Aktuelles

Infektionen mit Aviären Influenzaviren vom Subtyp H7N9 in China
7. Mai 2013
Das FLI stellt aktualisierte Informationen zu Infektionen mit Aviären Influenzaviren des Subtyps H7N9 bei Menschen in China bereit.

Bewertung des Einschleppungsrisikos von H7N9 in Geflügelbestände
30. April 2013
Das FLI erstellte eine qualitative Risikobewertung für die Einschleppung und Verbreitung des aviären Influenza A (H7N9) Virus aus China in Geflügelbestände in die Bundesrepublik Deutschland. Für legale Einfuhr aus Drittländern oder legales innergemeinschaftliches Verbringen besteht demnach ein vernachlässigbares Einschleppungsrisiko, über Personen- und Fahrzeugverkehr sowie Wildvögel besteht ein jeweils geringes Risiko. Illegale Einfuhren aus betroffenen Drittländern, deren Ausmaß nicht eingeschätzt werden kann, stellen dagegen ein hohes Risiko dar.

Kunstwettbewerb für das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems entschieden
Am Dienstag, den 30. April wurde der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb zur Realisierung der „Kunst am Bau“ für das Friedrich-Loeffler-Institut entschieden. Auslober war die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) im Rahmen des Gesamtausbaus des FLI auf der Insel Riems. Eine überregional zusammengesetzte Jury unter Vorsitz von Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee empfahl für die Außenanlagen des Instituts die große Flächenskulptur „Insulaner“ von Barbara Trautmann sowie als Wandgestaltung im Konferenzbereich die Arbeit „Grenzen und Ereignisse“ von Matthias Geitel zur Realisierung. Das Pommersche Landesmuseum Greifswald zeigt ab dem 3. Juli alle eingereichten Entwürfe.

Infektionen mit Aviären Influenzaviren vom Subtyp H7N9 in China
18. April 2013
Das FLI stellt aktualisierte Informationen zu Infektionen mit Aviären Influenzaviren des Subtyps H7N9 bei Menschen in China bereit.

Friedrich-Loeffler-Institut lädt zum
Girls' Day auf die Insel Riems
Zum diesjährigen Girls`Day am 25. April können zwölf Mädchen der Klassen 9 bis 11 “Forschungsluft” im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und auf der Insel Riems schnuppern.

Infektionen mit Aviärem Influenzavirus H7N9 bei Menschen in China
8. April 2013
Aus China wurde Anfang April 2013 erstmals über Erkrankungen mit Todesfällen bei Menschen berichtet, die mit einem Aviären Influenzavirus (AIV) des Subtyps H7N9 infiziert waren. Bei mehreren Personen mit bestätigten Infektionen traten offenbar zunächst schwere grippeähnliche Symptome auf, bevor die Patienten in einen kritischen Zustand verfielen. Einige von ihnen starben. Die sporadisch auftretenden Einzelfälle konzentrieren sich derzeit auf Shanghai und drei unmittelbar angrenzende Regionen. Mensch-zu-Mensch-Übertragungen wurden bislang nicht nachgewiesen. Vermutlich haben sich die betroffenen Personen durch Kontakt mit Vögeln/Geflügel angesteckt.

FLI bei Publikationsanalyse “Virologie” erfolgreich
Sechs FLI-Forscher unter den 50 meistzitierten Köpfen im neuen Laborjournal
Insel Riems, 15. März 2013. Sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems listet das aktuelle „Laborjournal“ in seiner Publikationsanalyse für die Virologie von 2006 bis 2009 unter den 50 meistzitierten Köpfen - drei davon allein unter den ersten zehn. Hierbei nimmt PD Dr. Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik, mit 1303 Zitaten und 82 Artikeln Platz 3 ein. Es folgen Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter (Platz 6), Dr. Bernd Hoffmann (Platz 10), Prof. Dr. Timm Harder (Platz 21) und Prof. Dr. Martin Groschup (Platz 29). Besonders erfreulich ist, dass mit Elke Starick auf Platz 44 auch eine Wissenschaftlerin aus dem FLI dabei ist. Die in den Publikationen behandelten Themen reichen von Blauzungenkrankheit und Influenzaviren über Herpesviren bis zu weiteren Erregern von Zoonosen. Mit 11 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern liegt die Universität Heidelberg unter den 50 meistzitierten Köpfen vorn.

