<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0"><channel><title>Pressemitteilungen</title><link>http://www.fli.bund.de/</link><description>Pressemitteilungen</description>
		<language>de</language><pubDate>Tue, 21 May 2013 07:01:56</pubDate><generator>BLE Content 1.0</generator><item><title>Kunstwettbewerb für das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems entschieden</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/kunstwettbewerb-fuer-das-friedrich-loeffler-institut-auf-der-insel-riems-entschieden.html</link><description><p><strong>Am Dienstag, den 30. April wurde der bundesweit ausgeschriebene Wettbewerb zur Realisierung der „Kunst am Bau“ für das Friedrich-Loeffler-Institut entschieden. Auslober war die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V) im Rahmen des Gesamtausbaus des FLI auf der Insel Riems. Eine überregional zusammengesetzte Jury&nbsp; unter Vorsitz von Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Berlin-Weißensee empfahl für die Außenanlagen des Instituts die große Flächenskulptur „Insulaner“ von Barbara Trautmann sowie als Wandgestaltung im Konferenzbereich die Arbeit „Grenzen und Ereignisse“ von Matthias Geitel zur Realisierung. Das Pommersche Landesmuseum Greifswald zeigt ab dem 3. Juli alle eingereichten Entwürfe.</strong> </p>
<p>Prof. Dr. Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts und als solcher Mitglied der Jury, zeigte sich hoch erfreut über die beiden Realisierungsempfehlungen, die aus einer intensiven zweitägigen Jury-Diskussion hervorgingen. „Beide Arbeiten nehmen unmittelbar Bezug zur Arbeit des Instituts auf der Insel Riems und stellen somit eine gelungene künstlerische Umsetzung der Aufgaben und Ziele des FLI dar“. </p>
<p>Die Skulptur der Berliner Künstlerin Barbara Trautmann mit ihren 189 Objekten zitiert das in der Virusforschung gebräuchliche&nbsp; Modell des Virus – das Ikosaeder –&nbsp; in seiner kristallinen Struktur. Auf fast 400 Quadratmetern will sie diese Objekte im Außengelände des Instituts so verteilen, dass sie von den oberen Etagen des langgezogenen Labortrakts und dem Konferenzgebäude eine Großstruktur ergeben, die – künstlerisch verfremdet -&nbsp; einen Blick ins Elektronen-Mikroskop wiedergibt. Die der Wissenschaft entlehnte Struktur dieser Flächenskulptur hat das Potential, mit ihrer optimistischen Farbgebung zu einem signifikanten, zeitgenössischen Zeichen des Instituts zu werden, welches seit 2004 den programmatischen Zusatztitel „Institut für Tiergesundheit“&nbsp; trägt.</p>
<p>Die Wandarbeit von Matthias Geitel für den Konferenz- und Speisesaal, in dem sich nach der Fertigstellung nicht nur die Mitarbeiter sondern auch die Gäste des Instituts aus dem In- und Ausland aufhalten werden, thematisiert Globalisierung einerseits als Gefahr der Ausbreitung von Viren und andererseits als Chance der zunehmenden internationalen Kooperationen und wissenschaftlichen Netzwerke.</p>
<p>Die Wettbewerbsjury zeigte sich insgesamt erfreut über die große Bandbreite der 28 spannenden und qualitativ anspruchsvollen künstlerischen Arbeiten, die sich mit der Arbeit des weltweit ältesten virologischen Instituts auseinandersetzen. Alle Wettbewerbsentwürfe werden zusammen mit fotografischen Darstellungen der auf der Insel schon vorhandenen Kunstwerke (u.a. von Waldemar Grzimek und dem Maler Hans Neubert) ab dem 3.Juli 2013 in einer zweimonatigen Ausstellung im Lichthof des Pommerschen Landesmuseums Greifwald einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.</p></description><pubDate>Thu, 02 May 2013 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/kunstwettbewerb-fuer-das-friedrich-loeffler-institut-auf-der-insel-riems-entschieden.html</guid></item><item><title>Jury announces winners of art contest for Friedrich-Loeffler-Institut on the island of Riems</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/jury-announces-winners-of-art-contest-for-friedrich-loeffler-institut-on-the-island-of-riems.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 02 May 2013. On Tuesday, April 30, the winners of the nationwide “art for architecture” contest for the Friedrich-Loeffler-Institut were selected. The contest had been set up by the Federal Republic of Germany, represented by the Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V), as part of the comprehensive building project of the FLI on the island of Riems. A supra-regional jury chaired by Leonie Baumann, chancellor of the Berlin-Weißensee Art College, recommended the large surface sculpture „Insulaner“ (islanders) designed by Barbara Trautmann for the external works of the institute and the mural „Grenzen und Ereignisse” (borders and events) designed by Matthias Geitel for the interior of the conference facilities. As of July 3, the Pommersche Landesmuseum Greifswald will exhibit all design proposals submitted in the frame of this contest.</strong></p>
<p>Prof. Dr. Thomas Mettenleiter, President of the Friedrich-Loeffler-Institut and in this function member of the jury, was very pleased with the two recommendations which were the result of intensive two-day discussions. „Both pieces of art are closely related to the work of the institute on the island of Riems and reflect the tasks and mission of the FLI from an artistic point of view“. </p>
<p>The surface sculpture designed by the Berlin artist Barbara Trautmann, which consists of 189 individual objects, picks up the crystalline structure of the virus model commonly used in virus research – the icosahedron. The artist plans to arrange these objects on the institute’s grounds in such a way that from the upper floors of the long-stretched laboratory tract and the conference facilities they will be perceived as an artistically alienated electron microscope image. With its optimistic coloring, the structure of this surface sculpture adopted from science has the potential to become a significant, contemporary symbol of the institute, which since 2004 has been carrying the programmatic additional designation “Institute for Animal Health”.</p>
<p>The central theme of the mural designed by Matthias Geitel for the conference and dining hall, which after completion of the building will not only accommodate the institute’s employees but also guests from all over the world, is globalization and shows both, the dangers of a global virus spread and the chances offered by increasing international cooperations and scientific networks.</p>
<p>Overall, the jury was pleased with the wide artistic spectrum of the 28 fascinating and high-quality proposals which deal with the work of the worldwide oldest virological institute. All proposals submitted in the frame of this contest as well as photographs of the pieces of art that are already present on the island (created among others by Waldemar Grzimek and the painter Hans Neubert) will be presented to the public as of July 3, 2013, in the atrium of the Pommersche Landesmuseum Greifswald for a duration of two months.</p></description><pubDate>Thu, 02 May 2013 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/jury-announces-winners-of-art-contest-for-friedrich-loeffler-institut-on-the-island-of-riems.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut lädt zum Girls` Day auf die Insel Riems</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-laedt-zum-girls-day-auf-die-insel-riems.html</link><description><p>Zum diesjährigen Girls`Day am 25. April können zwölf Mädchen der Klassen 9 bis 11 &quot;Forschungsluft” im Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und auf der Insel Riems schnuppern. Hier werden seit mehr als 100 Jahren Tierseuchen erforscht. Welche Erreger es gibt, wie sie aufgespürt werden und was noch zur Arbeit des FLI gehört steht von&nbsp;9.00 bis 15.30 Uhr auf dem Programm für die Teilnehmerinnen. Sie führen mit verschiedenen Proben selbst verschiedene diagnostische Tests durch und erhalten einen Einblick in eines der modernsten Tierseuchenforschungsinstitute weltweit. Noch sind einige Plätze frei, Interessentinnen können sich über die offizielle Aktionsseite <a href="http://www.girls-day.de/" target="_blank" >www.girls-day.de</a> anmelden.</p></description><pubDate>Wed, 10 Apr 2013 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-laedt-zum-girls-day-auf-die-insel-riems.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut bildet beste Biologielaborantin in Deutschland aus</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-bildet-beste-biologielaborantin-in-deutschland-aus.html</link><description><p><strong>Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) zeichnete bei seiner “Nationalen Bestenehrung in IHK-Berufen” am 10. Dezember in Berlin Christin Kühnert als beste Prüfungsteilnehmerin des Jahrgangs 2012 im Ausbildungsberuf Biologielaborantin aus.&nbsp; “Diese Auszeichnung ist eine ganz besondere Ehre für mich”, sagte die junge Facharbeiterin. Sie absolvierte von 2008 bis 2012 ihre Ausbildung am Standort Jena des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI).</strong>&nbsp; </p>
<p>Dies ist bereits die dritte Auszeichnung, die Christin Kühnert entgegen nimmt. Als Jahrgangsbeste ihrer Ausbildungsstätte wurde sie bereits im September von Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, geehrt. Die IHK Ostthüringen zeichnete sie als beste Prüfungsteilnehmerin im November in Gera aus. “Dies zeigt, dass wir den jungen Leuten am FLI gute Ausbildungsbedingungen bieten können. Wir gratulieren Frau Kühnert herzlichst zu ihren Auszeichnungen,” freut sich der Präsident des FLI, Prof. Thomas C. Mettenleiter . “Besondes schön ist es, dass Frau Kühnert eine Anschlussbeschäftigung auf einer Projektstelle an unserem Institut erhalten hat,” sagte Beate Burkert, Ausbildungsleiterin am Standort Jena des Friedrich-Loeffler-Instituts.</p>
