Aktuelles

34. Workshop über Schimmelpilzgifte
14. - 16. Mai 2012 in der Stadthalle Braunschweig
Über 200 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft aus dem In- und Ausland tagen vom 14. bis 16. Mai auf dem 34. Workshop über Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) in der Stadthalle Braunschweig. Auf dem Programm stehen Fragen der Analytik und des Nachweises von Mykotoxinen sowie zu deren Vorkommen in der Nahrungskette.

Forschen für die Tiergesundheit
Erfolgreicher Zukunftstag am Friedrich-Loeffler-Institut
An fünf Standorten des Friedrich-Loeffler-Instituts - Insel Riems, Wusterhausen, Braunschweig, Celle und Mariensee - schnupperten am diesjährigen Girls`und Boys`Day bzw. Mädchen- und Jungen-Zukunftstag Schülerinnen und Schüler Labor- und Stallluft.

Mückenatlas ist online
Interessierte Bürger können Forschung unterstützen
Welche Mückenarten kommen wann und wo in Deutschland vor? Dieser Frage gehen Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. nach. Ab heute, 27. April 2012, können interessierte Bürgerinnen und Bürger als „Mückenjäger“ aktiv werden und gefangene Stechmücken einschicken.

Friedrich-Loeffler-Institut und Universität Lubumbashi (Kongo) schließen Kooperationsvertrag zur Forschung
Wissenschaftler aus Afrika zu Gast auf der Insel Riems
Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können (Zoonosen), stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Forschungsaktivitäten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und der Universität von Lubumbashi (UNILU) in der Demokratischen Republik Kongo. Gestern wurde dazu im historischen Loeffler-Haus des Instituts ein Kooperationsvertrag zur Forschung geschlossen.

Blauzungenkrankheit in Deutschland
März 2012: Seit dem 15. Februar 2012 ist Deutschland offiziell frei von der Blauzungekrankheit. In seiner aktuellen qualitativen Risikobewertung analysiert das FLI das Risiko des Wiederauftretens der Blauzungenkrankheit in Deutschland.

Atypische BSE bei einer Kuh aus Deutschland in der Schweiz festgestellt
Bei einer in Deutschland geborenen Kuh wurde vom Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) in der Schweiz Anfang März das Vorliegen einer atypischen BSE festgestellt. Das Tier der Rasse Deutsche Angus wurde 2005 in Deutschland geboren und Ende 2006 in die Schweiz verkauft.

Schmallenberg-Virus erstmals sichtbar gemacht
Forschern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems ist es gelungen, das sogenannte „Schmallenberg-Virus“ erstmals sichtbar zu machen. Die Arbeitsgruppe für Elektronenmikroskopie um Dr. Harald Granzow am Institut für Infektionsmedizin des FLI auf der Insel Riems stellte den Erreger durch hochauflösende elektronenmikroskopische Analysen aus infizierten Zellen dar.

2012 – ein erneutes Rötelmaus- und Hantavirusjahr?
Gemeinsame Mitteilung von JKI, RKI, FLI und Nationalem Konsiliarlaboratorium für Hantaviren an der Charité
Wissenschaftler und Forstbehörden sehen Anzeichen für ein möglicherweise vermehrtes Auftreten von Hantavirus-Infektionen in diesem Jahr. Diese vor allem von Rötelmäusen übertragene Infektionskrankheit verläuft meistens mild mit grippeähnlichen Symptomen, in Einzelfällen kann es allerdings zu schweren Verlaufsformen mit Nierenfunktionsstörungen kommen, die durch Dialyse behandelt werden müssen.

Pandemien frühzeitig erkennen und verhindern – Projektstart für „ANTIGONE"
Im Rahmen eines Forschungsverbundes zur schnelleren Erkennung und besseren Bekämpfung von Infektionserregern, die zu einem Gesundheitsrisiko für den Menschen werden können, starten im Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), am Standort Jena Forschungsarbeiten über das im letzten Jahr neu aufgetretene Darmbakterium EHEC O104:H4, den Erreger des Q-Fiebers Coxiella burnetii und den Pesterreger Yersinia pestis. Diese Projekte sind Teil des internationalen Forschungsverbundes „ANTIGONE“ (ANTIcipating the Global Onset of Novel Epidemics – Früherkennung des globalen Auftretens neuartiger Epidemien), der von der EU mit 12 Millionen Euro aus dem Forschungsrahmenprogramm gefördert wird.

Projektstart: 3R-Methoden zum Ersatz und zur Verbesserung gesetzlich geforderter Tierversuche
Prüfmethoden für immunologische Arzneimittel basieren auch heute in vielen Bereichen noch auf Tierversuchen. Mit Hilfe des 3R-Konzepts (Replacement, Reduction und Refinement) können der Einsatz und das Leiden von Tieren im gesetzlich geforderten Experiment verringert oder vollständig vermieden werden. Zu diesem Zweck arbeiten das Paul-Ehrlich-Institut, das Friedrich-Loeffler-Institut und das Lehr- und Versuchsgut Oberschleißheim der Ludwig-Maximilians-Universität München in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund zusammen.
