Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung ist diese Eingruppierung vorläufig und begründet keinen Vertrauensschutz und keinen Besitzstand (§ 17 Abs. 3 Satz 1 TVÜ).
Aufgaben:
Im Rahmen des Forschungsverbundes „ANTIGONE“ (ANTIcipating the Global Onset of Novel Epidemics – Früherkennung des globalen Auftretens neuartiger Epidemien), soll herausgefunden werden, welche Faktoren dazu geführt haben, dass enterohemorrhagische Escherichia coli des deutschen Ausbruchsstammes O104:H4 für den Menschen so virulent sind, und ob EHEC O104:H4 in der Lage ist im Darm von Wiederkäuern dauerhaft zu überleben.
Dazu wird in verschiedenen in vitro-Modellen mit Zellkulturen vom Menschen und vom Rind untersucht, wie der Ausbruchstamm und verschiedene herkömmliche bovine und humane STEC/EHEC-Isolate mit den Zellen auf struktureller und molekularer Ebene wechselwirken.
Anforderungen:
- abgeschlossenes Studium der Veterinärmedizin, Medizin, Biologie oder gleichwertige Qualifikation
- Kenntnisse und Erfahrungen in Zellkulturtechniken, bakteriologischen und immunologischen Analysemethoden von Vorteil
- Bereitschaft zur Mitarbeit bei Tierversuchen
- gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift
Die Tätigkeit beinhaltet den Einsatz im Sicherheitsbereich, was eine Sicherheitsüberprüfung gem. Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG) und besondere Schutzvorkehrungen vor Gesundheitsgefahren erfordert. Die persönliche und gesundheitliche Eignung ist daher Voraussetzung für die Stellenbesetzung.
Nähere Auskünfte erteilt Prof. Dr. Ch. Menge unter Tel. 03641–804 2430 / E-Mail: christian.menge@fli.bund.de
Das Friedrich-Loeffler-Institut ist bestrebt, den Anteil der Frauen zu erhöhen. Frauen werden daher besonders aufgefordert, sich zu bewerben.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Schriftliche Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen werden unter Angabe der Kennziffer 77/12 bis zum 31.08.2012 an das Friedrich-Loeffler-Institut, Referat Personal, Postfach 1318, 17466 Greifswald-Insel Riems erbeten. Eine Eingangsbestätigung der Bewerbung erfolgt nicht. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens erhalten Sie Ihre Unterlagen zurück.