<p>Bei der Bestenehrung hoben der Präsident der DIHK, Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann, und die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder den Stellenwert der dualen Ausbildung hervor. „Wir können in Deutschland stolz sein auf unser erfolgreiches System der dualen Ausbildung,“ so die Bundesfamilienministerin in ihrer Festrede. Durch den Abend führte die bekannte TV-Moderatorin Barbara Schöneberger.</p></description><pubDate>Tue, 11 Dec 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-bildet-beste-biologielaborantin-in-deutschland-aus.html</guid></item><item><title>Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts publizieren erfolgreich</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/wissenschaftler-des-friedrich-loeffler-instituts-publizieren-erfolgreich-vorn-bei-den-meistzitiert.html</link><description><p>Insel Riems, 10. Dezember 2012. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Laborjournal“ listet in einer Publikationsanalyse die meistzitierten Autorinnen und Autoren in der Tiermedizin im deutschsprachigen Raum von 2006 bis 2009 auf. Insgesamt 13 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) stehen dabei unter den 50 meistzitierten Forschern, davon 7 unter den ersten 25. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stammen aus acht der elf Fachinstitute des FLI und repräsentieren vier von sechs FLI-Standorten. Vom Hauptsitz auf der Insel Riems bei Greifswald sind zwei Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler in der Liste vertreten. „Wir freuen uns über dieses hervorragende Ergebnis, das die Qualität unserer breit aufgestellten Forschungsarbeit widerspiegelt“ kommentiert der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c.&nbsp; Thomas C. Mettenleiter, die Publikationsanalyse.&nbsp; Er selbst steht an Platz 3 mit 1287 Zitaten aus 65 Artikeln.</p>
<p>Die in den Publikationen behandelten Themen reichen von Vogel- und Schweinegrippe über Blauzungenkrankheit und BSE bis hin zu bakteriellen Infektionen, Antibiotikaresistenzen und Reproduktionsmedizin bei landwirtschaftlichen Nutztieren.</p>
<p>Die Ludwig-Maximilians- Universität München ist ebenfalls mit acht Wissenschaftlern vertreten,&nbsp; die meisten in der Liste geführten Wissenschaftler arbeiten in Zürich.</p>
<p>Bei den meistzitierten Artikeln steht das FLI mit Prof. Dr. Stefan Schwarz als Co-Autor einer Publikation zu Antibiotikaresistenzen auf Platz 7 von 10. Unter den meistzitierten Übersichtsarbeiten liegt Dr. Gereon Schares als Co-Autor einer Arbeit über den Rinderparasiten Neospora caninum auf Platz 1, Platz 4 belegt ein Artikel über Herpesviren von Prof. Thomas Mettenleiter, Dr. Barbara Klupp und Dr. Harald Granzow von der Insel Riems.</p></description><pubDate>Mon, 10 Dec 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/wissenschaftler-des-friedrich-loeffler-instituts-publizieren-erfolgreich-vorn-bei-den-meistzitiert.html</guid></item><item><title>Synthetisch hergestellter mRNA-Impfstoff schützt vor Grippe</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/synthetisch-hergestellter-mrna-impfstoff-schuetzt-vor-grippe.html</link><description><p><strong>Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) gelang es gemeinsam mit Kollegen der Curevac GmbH in Tübingen erstmals, die schützende Wirkung eines synthetisch hergestellten mRNA-Impfstoffes gegen eine Infektionskrankheit zu zeigen. Sie wiesen bei geimpften Mäusen, Frettchen und Schweinen eine spezifische Immunreaktion sowohl auf Antikörper- als auch auf zellvermittelter Ebene nach, die gegen eine Infektion mit Influenzaviren wie den Erregern der Vogelgrippe oder der Schweinegrippe schützte. Wie die Arbeitsgruppe um Prof. Lothar Stitz, Leiter des Instituts für Immunologie am FLI, in einer aktuellen Publikation im internationalen Fachmagazin „Nature Biotechnology“ berichtet, kann der Impfstoff rein synthetisch hergestellt werden, wodurch die Produktionszeiten deutlich unter denen für konventionelle Impfstoffe liegen.</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler zeigten modellhaft an Mäusen, dass auch Neugeborene und sehr alte Individuen durch mRNA Impfung geschützt werden können. Dies ist für die vorsorgliche Grippeschutzimpfung wichtig, da Kinder und ältere Menschen als Risikogruppen bei Epidemien gelten. Alle Versuchstiere bildeten sowohl Antikörper als auch einen zellvermittelten Immunschutz aus.</p>
<p>Der getestete Impfstoff basiert auf mRNA (messenger Ribonukleinsäure), die in der Zelle als Botenstoff für die Proteinbiosynthese fungiert. Sie wird nicht in das Erbgut eingebaut, sodass keine nachteiligen Folgen in den Zellen und im Organismus auftreten. Von großem Vorteil sind auch die sichere und schnelle synthetische Herstellung von mRNA-Impfstoffen, wofür lediglich die&nbsp; Entschlüsselung der Erbinformation der Erreger benötigt wird. Hierdurch kann schneller auf neu auftretende Grippeviren reagiert werden. Die derzeit verwendeten Impfstoffe basieren aufgrund der zeitintensiven Herstellungsverfahren mittels Zellkultur oder Hühnerei auf den jeweils für die nächste Grippesaison vorhergesagten Viren. Insbesondere die durch mRNA hervorgerufene zellvermittelte Immunreaktion gegen Bestandteile, die alle Influenzaviren gemeinsam haben, eröffnet die Möglichkeit der Herstellung eines universellen Influenza-Impfstoffes. Außerdem schließt die synthetische Herstellung Verunreinigungen als auch darauf beruhende Unverträglichkeitsreaktionen etwa durch Hühnereiweiß aus. </p>
<p>Darüber hinaus sind mRNA-Impfstoffe bei erhöhten Temperaturen stabil und benötigen weder für Lagerung noch für Transport eine Kühlkette. Hierdurch ergäben sich große Vorteile für medizinische und veterinärmedizinische Anwendungen dieses Impfstoffes, der sowohl in unseren Breiten als auch in tropischen Ländern ohne eine Kühlkette eingesetzt werden könnte.</p>
<p>Der Artikel “Protective efficacy of in vitro synthesized, specific messenger RNA vaccines against influenza A virus infection” erscheint vorab online bei Nature Biotechnology (DOI 10.1038/nbt.2436 unter <a href="http://dx.doi.org/" target="_blank" >http://dx.doi.org/</a>).</p></description><pubDate>Mon, 26 Nov 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/synthetisch-hergestellter-mrna-impfstoff-schuetzt-vor-grippe.html</guid></item><item><title>Synthetic mRNA-vaccine protects from influenza</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/synthetic-mrna-vaccine-protects-from-influenza.html</link><description><p><strong>In cooperation with their colleagues from Curevac GmbH, Tübingen, scientists of the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) were able to demonstrate for the first time that a synthetic mRNA vaccine protects against infectious disease. Mice, ferrets and pigs immunized with the vaccine developed a specific antibody-mediated as well as cellular immune response, which protected them from infection with influenza viruses like the causative agents of bird or swine flu. According to the publication of the work group around Prof. Lothar Stitz, head of the FLI's Institute of Immunology, in the scientific journal &quot;Nature Biotechnology&quot;, the vaccine is fully synthetic, which makes its production time considerably shorter than that of conventional vaccines. </strong></p>
<p>In a mouse model, the scientists showed that also newborns and very old individuals can be protected by mRNA vaccination. This is essential for prophylactic influenza vaccination, as children and elderly persons are considered to be influenza risk groups. All experimental animals developed antibodies and cell-mediated immunoprotection.</p>
<p>The tested vaccine is based on mRNA (messenger ribonucleic acid), which carries the information that directs the synthesis of proteins. It poses no danger of genomic integration, so that negative effects on cells and organism are not to be expected. An important advantage is the safe and rapid synthetic production of mRNA vaccines, which requires only a relevant nucleic acid sequence of the pathogen. This enables a rapid reaction to newly occurring influenza viruses. Due to the time-intensive production process by means of cell culture or chicken eggs, the currently used vaccines are based on the viruses predicted for the next influenza season. </p>
<p>Particularly the mRNA-induced cell-mediated immune response against components found in all influenza viruses opens up the possibility to produce a universal influenza vaccine. Furthermore, synthetic production prevents contaminations as well as resulting intolerance reactions e.g. to chicken egg protein. mRNA vaccines are resistant to higher temperatures and do not require continuous refrigeration. This would also be advantageous for veterinary application of these vaccines, as they could be used in our part of the world as well as in tropical countries without a cold chain.</p>
<p>The paper “Protective efficacy of in vitro synthesized, specific messenger RNA vaccines against influenza A virus infection” will be published in &quot;Nature Biotechnology&quot;. ((DOI 10.1038/nbt.2436 at <a href="http://dx.doi.org/" target="_blank" >http://dx.doi.org/</a>).</p></description><pubDate>Mon, 26 Nov 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/synthetic-mrna-vaccine-protects-from-influenza.html</guid></item><item><title>Asiatische Buschmücke erobert Deutschland</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/asiatische-buschmuecke-erobert-deutschland.html</link><description><p><strong>Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung, Müncheberg, wiesen im Süden von Nordrhein-Westfalen (NRW) und im Norden von Rheinland-Pfalz eine größere Population der asiatischen Buschmücke <em>Aedes japonicus </em>nach. Auf die Spur kamen sie der Mücke über Einsendungen von Insekten im Rahmen des Mit-Mach-Projektes „Mückenatlas&quot;. Die asiatische Buschmücke ist nicht nur besonders aggressiv, sondern auch als Überträger des West-Nil-Virus und möglicherweise weiterer Viren bekannt.</strong></p>
<p>Unabhängig voneinander hatten mehrere Einwohner des Großraums Bonn Exemplare der exotischen Mückenart zur Identifizierung an die Wissenschaftler geschickt. Da sie nicht von einem Zufall ausgingen, machten sich die Wissenschaftler nach der Identifizierung der Mücken sofort auf den Weg, um zunächst die nähere Umgebung der Fundorte und dann im weiteren Umkreis zu inspizieren. Die Mücken brüten z.B. gerne in Blumenvasen, Gießkannen und anderen Wasserbehältern in Gärten und auf Friedhöfen. Dabei scheinen sie einheimische Mückenarten zu verdrängen. Die Wissenschaftler konnten schließlich einen besiedelten Raum abstecken, der sich über rund 2.000 km<sup>2</sup> zwischen Köln und Koblenz erstreckt, wie sie in ihrem Artikel im internationalen Fachjournal Parasites &amp; Vectors berichten.</p>
