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Institutsleiter

Prof. Dr. Dr. Sven Dänicke



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38116 Braunschweig

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Stellv. Institutsleiter

Dr. Ulrich Meyer



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Sigrid Herweg



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Adresse

Friedrich-Loeffler-Institut

Bundesforschungsinstitut für
Tiergesundheit
Institut für Tierernährung
Bundesallee 50
38116 Braunschweig

Anfahrt zum Institut

Institut für Tierernährung (ITE)

Standort: Braunschweig

Eingangsportal des Instituts für Tierernährung, Braunschweig
Eingangsportal des Instituts für Tierernährung, Braunschweig © Friedrich-Loeffler-Institut

Das Institut für Tierernährung forscht auf den Gebieten Ernährungsphysiologie, Futtermittelkunde und Tierfütterung. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen tiergesundheitliche Aspekte als Voraussetzung für eine effektive Umwandlung von Futterinhaltsstoffen in qualitativ hochwertige Lebensmittel tierischer Herkunft oder andere Leistungen von Tieren bei einer möglichst geringen Umweltbelastung.

Dem Einfluss verschiedener essenzieller und unerwünschter Nahrungsbestandteile auf das Immunsystem kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. So wird die Relevanz einiger Vitamine sowie Spurenelemente als Vertreter der essenziellen Nahrungsbestandteile auf das Immunsystem verschiedener Tierarten untersucht. Von den unerwünschten Nahrungsbestandteilen sind insbesondere bestimmte Mykotoxine mit immun-modulierender Wirkung von Interesse, da sie in Futtermitteln in höheren Konzentrationen vorkommen können. Hierzu führt das Institut für Tierernährung bei Wiederkäuern, Schweinen und Geflügel Untersuchungen durch, um die Wirkmechanismen aufzuklären, Möglichkeiten der Dekontamination von belasteten Getreidepartien aufzuzeigen und kritische Konzentrationen im Futter abzuschätzen. Hinzu kommt die Analytik der Toxine sowie deren Metaboliten in Lebensmitteln tierischen Ursprungs („carry over“).

Im Bereich Stoffwechsel und Nährstoffbedarf werden die Umsetzungen im Verdauungstrakt der Nutztiere untersucht; besonders das Vormagensystem der Wiederkäuer ist hierbei im Fokus, da Nährstoffumsetzungen in diesem Bereich entscheidenden Einfluss auf umweltrelevante Ausscheidungen, wie Methan und Stickstoff, ausüben.

Weitere Themen sind die Regulation der Futter- und Wasseraufnahme, die artgerechte Ernährung von Nutztieren sowie Ableitungen zum Energie- und Nährstoffbedarf verschiedener Tierarten. Das Institut untersucht und bewertet außerdem die Wirkungsweise und die Effizienz neuartiger Futterzusatzstoffe.