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APHAEA: Harmonisierte Verfahren zur Überwachung der Gesundheit, Ökologie und Verbreitung von Wildtieren
Einrichtung:
Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)
Institut / Abteilung:
Institut für Epidemiologie (IfE),
Beschreibung / Ziel (dt.):
APHAEA (harmonised Approaches in monitoring wildlife Population Health, And Ecology and Abundance) ist ein Europäisches Expertennetzwerk im Bereich Tiergesundheit und Wildtierforschung. Beteiligt sind 7 Länder. Es dient als Plattform für die Harmonisierung von Vorkommen- und Nachweismethoden von human- und haustiergesundheitlich bedeutsamen Erregern von Wildtieren. Damit werden bisherige Arbeiten der European Wildlife Disease Association (EWDA), des Artemis Forschungsinstituts für Wildtiergesundheit und des vom EU FP7 geförderten WildTech-Projekts fortgesetzt. Als Ausgangsbasis werden die 31 wichtigsten Wildtiererreger verwendet, die im WildTech-Projekt identifiziert wurden. Zu diesen 31 Pathogenen hat APHAEA 15 Schlüsselwildtierspezies zugeordnet. Berücksichtigt werden hierbei verschiedene Habitate, Erreger und „Goldstandards“ zur Verteilung in verschiedenen Ländern. Es wird eine Harmonisierung der Verfahren zum Monitoring, zur Beprobung und Datenerfassung auf europäischer Ebene mit einer möglicher Erweiterung auf ein breiteres Wildartenspektrum angestrebt. Weiterhin werden Modellierungen der Daten dafür verwendet, eine Extrapolierung für europaweite Verteilungskarten durchzuführen. Für jede Wirtstier/Erreger-Kombination wird eine an die Lage angepasste Überwachung und Beprobung vorgeschlagen. Gegenwärtig verwendete Standardbeprobungsverfahren und -auswertungen werden evaluiert, um Empfehlungen für ein europäisch abgestimmtes Beprobungsschema zu erstellen. Die Partner werden 3 ausgewählte Kombinationen von Erregern und deren Wirte untersuchen. Die Ergebnisse werden auf Projekttreffen diskutiert und die Vorschläge werden einer Schwachstellen- und Stärkenanalyse unterzogen, um negative Auswirkungen auf das Management von anderen Wirten oder Erregern zu vermeiden. Das Projekt wird aktiv die nationalen und europäischen Experten in den relevanten Fachgebieten über die Projektzeit einbinden, um die zukünftige europaweite Anwendung der entwickelten Methoden zu fördern.
Ergebnis (dt.)
Projektstart war am 1.4.2012
Mitwirkende Institutionen
Spain – IREC Universidad de Castilla – La Mancha Italy - IZSTO France – VetAgroSup Lyon Sweden - SVA Switzerland - FIWI Denmark – DTU-Vet
Bezug: BMELV-Forschungsplan 2008
Die Forschungsaktivität leistet
Hauptbeitrag zur Hauptaufgabe
2.15: Untersuchungen zur Prävention und Bekämpfung von Tierkrankheiten sowie den wirtschaftlichen Folgen von Tierseuchen
Nebenbeiträge für Hauptaufgaben:
5.9:
Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Verfahren zur Diagnostik, Prophylaxe und Bekämpfung bei Tierseuchen, Zoonosen und anderen, auch neuer oder neu auftretender Infektionskrankheiten bei Tieren einschließlich vektorübertragenen Infektionskrankheiten
Beginn: 4 / 2012
Ende: 3 / 2015
Daueraufgabe: Nein
Status: laufend
Es handelt sich um ein Drittmittelprojekt!
