Arbeitsgruppe Clostridien
Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen
Aufgaben
- Arbeiten zu Clostridien insbesondere zu Clostridium botulinum, Clostridium chauvoei, Clostridium difficile
- Forschungsarbeiten zur Verbesserung der Diagnostik
Aktuelle Projekte
Clostridium (C.) botulinum - Gefährdung durch Toxin und Sporen
Laufzeit: 01/2008 – 12/2010
Mit dem Projekt werden Nachweisverfahren für C. botulinum und seine Neurotoxine geprüft und weiterentwickelt. Die Verfahren sollen im Hinblick auf verschiedene Untersuchungsmatrices angepasst werden, dabei soll die Stabilität von Bakterien und Toxinen in Futtermitteln untersucht werden.
Hierbei stehen molekularbiologische Verfahren zum Nachweis und zur Genotypisierung von C. botulinum sowie der Nachweis von Toxinen mit ELISA-Technik und Mausbioassay im Mittelpunkt des Interesses.
Das Gesamtziel des Vorhabens ist es, die diagnostische Situation im Bezug auf C. botulinum und seiner Neurotoxine zu verbessern.
Vergleichsuntersuchung zur Botulismusdiagnostik in Deutschland
Laufzeit: 03/2008 – 02/2011
Die Diagnostik des Botulismus ist aufwändig und wird nur von wenigen Einrichtungen in Deutschland durchgeführt. Die Untersuchungsergebnisse verschiedener Laboratorien scheinen Divergenzen aufzuweisen, die kontroverse Diskussionen verursachen. Die angestrebte Vergleichsuntersuchung stellt den ersten Schritt auf dem Weg der Standardisierung der Diagnostik dar.
Im Rahmen der Laborvergleichsuntersuchung werden durch das FLI dotierte Proben hergestellt und an die teilnehmenden Laboratorien versendet. Thematisch werden die Fragestellungen Neurotoxin-Nachweis und Nachweis von Clostridium (C.) botulinum bearbeitet. Relevante Toxintypen und die Matrices Kot und Futtermittel werden berücksichtigt und in die Vergleichsuntersuchung einbezogen. Mit dem Projekt sollen die Vorraussetzungen geschaffen werden, die Standardisierung der Tierseuchendiagnostik für Botulismus einzuleiten.