<p>In der jüngeren Vergangenheit wurde die asiatische Buschmücke in Europa lokal in Belgien und über größere Flächen in der Nordschweiz sowie in Deutschland im südlichen Baden-Württemberg nachgewiesen.<br />Die asiatische Buschmücke ist mit der ebenfalls invasiven asiatischen Tigermücke <em>Aedes albopictus </em>eng verwandt. Deren Ansiedlung wäre aber viel dramatischer zu bewerten, da sie die Erreger schwerer Infektionskrankheiten wie Dengue- oder Chikungunya-Fieber übertragen kann. Von dieser Art wurden bisher in Deutschland erst wenige eingeschleppte Exemplare in Baden-Württemberg und Bayern gefunden, aber keine etablierte Population. Trotzdem muss eine weitere Ausbreitung der asiatischen Buschmücke, die die Wissenschaftler für sehr wahrscheinlich halten, genau beobachtet werden. </p>
<p><strong>Artikel:<br /></strong>Kampen H, Zielke D, Werner D: A new focus of Aedes japonicus japonicus (Diptera, Culicidae) distribution in western Germany: rapid spread or a further introduction event? Parasites &amp; Vectors, im Druck.</p></description><pubDate>Mon, 19 Nov 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/asiatische-buschmuecke-erobert-deutschland.html</guid></item><item><title>Asian bush mosquito conquers Germany</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/asian-bush-mosquito-conquers-germany.html</link><description><p><strong>Scientists of the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) on the Isle of Riems and of the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research, Müncheberg, have detected a major population of the Asian bush mosquito <em>Aedes japonicus </em>in southern North Rhine-Westphalia (NRW) and northern Rhineland-Palatinate. They were able to trace the mosquito after they had received insect samples in the frame of the participatory project 'Mückenatlas'. The Asian bush mosquito is not only particularly aggressive; it also transmits West Nile virus and perhaps other viruses.</strong></p>
<p>Independently of each other, several inhabitants of the Bonn area had sent in samples of the exotic mosquito species for identification by the scientists. As the scientists excluded a coincidence, they immediately inspected the vicinity of the places where the samples had been found and the surrounding areas. The mosquitoes like to breed e.g. in flower vases, watering cans and other water containers in gardens and at cemeteries. They seem to repress endemic mosquito species. In the end, a populated area of 2,000 km<sup>2</sup> between the cities of Cologne and Koblenz was defined as distribution area of the species, as the scientists report in there publication in the international scientific journal Parasites &amp; Vectors.&nbsp; </p>
<p>Recently, <em>Aedes japonicus </em>has also been found locally in Belgium and in larger areas in northern Switzerland and in southern Baden-Wuerttemberg in Germany. </p>
<p>The Asian bush mosquito is closely related to the Asian tiger mosquito <em>Aedes albopictus</em>, another invasive species. An invasion of the latter would however be much more dramatic, as it can transmit the causative agents of severe infectious diseases such as Dengue or Chikungunya fever. Only a few samples of this species, which had been introduced into the country, have so far been detected in Germany, in Baden-Wuerttemberg and Bavaria. An established population has not been found. However, also a further spread of the Asian bush mosquito, which the scientists consider to be likely, must be watched thoroughly. </p>
<p><strong>Publication:</strong><br />Kampen H, Zielke D, Werner D: A new focus of Aedes japonicus japonicus (Diptera, Culicidae) distribution in western Germany: rapid spread or a further introduction event? Parasites &amp; Vectors, in press.</p></description><pubDate>Mon, 19 Nov 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/asian-bush-mosquito-conquers-germany.html</guid></item><item><title>Forschungspreis der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft für Prof. Heiner Niemann</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/forschungspreis-der-deutschen-veterinaermedizinischen-gesellschaft-fuer-prof-heiner-niemann.html</link><description><p><strong>Im Rahmen des diesjährigen Deutschen Tierärztetages in Bremen verlieh die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft e. V. (DVG) am vergangenen Freitag Prof. Dr. Heiner Niemann, Leiter des Instituts für Nutztiergenetik des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in Mariensee, den Martin-Lerche-Forschungspreis. Mit der Auszeichnung würdigt die DVG die langjährige wissenschaftliche Tätigkeit Prof. Niemanns auf dem Gebiet der Reproduktion und Reproduktionsbiotechnologie bei Nutztieren. In der Laudatio wurde insbesondere das hohe internationale Ansehen des Preisträgers hervorgehoben.</strong></p>
<p>In seinen Forschungsprojekten hat Prof. Niemann moderne biotechnologische Verfahren bei der Reproduktion von landwirtschaftlichen Nutztieren entwickelt und dadurch sowohl wesentlich zur Erweiterung der Grundlagenkenntnisse beigetragen als auch neue Nutzungsfelder für landwirtschaftliche Nutztiere erschlossen. Die Verfahren finden auch Anwendung in der Humanmedizin, so arbeitet er beispielsweise im Exzellenzcluster REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover. In diesem Forschungsverbund „ Von der regenerativen Biologie zur rekonstruierenden Therapie“ geht es vor allem darum, einen geschädigten Organismus oder einzelne Organe bestmöglich zu unterstützen, sich selbst zu regenerieren. </p>
<p>Prof. Niemann studierte und habilitierte an der Tierärztlichen Hochschule Hannover und begann seine wissenschaftliche Karriere am Institut für Nutztiergenetik des FLI, früher Institut für Tierzucht der Forschungsanstalt für Landwirtschaft in Mariensee. Seit 2008 ist er Leiter des Instituts für Nutztiergenetik. <br />Mit Prof. Niemann erhält bereits der zweite Wissenschaftler aus dem FLI den Martin-Lerche-Forschungspreis, im Jahr 2007 ging er an Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, den Präsidenten des FLI.</p>
<p><strong>Martin-Lerche-Forschungspreis<br /></strong>Der Martin-Lerche-Forschungspreis wird von der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft DVG) für wertvolle Forschungsergebnisse in der Veterinärmedizin vergeben.&nbsp; Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Lerche (1892 – 1980) beschäftigte sich vor allem mit zwischen Tier und Mensch übertragbaren Infektionskrankheiten (Zoonosen) und deren Bedeutung für die Lebensmittelhygiene. Er gilt als Begründer der Lebensmittelhygiene als eigenständige Wissenschaft. Außerdem gehört er zu den Gründungsmitgliedern der DVG und war bis 1965 deren Vorsitzender.&nbsp; Die DVG zählt derzeit über 5000 Mitglieder.</p></description><pubDate>Tue, 30 Oct 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/forschungspreis-der-deutschen-veterinaermedizinischen-gesellschaft-fuer-prof-heiner-niemann.html</guid></item><item><title>Research Prize of the German Veterinary Association for Prof. Heiner Niemann</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/research-prize-of-the-german-veterinary-association-for-prof-heiner-niemann.html</link><description><p><strong>In the frame of its annual conference in Bremen last Friday, the German Veterinary Association (DVG) awarded Prof. Dr. Heiner Niemann, Head of the Institute of Farm Animal Genetics of the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Mariensee, with the Martin Lerche Research Prize. With this prize Prof. Niemann was honored for his long-time scientific work in the field of reproduction and reproduction biotechnology of farm animals. The laudatory speech emphasized in particular the high international reputation of the prize winner.</strong></p>
<p>In his research projects, Prof. Niemann has developed modern biotechnological procedures for the reproduction of farm animals and has thus contributed considerably to extending basic knowledge and has opened up new possibilities for the use of farm animals. The procedures are also applied in human medicine; thus he is e. g. one of the members of the REBIRTH Cluster of Excellence at the Hannover Medical School. The main objective of this research network „From regenerative biology to reconstructive therapy&quot; is to stimulate the regeneration of a damaged organism or individual organs. </p>
<p>Prof. Niemann studied veterinary medicine and gained his postdoctoral lecture qualification at the University of Veterinary Medicine Hannover and started his scientific carreer at the Institute of Farm Animal Genetics of the FLI, formerly Institute of Animal Breeding of the Federal Research Centre for Agriculture in Mariensee. Since 2008, he has been Head of the Institute of Farm Animal Genetics.<br />Prof. Niemann is already the second FLI scientist awarded with the Martin Lerche Research Prize; in 2007 the prize was awarded to Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, the President of the FLI.</p>
<p><strong>Martin Lerche Research Prize <br /></strong>The Martin Lerche Research Prize is awarded by the German Veterinary Association (DVG) for valuable research results in the field of veterinary medicine. Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Lerche (1892 – 1980) mainly worked in the field of infectious diseases which can be transmitted from animals to humans (zoonoses) and their significance for food hygiene. He is considered to be the founder of the science of food hygiene. Furthermore, he is one of the founding members of the DVG and acted as chairman of the association until 1965. Currently, the DVG has more than 5000 members.</p></description><pubDate>Tue, 30 Oct 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/research-prize-of-the-german-veterinary-association-for-prof-heiner-niemann.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut erhält zweites Referenzzentrum der Welternährungsorganisation FAO</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-erhaelt-zweites-referenzzentrum-der-welternaehrungsorganisation-fao.html</link><description><p><strong>Die Welternährungsorganisation FAO hat das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), zum Referenzzentrum für Klassische Schweinepest ernannt. &quot;Das FLI führt nun zwei Referenzzentren der FAO und verstärkt damit seine Aktivitäten auf internationaler Ebene weiter&quot;, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI. Im letzten Jahr hatte das Institut die Aufgaben eines FAO Referenzzentrums für Influenza bei Tieren und für die Newcastle Krankheit bei Geflügel übernommen.</strong> </p>