Cover-Story aus dem FLI
in der Märzausgabe des Journal of Immunology
Wissenschaftler des Instituts für Immunologie sowie des Instituts für Molekulare Pathogenese des FLI stellen mit ihrem Artikel zu anti-bakteriellen Abwehrprozessen von Immunzellen die Cover-Story der aktuellen Ausgabe von The Journal of Immunology.
Chlamydien sind intrazelluläre bakterielle Krankheitserreger, die Körperzellen infizieren und zu schweren Erkrankungen bei Mensch und Tier und führen. Dendritische Zellen gehören vermutlich zu den ersten Abwehrzellen des Immunsystems, die als zelluläre Sensoren mit Hilfe von MHC I- und II-Molekülen einer Chlamydieninfektion entgegentreten. Im Mittelpunkt der Forschung der Arbeitsgruppe von Dr. Michael Knittler vom Institut für Immunologie stehen Untersuchungen zur Aufnahme und Prozessierung von Chlamydien durch diese Immunzellen sowie die von ihnen ausgelöste T-Zell-Aktivierung mittels Oberflächenpräsentation bakterieller Antigene. Die Studie identifiziert Autophagie als Schlüsselmechanismus dendritischer Zellen bei der MHC I- Präsentation chlamydialer Antigene. Die Ergebnisse der Veröffentlichung geben ein neues Verständnis zu Abläufen zellulärer Immunabwehr gegen intrazelluläre Bakterien und liefern wichtige Grundlagen für zukünftige Behandlungsstrategien.
mehr zum Titelbild
zum Artikel
zur AG von PD Dr. Michael Knittler
zur AG von Prof. Dr. Elisabeth M. Liebler-Tenorio

Informationen zu Bienen-Schädlingen
Das Nationale Referenzlabor für Bienenkrankheiten stellt Informationen zu Tropilaelaps Milben und dem Kleinen Beutenkäfer zur Verfügung. Die beiden Merkblätter entstanden in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Referenzlabor für die Gesundheit von Honigbienen und der britischen Food and Environment Research Agency.

Studie zu den Kosten von Maßnahmen gegen BSE 2000-2010 veröffentlicht
In einer kürzlich vom FLI veröffentlichten Studie werden die Kosten für die Bekämpfungsmaßnahmen gegen BSE eingeschätzt. Besonders hohe Kosten verursachten demnach das Verbot des Einsatzes von tierischen Proteinen in der Nutztierfütterung und die daher erfolgte Entsorgung des Materials.

Grüne Berufe sind voller Leben – Regionalentscheid in Braunschweig
Unter dem Motto „Grüne Berufe sind voller Leben – Zukunft braucht Nachwuchs“ fand am 05.02.2013 der Regionalentscheid des Bundesweiten Berufswettbewerbes der deutschen Landjugend am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Braunschweig statt. Siebzig Auszubildende und Fachschüler der Ausbildungsberufe Landwirtschaft kämpften auf dem Gelände der FLI Versuchsstation um die besten Plätze.

Aktualisierte Informationen zum Schmallenberg-Virus
31. Januar 2013
Im Factsheet zum Schmallenberg-Virus stellt das FLI aktualisierte Informationen zum Erreger sowie zur Übertragung und Epidemiologie zur Verfügung.

