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kommiss. Leiter

Dr. Dieter Fichtner



Telefon: +49 38351 7-1104
Fax: +49 38351 7-1226

Südufer 10
17493 Greifswald - Insel Riems

Zur Person

kommiss. Stellvertreter

Dr. Uwe Fischer



Telefon: +49 38351 7-1105
Fax: +49 38351 7-1226

Südufer 10
17493 Greifswald - Insel Riems

Zur Person

Sekretariat

Birgit Kruse
Telefon: +49 38351 7-1311
Fax: +49 38351 7-1226
Birgit.Kruse@we dont want spamfli.bund.de

Adresse

Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Institut für Infektionsmedizin

Südufer 10
17493 Greifswald - Insel Riems

Anfahrt zum Institut

Institut für Infektionsmedizin (IMED)

Standort: Insel Riems

Das Institut für Infektionsmedizin (IMED) des FLI betreibt vordergründig angewandte Forschung zur Ätiologie und Pathogenese viral, bakteriell und mykotisch bedingter Krankheiten bei Nutztieren. Ziele der Arbeiten sind die Optimierung der Diagnostik, die Entwicklung immunprophylaktischer Maßnahmen und die Ausarbeitung von Bekämpfungsstrategien für Nutztierkranheiten. Bei der Aufklärung von Erreger-Wirtstier-Beziehungen setzt das Institut virologische, bakteriologische, mykologische, elektronenmikroskopische, molekularbiologische und immunologische Methoden ein. Diese werden insbesondere bei tierexperimentellen Studien durch pathomorphologische Methoden in Verbindung mit der elektronenmikroskopischen Analyse von Ultrastrukturen ergänzt. Arbeitsschwerpunkte bilden die Diagnostik und Bekämpfung von virusbedingten Fischkrankheiten, die Immunologie von Nutzfischen sowie Entomologie und Faktorenkrankheiten. Gegenstand aktueller wissenschaftlicher Projekte sind Untersuchungen zur Kompetenz verschiedener Arthropoden, insbesondere Insekten und Zecken, Viren zu übertragen, sowie die Diagnostik, Pathogenese, Immunantwort und molekulare Epidemiologie bei Virusinfektionen von Nutzfischen.

In Zusammenarbeit mit anderen Instituten des FLI führt das IMED Studien zur molekularen Diagnostik und Pathogenese der Klassischen Geflügelpest durch. Multifaktoriell bedingte Infektionskrankheiten (Faktorenkrankheiten) werden beim Schwein sowie bei Nutzfischen untersucht. Das IMED betreibt die Nationalen Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Fischseuchen (Virale Hämorrhagische Septikämie, Infektiöse Hämatopoetische Nekrose, Infektiöse Anämie der Lachse, Koi-Herpesvirus (KHV)-Infektion der Karpfen sowie die für das Gebiet der EU exotischen Fischkrankheiten Epizootische Hämatopoetische Nekrose und Epizootisches Ulzeratives Syndrom), für anzeigepflichtige Tierseuchen bei Weichtieren (Bonamiose, Marteiliose sowie die für die EU exotischen Infektionen mit den Parasiten Bonamia exitiosa, Perkinsus marinus und Mikrocytos mackini), für anzeigepflichtige Tierseuchen bei Krebstieren (Weißpünktchenkrankheit/White Spot Disease und die exotischen Virusinfektionen Taura-Syndrom, Gelbkopfkrankheit/Yellowhead Disease). Darüber hinaus sind im Institut die nationalen Referenzlabore für Enzootische Bovine Leukose, für Caprine Arthritis/Enzephalitis und Maedi/Visna beim Schaf angesiedelt. Das nationale Referenzlabor für Bienenkrankheiten (Amerikanische Faulbrut, Kleiner Beutenkäfer, Tropilaelaps-Milbe) wurde ebenfalls im IMED etabliert.

Im Zusammenhang mit den hoheitlichen Aufgaben der Referenzlaboratorien beraten die Wissenschaftler des IMED sowohl nationale als auch internationale Behörden und Verbände hinsichtlich der Diagnostik und Bekämpfung von Infektionskrankheiten von Fischen, Weichtieren, Krebstieren und Bienen.

 

Referenzlabore

Institut für Infektionsmedizin

 

Labore

Institut für Infektionsmedizin