<p>In ihrem Ernennungsschreiben hebt die FAO die bisherige erfolgreiche Kooperation mit dem FLI bei der Erforschung und Kontrolle von Tierseuchen, insbesondere bei der Überwachung und Bekämpfung der Klassischen Schweinepest in Europa, hervor. Als Referenzzentrum führt das FLI bei Ausbrüchen dieser Tierseuche bei Bedarf Laboruntersuchungen für die FAO und deren Mitglieder durch und erstellt auf Anfrage Pläne zu deren Überwachung und Kontrolle. Außerdem unterstützt es das Netzwerk von FAO-Laboratorien für virusbedingte Schweinekrankheiten. </p>
<p>Die Referenzzentren werden von der FAO Generaldirektion ernannt und arbeiten unabhängig. Eine finanzielle Unterstützung erhalten die Zentren nicht. Die Laufzeit von vier Jahren kann nach positiver Bewertung durch die FAO verlängert werden.&nbsp; </p>
<p>Da ein Ausbruch erhebliche Handelseinschränkungen und entsprechende wirtschaftliche Verluste nach sich ziehen kann, gehört die Klassische Schweinepest nach wie vor zu den weltweit bedeutendsten Tierseuchen. Am FLI stellt sie daher seit Jahrzehnten einen Schwerpunkt der Forschungsarbeiten dar. Das Institut trug durch die Entwicklung zuverlässiger Bekämpfungsstrategien, darunter auch Impfstoffe und Impfprogramme bei Wildschweinen, wesentlich zur Tilgung der Klassischen Schweinepest in Deutschland bei.</p></description><pubDate>Fri, 05 Oct 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-erhaelt-zweites-referenzzentrum-der-welternaehrungsorganisation-fao.html</guid></item><item><title>UN Food and Agriculture Organization FAO designates second Reference Centre at Friedrich-Loeffler-Institut</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/un-food-and-agriculture-organization-fao-designates-second-reference-centre-at-friedrich-loeffler-in.html</link><description><p><strong>The UN Food and Agriculture Organization FAO designated the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI), as Reference Centre for Classical Swine Fever. &quot;Now the FLI runs two FAO Reference Centres and thus further intensifies its international activities.&quot;, says Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, President of FLI. Last year the institute had been designated as FAO Reference Centre for influenza in animals and Newcastle disease already. </strong></p>
<p>In its letter of designation the FAO emphasizes the successful cooperation with the FLI regarding research and control of transboundary animal diseases, particularly in the surveillance and control of Classical Swine fever in Europe. As Reference Centre the FLI will provide laboratory services for the FAO and its members during outbreaks of this animal disease and design surveillance and control plans. Furthermore it contributes to the network of FAO Reference Laboratories for viral swine diseases. </p>
<p>FAO Reference Centres are appointed by the General Directorate of the FAO and work independently of the FAO. They do not receive financial support. The cooperation is set up for four years and can be extended if assessed positive.&nbsp; </p>
<p>Classical swine fever (CSF) is one of the most important diseases of pigs with worldwide distribution and high impact on trade and economy. Therefore it is a main research topic at FLI for decades. With the development of reliable control plans, among them vaccines and vaccination programmes in wild boar, the institute contributetd to the elemination of CSF in Germany substantially. </p></description><pubDate>Fri, 05 Oct 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/un-food-and-agriculture-organization-fao-designates-second-reference-centre-at-friedrich-loeffler-in.html</guid></item><item><title>Deutsche Forscher unterstützen Welt-Tollwut-Tag</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/deutsche-forscher-unterstuetzen-welt-tollwut-tag.html</link><description><p><strong>Am 28. September findet zum 6. Mal der Welt-Tollwut-Tag statt, eine Initiative, die auf diese weltweit vorkommende Infektionskrankheit aufmerksam macht. Immer noch sterben jährlich mehrere 10.000 Menschen an Tollwut, die meisten davon in Asien und Afrika. Seit Beginn des Aktionstages 2007 wurden weltweit 182 Millionen Menschen über deren Gefahren aufgeklärt und 7,7 Millionen Hunde und Katzen geimpft. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) ist Teil der Organisationen Global Alliance for Rabies Control (GARC) und Partners for Rabies Prevention (PRP), die den Welt-Tollwut-Tag ins Leben gerufen haben. Zudem unterstützt der Forschungsverbund „Lyssaviren“, in dem die Übertragung verschiedener Tollwutviren vom Tier auf den Menschen und damit verbundene Gesundheitsrisiken erforscht werden, den Aktionstag. Wissenschaftler des FLI untersuchen innerhalb des Verbundes Tollwutviren auf molekularer Ebene, entwickeln Nachweismethoden und bauen ein Überwachungsprogramm für diese Viren bei europäischen Fledermäusen auf. </strong></p>
<p>Tollwut- bzw. tollwut-ähnliche Viren kommen nicht nur bei Füchsen und Hunden vor, sondern beispielsweise auch bei Fledermäusen. Über die Mechanismen, wie diese Viren an die Biologie der Fledermäuse als Wirtstiere angepasst sind, ist noch wenig bekannt. Ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderter Forschungsverbund „Lyssaviren“, in dem Human- und Tiermediziner zusammenarbeiten, untersucht in neun Teilprojekten verschiedene Fragestellungen zu molekularen Aspekten von Virus – Wirt-Interaktionen, aber auch zu Epidemiologie und Prävention zu klären. Das Nationale Referenzlabor für Tollwut am Friedrich-Loeffler-Institut, das gleichzeitig Referenzlabor der Weltorganisation Tiergesundheit OIE und Tollwutzentrum der WHO ist, koordiniert den Forschungsverbund. Zu diesem gehören außerdem vier weitere nationale Forschergruppen aus der Human- und Veterinärmedizin, das Max-von-Pettenkofer Institut (MPI) der Ludwigs-Maximilian-Universität in München, das Universitätsklinikum der Universität Essen, das Institut für Virologie der Universität Bonn sowie der Impfstoffhersteller IDT Biologika. Neben Erkenntnissen in der Grundlagenforschung zur Pathogenese zeigt die Entdeckung eines neuen Tollwutvirus bei einer Fransenfledermaus aus dem Raum Hannover, dass im Bereich dieser Viren noch weiterer Forschungsbedarf besteht.&nbsp; </p>
<p>Die gewonnenen Erkenntnisse bilden die Voraussetzung für zukünftige Entscheidungsfindungen und präventive Maßnahmen im Gesundheitssektor. Zum Beispiel sollen die diagnostischen Verfahren im Rahmen eines Technologietransfers in Entwicklungsländer dazu beitragen, die Überwachung und Diagnostik zu verbessern und somit einen Beitrag im weltweiten Kampf gegen die Tollwut zu leisten. Auch wenn Deutschland seit 2008 offiziell frei von terrestrischer Tollwut ist, die vor allem Füchse und Hunde betrifft, bleibt die Infektionskrankheit Tollwut hierzulande ein wichtiges Forschungsthema.</p>
<p>Weitere Informationen zum Forschungsverbund stehen in englischer Sprache auf einer eigenen Internetseite zur Verfügung (<a href="http://lyssavirus.fli.bund.de/Home.aspx" target="_blank" >http://lyssavirus.fli.bund.de/Home.aspx</a>). Über den Welt-Tollwut-Tag informiert die Internetseite <a href="http://www.worldrabiesday.org" target="_blank" >http://www.worldrabiesday.org</a>.</p></description><pubDate>Wed, 26 Sep 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/deutsche-forscher-unterstuetzen-welt-tollwut-tag.html</guid></item><item><title>German scientists support World Rabies Day</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/german-scientists-support-world-rabies-day.html</link><description><p><strong>September 28 marks the 6th World Rabies Day, a day of action which is intended to raise awareness regarding this worldwide occurring infectious disease. Still several 10,000 people die every year of rabies, most of them in Asia and Africa. Since the start of this initiative in 2007, 182 million people worldwide have been informed of the dangers of this disease and 7.7 million dogs and cats have been vaccinated. The Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) is part of the organizations Global Alliance for Rabies Control (GARC) and Partners for Rabies Prevention (PRP), which initiated the World Rabies Day. Furthermore, the 'Lyssavirus Research Network' which conducts research on the transmission of different rabies viruses from animals to humans and the accompanying health risks supports this day of action. As part of this research network, scientists of the FLI investigate the molecular biology of rabies viruses, develop detection methods and establish a monitoring programme for these viruses in European bats. </strong></p>
<p>Rabies or rabies-like viruses do not only occur in foxes and dogs, but e. g. also in bats. So far, little is known on the adaptation mechanisms of these viruses to the biology of bats as host species. A 'Lyssavirus Research Network' which is supported by the German Federal Ministry of Education and Research and consists of experts in human and veterinary medicine carries out nine individual projects to investigate different molecular aspects of virus-host-interactions, but also questions relating to disease epidemiology and prevention. The National Reference Laboratory for Rabies at the Friedrich-Loeffler-Institut which also acts as Reference Laboratory of the World Organisation for Animal Health OIE and as WHO Collaborating Centre for Rabies coordinates the research network. The network also includes four other national research groups in the fields of human and veterinary medicine, the Max-von-Pettenkofer Institut (MPI) of the Ludwigs-Maximilians-University Munich, the University Clinic Essen, the Institute of Virology of the University of Bonn, and the vaccine manufacturer IDT Biologika. In addition to basic research findings in disease pathogenesis, the detection of a new rabies virus in a Natterer's bat from the Hannover area shows that more research needs to be done on these viruses.&nbsp; </p>
