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Studien zur Pathogenese von Infektionen mit schwach virulentem Virus der Klassischen Schweinepest (KSPV)
Einrichtung:
Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI)
Institut / Abteilung:
Institut für Infektionsmedizin (IMED),
Beschreibung / Ziel (dt.):
Infektionen mit schwach virulentem Schweinepestvirus können in der Schwarzwildpopulation aber auch bei Hausschweinen vorkommen, ohne ausgeprägte Seuchenverläufe zu induzieren. Auf Grund fehlender Todesfälle kann die Diagnostik der Erkrankung Probleme bereiten. Ziel der Arbeiten ist es daher, den Krankheitsverlauf unter experimentellen Bedingungen in Verbindung mit diagnostischen Untersuchungen zu studieren.
Ergebnis (dt.)
Ein von Wildschweinen stammendes Virusisolat wurde vergleichend an Wild- und Hausschweinen auf seine krankmachende Eigenschaft (Virulenz) untersucht. Während einer 31-tägigen Beobachtungszeit traten weder bei den Haus- noch bei den Wildschweinen KSP-spezifische Symptome auf. Zwei von drei infizierten Ferkel zeigten transiente Virämie und geringe Leukopenie und schieden kurzzeitig Virus im Nasensekret aus, wodurch Kontakttiere ohne zu erkranken virämisch wurden und z.T. serokonvertierten. Haus- und Wildschweine wurden mit schwach virulentem CSFV experimentell infiziert und die Virusausbreitung mit CSFV vom C-Stamm verglichen. In lymphatischen Organen war CSFV-Antigen nur in den Keimzentren und im Kryptepithel der Tonsillen kurzfristig p.i. nachweisbar, während virologisch CSFV zwischen dem 4. und 25. Tag in Tonsille, Milz, Lymphknoten, Lunge und Ileum zu finden war
Internetadresse
Bezug: BMVEL-Forschungsplan 2002 (22.04.02)
Die Forschungsaktivität leistet
Hauptbeitrag zur Hauptaufgabe
1.12: Untersuchungen zu Tierseuchen und anderen Infektionskrankheiten bei Tieren
Beginn: 2 / 2001
Ende: 12 / 2008
Daueraufgabe: Nein
Status: abgeschlossen
Es handelt sich um kein Drittmittelprojekt!
