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Übersicht Ergebnisliste

Forschungsaktivitäten

Institut für Virusdiagnostik

Die Liste der Forschungsprojekte basiert auf einer Abfrage der Forschungsdatenbank des BMELV nach dem jeweiligen FLI-Institut.

Aufgelistet werden die Titel und die Kurzfassungen in deutscher und, sofern vorhanden, auch englischer Sprache. Durch Klick auf den Titel werden Ihnen alle Angaben zu der jeweiligen Forschungsaktivität angezeigt.

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FSI-Optimierung der konventionellen AIV-Diagnostik: AIV-Nachweise: Sensitive rekombinante Zellkultursysteme

Einrichtung:

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)

Institut / Abteilung:

Institut für Virusdiagnostik (IVD),

Beschreibung / Ziel (dt.):

Die Arbeit mit Influenzaviren wird wesentlich durch den Umstand erschwert, dass niedrig-pathogene Subtypen sich nicht kontinuierlich in Zellkulturen vermehren lassen. Virusisolierungen und Massenvermehrungen (Impfstoffproduktion) müssen weiterhin in embryonierten Hühnereiern durchgeführt werden, was teuer und zeitaufwändig ist. Um Zellkulturen permissiv auch für niedrig-pathogene Influenzaviren zu machen, müssen zumindest drei Kriterien berücksichtigt werden: a)die Produktion infektiöser Nachkommenvirionen erfordert die endoproteolytische Spaltung des Hämagglutinins b)Expression von Sialinsäurerezeptoren verschiedener Typen (SIA alpha 2,3- oder SIA alpha 2,6 Galbeta1-3(4) GLCNAcbeta1- bzw. SIA alpha 2,3 Galbeta1-3(4)-Neu5Gc) c)Typ-I Interferone hemmen die Replikation von Influenzaviren effektiv. Basierend auf der Zellkultursammlung des FLI soll die prinzipielle Permissivität verschiedener Zellkulturen von Schwein, Ente und Schwan geprüft werden. Zellen mit einer Basispermissivität werden mittels Transfektion mit einer sezernierbaren trypsinergen Protease versehen (z.B. human airway-specific protease, enteropeptidase, mast cell tryptase). Nach einer Analyse der Sialorezeptoren der Zelllinie werden ggf. fehlende Sialotransferase ergänzt (etabliertes Verfahren der Fa. Glycotope, Berlin). Verfahren zur endogenen Blockade der Interferonexpression werden zusätzlich geprüft (z.B. RNAi-Technologie, Co-Expression von pestiviralem Npro). Die resultierende(n) Zelllinien sollen in der Diagnostik (Virusanzucht, Neutralisationstests) den Einsatz embryonierter Hühnereier erübrigen.

Internetadresse

http://www.fli.bund.de

Bezug: BMELV-Forschungsplan 2008

Die Forschungsaktivität leistet

Hauptbeitrag zur Hauptaufgabe

5.9: Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von Verfahren zur Diagnostik, Prophylaxe und Bekämpfung bei Tierseuchen, Zoonosen und anderen, auch neuer oder neu auftretender Infektionskrankheiten bei Tieren einschließlich vektorübertragenen Infektionskrankheiten

Nebenbeiträge für Hauptaufgaben:
2.15: Untersuchungen zur Prävention und Bekämpfung von Tierkrankheiten sowie den wirtschaftlichen Folgen von Tierseuchen
5.10: Entwicklung von modernen Diagnostika und Impfstoffen für Tierseuchen und Zoonosen sowie Entwicklung von Arzneimitteln für Krankheiten bei wirtschaftlich weniger bedeutenden Tierarten wie Fischen, Bienen etc.

Beginn: 1 / 2007

Ende: 12 / 2009

Daueraufgabe: Nein

Status: abgeschlossen

Es handelt sich um kein Drittmittelprojekt!

Forschungsprojekte