<p>The findings will be used as basis for future decisions and preventive measures in the health sector. The technology transfer of diagnostic procedures to developing countries e.g. is intended to improve surveillance and diagnostics and thus to contribute to the worldwide fight against rabies. Although in 2008 the country has been officially declared to be free from terrestrial rabies, which mainly affects foxes and dogs, the infectious disease rabies remains an important research subject in Germany.</p>
<p>For further information on the research network in English language please refer to our website <a href="http://lyssavirus.fli.bund.de/Home.aspx" target="_blank" >http://lyssavirus.fli.bund.de/Home.aspx</a>. Information on the World Rabies Day can be found at <a href="http://www.worldrabiesday.org/" target="_blank" >http://www.worldrabiesday.org</a>.</p></description><pubDate>Wed, 26 Sep 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/german-scientists-support-world-rabies-day.html</guid></item><item><title>Delegation der Weltorganisation für Tiergesundheit auf der Insel Riems</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/delegation-der-weltorganisation-fuer-tiergesundheit-auf-der-insel-riems.html</link><description><p><strong>Eine Delegation der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE besuchte heute das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) auf der Insel Riems. Neben Informationen zur Geschichte und aktuellen Forschung des Instituts interessierten die 60 Teilnehmer vor allem die neuen Labor- und Stallgebäude des Instituts. Anlass des Besuches ist die Regionalkonferenz der 53 OIE-Mitglieder in Europa vom 17. bis 21. September in Fleesensee, auf der aktuelle Fragen der Tiergesundheit diskutiert werden. Themen sind unter anderen die Rolle von Wildtieren bei der Tierseuchenbekämpfung, Bienenkrankheiten oder von OIE Laboratorien durchgeführte Kooperationsprojekte zum Aufbau veterinärmedizinischer Diagnostik in verschiedenen Ländern. „Das FLI arbeitet als Kompetenzzentrum mit einer Reihe von internationalen Referenzlaboratorien seit Jahren erfolgreich mit der OIE zusammen. Der heutige Besuch zeigt daher auch das Interesse der Weltorganisation an unserer Einrichtung.“, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI.</strong></p>
<p>Die OIE besteht seit 1924 und legt Standards zur Erhaltung der Tiergesundheit auf internationaler Ebene fest. Ihr gehören derzeit 178 Mitgliedsländer an. Sie sammelt Informationen der Mitgliedsländer über die Tierseuchensituation und informiert über Tierseuchenausbrüche weltweit, damit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. Die Regionalkommission für Europa ist eine von fünf Kommissionen, die alle zwei Jahre tagen. In diesem Jahr richtet Deutschland die Regionalkonferenz Europa unter Leitung von Dr. Karin Schwabenbauer, deutsche Chefveterinärin sowie Präsidentin des OIE-Verwaltungsrates, in Fleesensee aus. An der Konferenz nehmen neben den OIE-Mitgliedern auch Vertreter internationaler Forschungseinrichtungen und Organisationen teil. </p>
<p>Weltweit verfügt die OIE über ein Netzwerk von 236 Referenzlaboren für 112 verschiedene Tierkrankheiten und&nbsp; 38 „Collaborating Centres“, die als Kompetenzzentren in verschiedenen Bereichen der Epidemiologie, Diagnostik und Forschung eng mit der OIE zusammenarbeiten. Seit Mitte 2006 ist das Friedrich-Loeffler-Institut „Collaborating Centre for Zoonoses in Europe“, also für Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Außerdem führt das Institut sieben OIE-Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen, u.a. Tollwut und aviäre Influenza („Vogelgrippe“).</p></description><pubDate>Thu, 20 Sep 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/delegation-der-weltorganisation-fuer-tiergesundheit-auf-der-insel-riems.html</guid></item><item><title>Delegation of the World Organisation for Animal Health visits Island of Riems</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/delegation-of-the-world-organisation-for-animal-health-visits-island-of-riems.html</link><description><p><strong>Today, a delegation of the World Organisation for Animal Health OIE visited the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI), on the Island of Riems. Besides information on the history and current research of the institute, the 60 visitors took great interest in the institute's new laboratories and animal facilities. The visit took place at the occasion of the Regional Conference Europe of 53 OIE-members which is held from September 17 to 21 in Fleesensee, Mecklenburg-Western Pomerania, and deals with current topics of animal health. Topics include the role of wildlife in the control of domestic animal diseases as well as bee diseases or activities of the OIE laboratories to establish veterinary diagnostics in miscellaneous countries. ‘As a competence centre, the FLI successfully co-operates with a number of international reference laboratories of the OIE. Therefore today's visit also shows the OIE`s interest in our institute.’, says Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, president of the FLI.</strong></p>
<p>The OIE was established in 1924 and defines standards to maintain animal health on an international level. At present the organisation has a total of 178 member countries. It collects data on the animal disease situation of its member states and provides information on outbreaks of animal diseases worldwide to enable the establishment of preventive measures. The Regional Commission Europe is one of five commissions which hold meetings every two years. This year, Germany has organised the Regional Conference Europe under the direction of Dr. Karin Schwabenbauer, Germany`s chief veterinary officer and president of the OIE World Assembly of Delegates. Aside OIE-delegates, representatives of international research facilities and organisations participate in the conference. </p>
<p>The OIE has a global network of 236 reference laboratories for 112 different animal diseases and 38 collaborating centres which closely cooperate with the OIE on aspects of epidemiology, diagnostics and research. Since mid-2006, the Friedrich-Loeffler-Institut has been acting as ‘Collaborating Centre for Zoonoses in Europe’. Furthermore, the institute houses seven OIE reference laboratories for notifiable animal diseases, amongst them rabies and avian influenza.</p></description><pubDate>Thu, 20 Sep 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/delegation-of-the-world-organisation-for-animal-health-visits-island-of-riems.html</guid></item><item><title>President of the FLI elected as board member of the European Society for Veterinary Virology</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/president-of-the-fli-elected-as-board-member-of-the-european-society-for-veterinary-virology.html</link><description><p>&nbsp;</p>
<p>On Thursday, 6th september 2012,&nbsp;at its General Assembly in Madrid, which is held every three years, the European Society for Veterinary Virology has elected its five board members. In addition to representants from Italy, Spain, the Netherlands, and Belgium, the President of the Friedrich-Loeffler-Institut, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, has been elected as new board member. The Society has more than 200 members all over Europe who conduct research on virus infections of animals.</p></description><pubDate>Fri, 07 Sep 2012 13:06:03</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/president-of-the-fli-elected-as-board-member-of-the-european-society-for-veterinary-virology.html</guid></item><item><title>Präsident des FLI in den Vorstand der Europäischen Gesellschaft für Veterinärvirologie gewählt</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-in-den-vorstand-der-europaeischen-gesellschaft-fuer-veterinaervirologie-gewaehlt.html</link><description><p>&nbsp;</p>
<p>Auf der alle drei Jahre stattfindenden Haupttagung der Europäischen Gesellschaft für Veterinärvirologie wurden am Donnerstag, 6. September 2012, in Madrid die fünf Mitglieder des Vorstandes neu gewählt. Neben Vertretern aus Italien, Spanien, den Niederlanden und Belgien wird dem neuen Vorstand auch der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, angehören. Die Gesellschaft hat europaweit mehr als 200 Mitglieder, die sich wissenschaftlich mit Virusinfektionen bei Tieren befassen.</p></description><pubDate>Fri, 07 Sep 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-in-den-vorstand-der-europaeischen-gesellschaft-fuer-veterinaervirologie-gewaehlt.html</guid></item><item><title>„Loeffler-Lecture“ in Greifswald</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/loeffler-lecture-in-greifswald.html</link><description><p>Greifswald - Insel Riems, 12. Juni 2012. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg laden am 19. Juni um 18 Uhr zum ersten Vortrag in der englischsprachigen Reihe der „Loeffler-Lecture“ ein. Als Referent wird Prof. Ron Fouchier von der Erasmus Universität in Rotterdam über Influenzaviren und mögliche neue Pandemien im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald sprechen. Er hat gerade in der letzten Zeit nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der Öffentlichkeit wegen seiner Forschungen zur Übertragbarkeit des H5N1-Virus („Vogelgrippe“) viel Aufmerksamkeit erfahren. Dies zeigt, dass das Thema nach wie vor Interesse weckt und immer neue Erkenntnisse zu bieten hat. Die „Loeffler-Lecture“, die zukünftig jedes Jahr in zeitlicher Nähe zum Geburtstag von Friedrich Loeffler stattfinden wird, soll an dessen bahnbrechende Leistungen in der Virologie erinnern und aktuelle virologische Forschungsthemen aufgreifen. </p>
<p><strong>Prof. Ron Fouchier</strong>, geboren 1966, forscht am Medizinischen Zentrum der Erasmus Universität Rotterdam zur Evolution und Molekularbiologie respiratorischer Viren. Den Schwerpunkt bilden durch Influenzaviren hervorgerufene Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragbar sind (Zoonosen), und Pandemien. Er ist u. a. Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Wissenschaften. In seinem Vortrag erläutert Prof. Fouchier seine aktuellen Forschungsprojekte zur Übertragbarkeit von Influenzaviren vom Tier auf den Menschen und deren Rolle für Pandemien. Außerdem geht er auf die kontroverse Diskussion seiner jüngsten Arbeiten in Wissenschaft und Medien ein.</p>
