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Informationsmaterial

Arbeitsgruppenleiter

Dr. Christian Seyboldt



Telefon: +49 3641 804-2295
Fax: +49 3641 804-2228
Christian.Seyboldt@we dont want spamfli.bund.de

Naumburger Str. 96 a
07743 Jena

Zur Person

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Dr. Sabrina Discher
Telefon: +49 3641 804-2423 (Büro), -2237 (Labor)
Fax: +49 3641 804-2228
Sabrina.Discher@we dont want spamfli.bund.de
 
Dr. Eva Jordan
Telefon:  +49-3641-804-2341 (Büro), -2237 (Labor)
Fax: +49 3641 804-2228
Eva.Jordan@we dont want spamfli.bund.de

Doktorand

Alexander Schneeberg
Telefon: +49 3641 804-2341
Fax: +49 3641 804-2228
Alexander.Schneeberg@we dont want spamfli.bund.de

Technische Mitarbeiter

Jutta Carmon
Anja Schmidt
Lukas Uhlig

Arbeitsgruppe Clostridien

Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen

Aufgaben

  • Arbeiten zu Clostridien, insbesondere zu
    • Clostridium botulinum,
    • Clostridium chauvoei,
    • Clostridium difficile
  • Forschungsarbeiten zur Verbesserung der Diagnostik

Aktuelle Projekte

Bedeutung von Clostridium botulinum bei chronischen Krankheitsgeschehen

Laufzeit: 01.02.2012 – 28.02.2014

Seit geraumer Zeit wird in Deutschland sehr kontrovers über die Ursachen für einen in Rinderherden auftretenden schleichenden Gesundheitsverfall diskutiert. Daher arbeiten ab jetzt die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in einem Forschungsverbund zusammen.

Gesamtziel der Studie ist es, die Ursache der Erkrankungen bei Rindern, die mit einem schleichenden Verfall einhergeht und ganze Rinderbestände betreffen kann, zu untersuchen. Ein Kernpunkt einer der Hypothesen zur Entstehung dieses Krankheitsbildes ist die Produktion von Neurotoxin durch Clostridium botulinum im Darm der betroffenen Rinder. Die Aufgabe des FLI innerhalb des Projektes ist der sichere Nachweis dieses Neurotoxins in den gesammelten Kotproben. Die Auswahl und Zuordnung der Proben zu einer epidemiologischen Kategorie erfolgt durch die TiHo, die das Vorhaben auch koordiniert.

Zur Homepage des Projektes:
Botulismus bei Rindern

 

Untersuchungen zur Prävalenz und Typisierung von Clostridium difficile bei Haustieren und ihren Haltern
Schwerpunkt: Isolation und Typisierung von Clostridium difficile

Laufzeit: 01.03.2012 - 31.08.2013

Das klinische Spektrum einer Clostridium (C.) difficile Infektion (CDI) reicht von einer leichten Diarrhö bis zur lebensbedrohlichen pseudomembranösen Kolitis. Als Auslöser von nosokomialen Durchfallerkrankungen verursacht C. difficile hohe Kosten durch intensive Therapie und verlängerte Krankenhausaufenthalte. Die Frage, ob Tiere möglicherweise ein natürliches Reservoir für humanpathogene C. difficile sein könnten, wird in dieser Studie adressiert. Es sollen erste nationale Daten zur Prävalenz von C. difficile, den vorherrschenden Ribotypen bei Hunden, Katzen und ihren Haltern gewonnen sowie Risikofaktoren ermittelt werden, die mit einer CDI bzw. - Kolonisierung (Tier) assoziiert sind.

Mit den drei Kooperationspartnern, dem Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen der FU Berlin, der Arbeitsgruppe Clostridien des FLI und der Fachgruppe 32 Surveillance des RKI, wird in diesem Pilotprojekt eine fachübergreifende Zusammenarbeit zwischen Veterinär- und Humanmedizin realisiert. Im dem Teilvorhaben des FLI werden die im Verbundprojekt gesammelten Kotproben auf C. difficile untersucht und die gewonnen Isolate von C. difficile typisiert (PCR-Ribotypisierung mittels Kapillargelelektrophorese, PCR Nachweis der Toxingene A und B sowie des binären Toxingens). Die erhobenen Daten sollen anschließend gemeinsam mit den Projektpartnern ausgewertet und mit Daten aus der Humanmedizin verglichen werden. Die Studie soll eine erste Einschätzung des möglichen zoonotischen Potentials von C. difficile bei Haustieren ermöglichen.