Geimpft oder infiziert?
Markerimpfstoffe im Kampf gegen Tierseuchen
Impfungen sind aus einer modernen Gesundheitspolitik und Tierseuchenbekämpfung nicht mehr wegzudenken. Sie können bei bestimmten Tierseuchen jedoch eine wirkungsvolle Bekämpfung erschweren, weil ein konventionell geimpftes Tier in Antikörpertests nicht von einem infizierten Tier unterschieden werden kann. Im neuen Forschungsreport berichten Wissenschaftler des FLI, wie durch die Vakzination mit Markerimpfstoffen Antikörper, die durch Impfung hervorgerufen werden, von solchen, die nach einer Infektion gebildet werden, unterscheidbar werden und bei welchen Tierseuchen diese neuartigen Impfstoffe bereits im Einsatz oder in weit fortgeschrittener Entwicklung sind.

Nachweis von Schmallenberg-Virus in Bullensperma
Riems, 21.12.2012
Das Friedrich-Loeffler-Institut hat vor kurzem erstmals Erbmaterial des Schmallenberg-Virus (SBV) im Sperma von Bullen festgestellt. Hierfür wurde ein optimiertes Nukleinsäure-Extraktionsprotokoll sowie ein vom Friedrich-Loeffler-Institut entwickeltes PCR-Verfahren verwendet. Ob SBV über dieses Sperma übertragen werden kann, wird derzeit untersucht. Um eine Übertragung auszuschließen, sollte Sperma von SBV-Antikörper-positiven Bullen vor der Verwendung untersucht werden.

Friedrich-Loeffler-Institut bildet beste Biologielaborantin in Deutschland aus
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeichnete bei seiner “Nationalen Bestenehrung in IHK-Berufen” am 10. Dezember in Berlin Christin Kühnert als beste Prüfungsteilnehmerin des Jahrgangs 2012 im Ausbildungsberuf Biologielaborantin aus. Frau Kühnert absolvierte von 2008 bis 2012 ihre Ausbildung am Standort Jena des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI).

Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts publizieren erfolgreich
Vorn bei den meistzitierten Köpfen laut Laborjournal
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Laborjournal“ listet in einer Publikationsanalyse die meistzitierten Autorinnen und Autoren in der Tiermedizin im deutschsprachigen Raum von 2006 bis 2009 auf. Insgesamt 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stehen dabei unter den 50 meistzitierten Forschern, davon 7 unter den ersten 25.

Statistik zur BVD-Bekämpfung in Deutschland
Berichtszeitraum: 01.01.2011 - 31.10.2012
Seit dem 1. Januar 2011 ist die „Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Virusdiarrhoe Virus“ (BVD-VO), die die Grundsätze einer bundeseinheitlichen Bekämpfung der BVD auf verpflichtender Grundlage regelt, in Kraft. Zentraler Punkt des Bekämpfungsprogramms ist die Feststellung und Elimination persistent mit BVD-Virus infizierter Tiere (PI-Tiere). PI-Tiere werden in einer zentralen Datenbank, der HI-Tier erfasst. Das FLI stellt auf der Grundlage dieser Daten eine Gesamtstatistik zur Verfügung.

Synthetisch hergestellter mRNA-Impfstoff schützt vor Grippe
Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) gelang es gemeinsam mit Kollegen der Curevac GmbH in Tübingen erstmals, die schützende Wirkung eines synthetisch hergestellten mRNA-Impfstoffes gegen eine Infektionskrankheit zu zeigen. Sie wiesen bei geimpften Mäusen, Frettchen und Schweinen eine spezifische Immunreaktion sowohl auf Antikörper- als auch auf zellvermittelter Ebene nach, die gegen eine Infektion mit Influenzaviren wie den Erregern der Vogelgrippe oder der Schweinegrippe schützte. Wie die Arbeitsgruppe um Prof. Lothar Stitz, Leiter des Instituts für Immunologie am FLI, in einer aktuellen Publikation im internationalen Fachmagazin „Nature Biotechnology“ berichtet, kann der Impfstoff rein synthetisch hergestellt werden, wodurch die Produktionszeiten deutlich unter denen für konventionelle Impfstoffe liegen.