<p><strong>Friedrich Loeffler</strong>, der Entdecker des Maul- und Klauenseuche Virus und Begründer der Virusforschung, wurde am 24. Juni 1852 in Frankfurt/Oder geboren. Nach dem Medizinstudium in&nbsp; Würzburg und Berlin arbeitete er mit Robert Koch zusammen. 1888 wurde Loeffler auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Hygiene nach Greifswald berufen. Im Jahr 1898 beschrieb er gemeinsam mit Paul Frosch erstmalig den Erreger der Maul- und Klauenseuche als bakteriendichte Filter passierendes, korpuskuläres, sich im Wirtsorganismus vermehrendes Agens: ein Virus. Am 10. Oktober 1910 gründete er auf der Insel Riems das weltweit erste Virusforschungsinstitut, das heutige Friedrich-Loeffler-Institut.</p>
<p><strong>1. Loeffler-Lecture 2012:<br /></strong>Prof. Ron Fouchier, Erasmus-Universität, Rotterdam. <br />Thema: The influenza virus riddle – pandemic potential or not?<br />Datum, Zeit:&nbsp; 19. Juni um 18 Uhr<br />Ort: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald,&nbsp; Martin-Luther-Straße 14, 17489 Greifswald</p></description><pubDate>Tue, 12 Jun 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/loeffler-lecture-in-greifswald.html</guid></item><item><title>„Loeffler-Lecture“ in Greifswald</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/loeffler-lecture-in-greifswald-1.html</link><description><p>Insel Riems, 11 June 2012.&nbsp; On June 19, the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) and the Alfried Krupp Wissenschaftskolleg cordially invite the public to attend the first „Loeffler-Lecture“, a series of talks in English language. Prof. Ron Fouchier of the Erasmus University in Rotterdam will give a talk about influenza viruses and possible new pandemics at the Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald. Recently, Prof. Fouchier has attracted a lot of attention not only from the scientific community, but also from the public for his research on the transmissibility of H5N1 virus („bird flu“). This shows that the subject still draws interest and always has new findings to offer. Aim of the “Loeffler-Lecture” which as of this year is supposed to be held annually around Friedrich Loeffler’s birthday is to commemorate his groundbreaking achievements in virology and to pick up on current virological research subjects.</p>
<p><strong>Prof. Ron Fouchier</strong>, born in 1966, conducts research on the evolution and molecular biology of respiratory viruses at the Erasmus Medical Center in Rotterdam. His focus is on diseases caused by influenza viruses which can be transmitted from animals to humans (zoonoses), and on pandemics. Among others, he is a member of the Royal Dutch Academy of Sciences (KNAW). In his talk, Prof. Fouchier will illustrate his current research projects on the transmissibility of influenza viruses from animals to humans and their role in pandemics. Furthermore, he will comment on the controversial discussion of his recent work by scientists and media.</p>
<p><strong>Friedrich Loeffler</strong>, the discoverer of foot-and-mouth disease virus and founder of the science of virology, was born in Frankfurt/Oder on June 24, 1852. After his study of medicine in Würzburg and Berlin he worked together with Robert Koch. In 1888, he was appointed to the newly founded chair in hygiene in Greifswald. In 1898, Loeffler and Paul Frosch first described the causative agent of foot-and-mouth disease as a particular agent smaller than a bacterium which replicates in the host organism: a virus. On October 10, 1910 he founded the worldwide first virus research institute, today’s Friedrich-Loeffler-Institut. </p>
<p><strong>1st Loeffler-Lecture 2012</strong>:<br />Prof. Ron Fouchier, Erasmus University, Rotterdam. <br />Subject: The influenza virus riddle – pandemic potential or not?<br />Date, time:&nbsp; June 19,&nbsp; 18 h<br />Place: Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald,&nbsp; Martin-Luther-Straße 14, 17489 Greifswald</p></description><pubDate>Tue, 12 Jun 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/loeffler-lecture-in-greifswald-1.html</guid></item><item><title>Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts vergibt erstmals Förderpreise für Nachwuchswissenschaftler</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/foerderverein-des-friedrich-loeffler-instituts-vergibt-erstmals-foerderpreise-fuer-nachwuchswissensc.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 05. Juni 2012.&nbsp; Auf seiner heutigen Mitgliederversammlung am Standort Jena hat der Förderverein des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), erstmals Förderpreise für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts vergeben. In diesem Jahr wurden Herr Dr. Tariq Abbas, Frau Dr. Britta Möhl und Frau Dr. Anne Wegelt ausgezeichnet. Herr Dr. Abbas aus Lahore, Pakistan, fertigte seine veterinärmedizinische Dissertation im Rahmen eines Stipendiums des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes am Institut für Epidemiologie des FLI am Standort Wusterhausen an. Darin beschäftigte er sich mit der Epidemiologie der aviären Influenza („Vogelgrippe“) in Pakistan. In ihren naturwissenschaftlichen Doktorarbeiten behandelten Frau Dr. Möhl und Frau Dr. Wegelt die molekulare Analyse von landwirtschaftlich bedeutsamen Viren. Frau Dr. Möhl untersuchte im Institut für Molekularbiologie des FLI das Virus der Aujeszkyschen Krankheit des Schweins, Frau Dr. Wegelt im Institut für Virusdiagnostik den Erreger der bovinen Virusdiarrhoe. Alle Arbeiten führten zu international angesehenen Publikationen, was eine der Voraussetzungen für die Vergabe des Förderpreises ist. Die Preise sind mit jeweils 500 Euro dotiert.</strong> </p>
<p>Die Förderpreise des Fördervereins des Friedrich-Loeffler-Instituts e.V. werden ab diesem Jahr jährlich für herausragende Diplomarbeiten oder Dissertationen vergeben, die neben einer sehr guten Bewertung auch zu mindestens einer Publikation in einer international angesehen Fachzeitschrift geführt haben. Sie unterstützen damit die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses am FLI. Die Kandidatinnen und Kandidaten werden von den Leitern der betreuenden FLI-Institute nominiert und vom Präsidium des Fördervereins ausgewählt. Die Preisverleihung erfolgt jeweils im Rahmen der traditionell im Juni stattfindenden Mitgliederversammlung des Fördervereins. Weitere Informationen zum Förderverein stehen auf der Internetseite des FLI (<a href="http://www.fli.bund.de" target="_blank" >www.fli.bund.de</a>) unter dem Punkt „Über das FLI“ zur Verfügung.</p></description><pubDate>Tue, 05 Jun 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/foerderverein-des-friedrich-loeffler-instituts-vergibt-erstmals-foerderpreise-fuer-nachwuchswissensc.html</guid></item><item><title>Association of Friends of the Friedrich-Loeffler-Institut first awards research prizes</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/association-of-friends-of-the-friedrich-loeffler-institut-first-awards-research-prizes.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 05 June 2012.&nbsp; At the occasion of its annual meeting of members held today at the Jena site&nbsp; of the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI), the Association of Friends of the Friedrich-Loeffler-Institut has first awarded research prizes to young scientists of the institute. This year’s prize winners are Dr. Tariq Abbas, Dr. Britta Möhl and Dr. Anne Wegelt. Dr. Abbas from Lahore, Pakistan, wrote his dissertation in veterinary medicine in the frame of a stipend of the German Academic Exchange Service (DAAD) at the Institute of Epidemiology of the FLI in Wusterhausen. His research subject was the epidemiology of avian influenza (“bird flu”) in Pakistan. Subject of the dissertations in natural sciences of Dr. Möhl and Dr. Wegelt was the molecular analysis of agriculturally important viruses. Dr. Möhl investigated&nbsp; Aujeszky’s disease virus of swine at the Institute of Molecular Biology, Dr. Wegelt examined the causative agent of bovine viral diarrhea at the Institute of Diagnostic Virology. The research work of all three prize winners was published in internationally renowned journals, which is one of the pre-conditions for qualifying to the award. Each of the prizes comes with a 500 Euro grant.</strong> </p>
<p>As of this year, the research prizes of the Association of Friends of the Friedrich-Loeffler-Institut will be awarded annually for outstanding diploma theses or dissertations which, in addition to receiving a very good assessment, have also resulted in at least one publication in an internationally renowned journal. The prizes are intended to support the advancement of young FLI scientists. The candidates are nominated by the head of the responsible FLI institute and are chosen by the executive committee of the Association of Friends of the FLI. Prizes are awarded at the occasion of the Association’s annual meeting of members traditionally held in June.</p></description><pubDate>Tue, 05 Jun 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/association-of-friends-of-the-friedrich-loeffler-institut-first-awards-research-prizes.html</guid></item><item><title>Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts in die wissenschaftliche Kommission der Weltorganisation für Tiergesundheit wiedergewählt</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-friedrich-loeffler-instituts-in-die-wissenschaftliche-kommission-der-weltorganisation.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 29. Mai 2012. Während ihrer diesjährigen Generalversammlung wählte die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) am 25. Mai in Paris die Mitglieder der wissenschaftlichen Kommission für Tierkrankheiten. Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, wurde als Mitglied des sechsköpfigen Gremiums bestätigt und wird die OIE auch in den nächsten drei Jahren in Fragen der Tierseuchenbekämpfung und -prophylaxe beraten. “Über die Wiederwahl und die weitere Mitarbeit in diesem für uns wichtigen Gremium freue ich mich sehr”, sagt Prof. Mettenleiter. Er gehörte bereits in der Amtsperiode 2009 bis 2012 zur “Scientific Commission for Animal Diseases” (SCAD). </strong></p>
