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Virulenzuntersuchungen an KSPV-Schwarzwildisolaten
Einrichtung:
Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)
Institut / Abteilung:
Institut für Infektionsmedizin (IMED),
Beschreibung / Ziel (dt.):
Untersuchungen zur Virulenz von KSPV-Isolaten vom Schwarzwild zum Bewertung von Verlauf und Ausgang der Infektion im Feld
Ergebnis (dt.)
Die Untersuchungen zur Charakterisierung von Feldisolaten des Virus der Klassischen Schweinepest (KSPV) vom Wildschwein sind wichtig zur epidemiologischen Bewertung des Seuchengeschehens und zur Bewertung der Ausbreitungstendenz. Vergleichende experimentelle Studien wurden am Zieltier fortgeführt. Zum Einsatz kamen bisher zwei Feldisolates des Genotypes 2.3 Rostock, isoliert vom Schwarzwild aus endemisch verseuchten Gebieten der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz. Das Virus wurde Wildschweinen im Alter von 7 Wochen bis 18 Monaten verabreicht. Auf Grund des klinischen Bildes, der transienten Virämie, der Virusausscheidung und der pathologisch-anatomischen Befunde sowie des negativen Erreger- bzw. Genomnachweises am Ende des Experimentes wurden der Subtyp 2.3 Rostock als mäßig virulent bewertet. Es erkrankten und verendeten nach Infektion ausschließlich Tiere, die auch von einem sekundären Pathogen (P. multocida) befallen waren. Dies unterstreicht die Rolle von Sekundärinfektionen für das Auftreten klinischer Erscheinungen bzw. Todesfälle wie auch für die Verbreitung von abgeschwächten Virusstämmen im Feld. Untersuchungen mit weiteren Isolaten und Subtypen sind vorgesehen.
Internetadresse
Mitwirkende Institutionen
Landesuntersuchungsämter
Bezug: BMVEL-Forschungsplan 2002 (22.04.02)
Die Forschungsaktivität leistet
Hauptbeitrag zur Hauptaufgabe
1.12: Untersuchungen zu Tierseuchen und anderen Infektionskrankheiten bei Tieren
Beginn: 1 / 2001
Ende: 12 / 2012
Daueraufgabe: Ja
Status: laufend
Es handelt sich um kein Drittmittelprojekt!