<p>Die Kommission bringt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Strategien und Maßnahmen der OIE ein, die weltweit angewendet werden. Außerdem prüft es, ob Länder frei von bestimmten Tierseuchen sind, was Erleichterungen beim Handel mit Tieren und tierischen Produkten mit sich bringt. </p>
<p>Die OIE besteht seit 1924 und legt Standards zur Erhaltung der Tiergesundheit auf internationaler Ebene fest. Ihr gehören derzeit 178 Mitgliedsländer an. Die OIE sammelt Informationen der Mitgliedsländer über die Tierseuchensituation und informiert über Seuchenausbrüche weltweit, damit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können.</p>
<p>Weltweit verfügt die OIE über ein Netzwerk von 225 Referenzlaboren für 111 verschiedene Tierseuchen und 40 „Collaborating Centres“, die als Kompetenzzentren in verschiedenen Bereichen der Epidemiologie, Diagnostik und Forschung eng mit der OIE zusammenarbeiten. Seit Mitte 2006 ist das Friedrich-Loeffler-Institut „Collaborating Centre for Zoonoses in Europe“, also für Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Außerdem führt das Institut sieben OIE-Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen, u.a. Tollwut und aviäre Influenza („Vogelgrippe“).</p></description><pubDate>Tue, 29 May 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-friedrich-loeffler-instituts-in-die-wissenschaftliche-kommission-der-weltorganisation.html</guid></item><item><title>President of the Friedrich-Loeffler-Institut re-elected as member of the Scientific Commission of the World Organisation for Animal Health</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/president-of-the-friedrich-loeffler-institut-re-elected-as-member-of-the-scientific-commission-of-th.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 29 May 2012. On May 25, 2012, at the occasion of its annual general session in Paris, the World Organisation for Animal Health (OIE) elected the members of its Scientific Commission for Animal Diseases. Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, President of the Friedrich-Loeffler-Institut, was confirmed in his office as one of the six members of the Commission and will advise the OIE on questions of animal disease control and prevention for the next three years. “I am very pleased about my re-election and look forward to continuing to play a part in the work of this important board”, says Prof. Mettenleiter. He already was a member of the “Scientific Commission for Animal Diseases” (SCAD) in the 2009 to 2012 term of office. </strong></p>
<p>The Commission provides input on recent scientific findings to the strategies and measures of the OIE which are applied worldwide. In addition, it assesses whether countries are free from certain animal diseases, which facilitates trade with animals and animal products. <br />The OIE was founded in 1924 and defines standards to maintain animal health at the global level. Currently, it has 178 member states. The OIE gathers data on the animal disease situation provided by its member states and informs of disease outbreaks worldwide to enable the adoption of preventive measures. </p>
<p>The OIE disposes of a network of 225 reference laboratories for 111 different animal diseases and of 40 “Collaborating Centres” worldwide, which act as competence centres in different fields of epidemiology, diagnostics and research and cooperate closely with the OIE. In mid-2006, the Friedrich-Loeffler-Institut was designated as „Collaborating Centre for Zoonoses in Europe“, i.e. for diseases which can be transmitted from animals to humans. Furthermore, the institute houses seven OIE reference laboratories for notifiable animal diseases, among them rabies and avian influenza (“bird flu”).</p></description><pubDate>Tue, 29 May 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/president-of-the-friedrich-loeffler-institut-re-elected-as-member-of-the-scientific-commission-of-th.html</guid></item><item><title>34. Workshop über Schimmelpilzgifte</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/34-workshop-ueber-schimmelpilzgifte.html</link><description><p>Braunschweig, 10. Mai 2012. Über 200 Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft aus dem In- und Ausland tagen vom 14. bis 16. Mai auf dem 34. Workshop über Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) in der Stadthalle Braunschweig. Auf dem Programm stehen Fragen der Analytik und des Nachweises von Mykotoxinen sowie zu deren Vorkommen in der Nahrungskette. Hierbei wird das Spektrum von Pflanzen, Lebensmitteln tierischen Ursprungs bis hin zum Nachweis der Toxine im tierischen und menschlichen Organismus beleuchtet. Darüber hinaus werden die Wirkungen der verschiedensten Toxine auf Tiere diskutiert. Abgerundet wird das Programm mit Beiträgen zu Maßnahmen der Vermeidung der Mykotoxinbildung und der -wirkung. Der Workshop wird in diesem Jahr vom Institut für Tierernährung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Mykotoxinforschung in Braunschweig ausgerichtet.</p>
<p>Schimmelpilze kommen häufig in der Umgebung des Menschen und seiner Haustiere vor&nbsp;und wachsen überall dort, wo sie günstige Lebensbedingungen vorfinden, so z.B. auf unsachgemäß gelagerten Lebensmitteln, auf Pflanzen, die als Lebens- oder Futtermittel genutzt werden, aber auch in feuchten Innenräumen. Ihr Vorkommen wird dann problematisch, wenn sie über das natürliche Maß hinaus ungehemmt wachsen und die für Mensch und Tier gefährlichen Schimmelpilzgifte (Mykotoxine) bilden. Dieser Problematik widmet sich der 34. Mykotoxin-Workshop in Braunschweig. </p>
<p>Weitere Informationen zum Workshop stehen auf der Internetseite des FLI <a href="http://www.fli.bund.de/" target="_blank" >www.fli.bund.de</a> zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/34-workshop-ueber-schimmelpilzgifte.html</guid></item><item><title>34th Workshop on Mycotoxins</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/34th-workshop-on-mycotoxins.html</link><description><p>Insel Riems, 10 May 2012.&nbsp; More than 200 German and international representatives from science, politics and economy will gather at the 34th Workshop on Mycotoxins to be held from May 14 to 16 at the Braunschweig civic centre. The agenda includes e.g. questions on the analytics and detection of mycotoxins and their occurrence in the food chain. The entire spectrum from plants over food products of animal origin to the detection of toxins in the animal and human organism will be covered. Furthermore, the effects of a variety of toxins on animals will be discussed. The agenda will be completed by contributions on measures to prevent the formation and effects of mycotoxins. This year, the workshop is organized by the Institute of Animal Nutrition of the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in cooperation with the Society for Mycotoxin Research.</p>
<p>Molds often occur in the environment of humans and their domestic animals and grow wherever they find favourable conditions, e.g. on inappropriately stored food products, on plants used as food or feedstuff, but also in humid rooms. Their occurrence becomes a problem if they begin to grow extensively beyond the natural level and to form the so-called mycotoxins which are dangerous for humans and animals. This is the subject of the 34th Workshop on Mycotoxins in Braunschweig.</p>
<p>Further information can be found on the FLI website <a href="http://www.fli.bund.de/" target="_blank" >www.fli.bund.de</a>.</p></description><pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/34th-workshop-on-mycotoxins.html</guid></item><item><title>Mückenatlas ab heute online</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/mueckenatlas-ab-heute-online.html</link><description><p>Insel Riems, 27. April 2012. Welche Mückenarten kommen wann und wo in Deutschland vor? Dieser Frage gehen Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. nach. Über Stechmücken und ihre Verbreitung gibt es in Deutschland derzeit nur wenige gesicherte Daten. Außerdem können Stechmücken bei der Übertragung bestimmter Krankheitserreger eine Rolle spielen. Daher fangen die Wissenschaftler selbst bereits an annähernd 100 Standorten in Deutschland Stechmücken mit speziellen Fallen. Ab heute können interessierte Bürgerinnen und Bürger als „Mückenjäger“ aktiv werden und gefangene Stechmücken einschicken. Sie erhalten eine Information darüber, welche Mückenart gefangen wurde und können ihren persönlichen Fangort im „Mückenatlas“ für Deutschland eintragen lassen. Alle Informationen zum Mückenatlas, wie man Mückenjäger wird und Wissenswertes über Stechmücken stehen im Internet und <a href="http://www.mueckenatlas.de/" target="_blank" >www.mueckenatlas.de</a> zur Verfügung.</p>
<p>Weltweit gibt es rund 3500 Stechmückenarten, 49 davon wurden bisher in Deutschland nachgewiesen. Da sie wissenschaftlich lange vernachlässigt wurden, fehlt grundlegendes Wissen über ihr Vorkommen und ihre regionale Verbreitung. Faktoren wie Globalisierung und Klimaveränderungen begünstigen zudem die Einschleppung und Ansiedlung nicht-einheimischer Mückenarten. Einige Stechmücken und andere blutsaugende Insekten können Krankheitserreger übertragen. So traten in Europa in den letzten Jahren erstmalig durch Insekten übertragene Krankheiten wie die Blauzungenkrankheit oder aktuell Infektionen mit dem&nbsp; Schmallenberg-Virus bei Wiederkäuern (Gnitzen als Virusüberträger) auf, aber auch das Chikungunya-Fieber des Menschen in Norditalien (Stechmücken als Virusüberträger). Diese Ereignisse zeigen, dass zu blutsaugenden Insekten, zu denen die Stechmücken gehören, Forschungsbedarf besteht. Die Wissenschaftler des FLI und des ZALF gehen daher Fragen wie der der geografischen Verteilung und Änderungen hinsichtlich des jahreszeitlichen Auftretens nach. Besonders in Hinblick auf die mögliche Verbreitung von neu eingetragenen Tierseuchenerregern durch Stechmücken sind die entsprechenden Informationen wichtig. </p>
<p>Kontakte:<br />Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Helge Kampen<br />Friedrich-Loeffler-Institut<br />Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit<br />Südufer 10<br />17493 Greifswald - Insel Riems<br />Telefon: +49 (0)38351 7-1245<br />Fax: +49 (0)38351 7-1226<br />E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#109;&#117;&#101;&#99;&#107;&#101;&#110;&#97;&#116;&#108;&#97;&#115;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >mueckenatlas@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> </p>
<p>Dr. rer. nat. Doreen Werner<br />Institut für Landnutzungssysteme<br />Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V.<br />Eberswalder Straße 84<br />15374 Müncheberg<br />Telefon: +49 (0)33432 82-363<br />Fax: +49 (0)33432 82-387<br />E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#109;&#117;&#101;&#99;&#107;&#101;&#110;&#97;&#116;&#108;&#97;&#115;&#64;&#122;&#97;&#108;&#102;&#46;&#100;&#101;" >mueckenatlas@<span style="display:none">we dont want spam</span>zalf.de</a></p></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 13:33:49</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/mueckenatlas-ab-heute-online.html</guid></item><item><title>Mosquito atlas now online</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/mosquito-atlas-now-online.html</link><description><p>Insel Riems, 27 April 2012. Which mosquito species are present when and where in Germany? This is the question that interests scientists of the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI), and the Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF). So far, reliable data on biting midges and their distribution in Germany are scarce. In addition, biting midges may play a role in the transmission of certain pathogenic agents. Therefore, the scientists are already collecting biting midges at nearly 100 sites in Germany by means of special traps. From now on interested citizens may become active as “mosquito hunters” and send in biting midges that they have caught themselves. They will be informed which mosquito species they have caught and will be given the opportunity to have their personal site registered in the „Mosquito atlas“ for Germany. All information on the mosquito atlas, on how to become a mosquito hunter and interesting facts on biting midges can be found at <a href="http://www.mueckenatlas.de/" target="_blank" >www.mueckenatlas.de</a>. </p>
<p>Approximately 3500 species of biting midges exist worldwide, 49 of these have so far been detected in Germany. As scientific research neglected this field for a long time, basic knowledge on the occurrence and regional distribution of these insects is missing. In addition, factors like globalization and climate change promote the introduction and invasion of non-endemic mosquito species. Some biting midges and other sanguivorous insects may transmit pathogenic agents. Thus, insect-borne diseases such as bluetongue disease or at the moment infections with Schmallenberg virus in ruminants (transmitted by biting midges), but also human Chikungunya fever in Northern Italy (transmitted by mosquitoes) have first occurred in Europe in the last few years. These results show that research on sanguivorous insects which also include biting midges is necessary. The FLI and ZALF scientists deal with questions regarding the geographic distribution and changes in the seasonal occurrence of the insects. These data are of particular importance with regard to the possible spread of newly introduced animal pathogens.</p>
<p>Contacts:<br />Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Helge Kampen<br />Friedrich-Loeffler-Institut<br />Federal Research Institute for Animal Health<br />Südufer 10<br />17493 Greifswald - Insel Riems<br />Phone: +49 (0)38351 7-1245<br />Fax: +49 (0)38351 7-1226<br />E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#109;&#117;&#101;&#99;&#107;&#101;&#110;&#97;&#116;&#108;&#97;&#115;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >mueckenatlas@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> </p>
<p>Dr. rer. nat. Doreen Werner<br />Institute of Land Use Systems<br />Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research<br />Eberswalder Straße 84<br />15374 Müncheberg<br />Phone: +49 (0)33432 82-363<br />Fax: +49 (0)33432 82-387<br />E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#109;&#117;&#101;&#99;&#107;&#101;&#110;&#97;&#116;&#108;&#97;&#115;&#64;&#122;&#97;&#108;&#102;&#46;&#100;&#101;" >mueckenatlas@<span style="display:none">we dont want spam</span>zalf.de</a></p></description><pubDate>Fri, 27 Apr 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/mosquito-atlas-now-online.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut und Universität Lubumbashi (Kongo) schließen Kooperationsvertrag zur Forschung</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-und-universitaet-lubumbashi-kongo-schliessen-kooperationsvertrag-zur-f.html</link><description><p>Insel Riems, 11. April 2012.&nbsp; Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können (Zoonosen), stehen im Mittelpunkt der gemeinsamen Forschungsaktivitäten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) und der Universität von Lubumbashi (UNILU) in der Demokratischen Republik Kongo. Gestern wurde dazu im historischen Loeffler-Haus des Instituts ein Kooperationsvertrag zur Forschung geschlossen.&nbsp; An der UNILU sollen labordiagnostische Methoden aufgebaut und wissenschaftliche Mitarbeiter geschult werden, um wichtige Infektionskrankheiten besser überwachen zu können. Wissenschaftler des FLI gewinnen im Austausch Erfahrungen zu Tropenkrankheiten. „Die internationale Zusammenarbeit ist für uns sehr wichtig, denn „exotische“ Seuchen gibt es nicht mehr– durch den globalen Handels- und Reiseverkehr können Krankheitserreger jederzeit aus allen Teilen der Erde in kurzer Zeit auch zu uns gelangen.“, sagt der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter. „Daher freuen wir uns, mit der Universität in Lubumbashi unsere Forschungsaktivitäten in Afrika weiter auszubauen.“ Derzeit besucht eine vierköpfige Delegation der UNILU das FLI, um über zukünftige Projekte zu beraten. </p>
<p>Der Rektor der Universität, Prof. Chabu Mumba, seine Assistentin Frau Mwensha Musonda, der Direktor für internationale Kooperation Prof. Lubala Toto, sowie der Projektkoordinator Prof. Pongombo Shongo, erhalten durch ihren Besuch einen Einblick in die Arbeit des FLI. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Wissenschaftler der UNILU in der Diagnostik geschult, um Tierseuchen und Zoonosen frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können. Außerdem sollen Wissenschaftler und Doktoranden beider Einrichtungen die Möglichkeit zu gegenseitigen Forschungsaufenthalten erhalten. Schwerpunkte der Arbeiten bilden Erreger, die bei Nagetieren vorkommen, sowie durch Fledermäuse und Arthropoden (Insekten, Tausendfüßer, Krebse, Spinnen) auf den Menschen übertragbare Erreger. Die Forschungskooperation ist zunächst auf fünf Jahre angelegt, soll aber langfristig weitergeführt werden.</p></description><pubDate>Wed, 11 Apr 2012 13:34:38</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-und-universitaet-lubumbashi-kongo-schliessen-kooperationsvertrag-zur-f.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut and University of Lubumbashi (Congo) sign cooperation agreement on research</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-and-university-of-lubumbashi-congo-sign-cooperation-agreement-on-resea.html</link><description><p>Isle of Riems, 11 April 2012.&nbsp; Infectious diseases which can be transmitted from animals to humans (zoonoses), are in the focus of the joint research activities of the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI) and the University of Lubumbashi (UNILU) in the Democratic Republic Congo. Yesterday, a cooperation agreement on research in this field was signed in the institute’s historic Loeffler-Haus. Aims of the agreement are the implementation of laboratory diagnostic methods and the training of scientific staff at the UNILU to improve the surveillance of important infectious diseases. In exchange, scientists of the FLI will be given the possibility to gather experiences in the field of tropical diseases. „International cooperation is of high importance for us, as „exotic“ diseases do no longer exist – global trade and travel can transport pathogenic agents from all over the world to us within a short time.“, says the President of the FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter. „Therefore, we are pleased to extend our research activities in Africa with this cooperation agreement with the University of Lubumbashi.“ At present, a four-person delegation of the UNILU visits the FLI to discuss future projects. </p>
<p>The Rector of the University, Prof. Chabu Mumba, his assistant Ms Mwensha Musonda, the Director for international cooperation Prof. Lubala Toto, and the project coordinator Prof. Pongombo Shongo, use this visit to gain insights into the work of the FLI. In the frame of the cooperation, scientists of the UNILU will be trained in diagnostics to support the early detection and control of animal diseases and zoonoses. In addition, scientists and PhD students of both institutions will be given the possibility for mutual research stays. The main focus of the work will be rodent-borne pathogens as well as pathogens that can be transmitted to humans by bats and arthropods (insects, centipedes, crabs, spiders). This cooperation agreement is concluded for an initial duration of five years, however a long-term cooperation is intended.</p></description><pubDate>Wed, 11 Apr 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-and-university-of-lubumbashi-congo-sign-cooperation-agreement-on-resea.html</guid></item><item><title>First visualization of Schmallenberg virus</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/first-visualization-of-schmallenberg-virus.html</link><description><p><strong>Insel Riems - March 8, 2012. Scientists of the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) on the Isle of Riems have first succeeded in visualizing the so-called „Schmallenberg virus“.</strong></p>
<p>The work group for electron microscopy led by Dr. Harald Granzow of the Institute of Infectology of the FLI on the Isle of Riems has visualized the pathogen by high-resolution electron microscopic analyses of infected cells. The shape of the virus is similar to that of other bunyaviruses; the virus is visible as a membrane-enveloped particle with a diameter of approx. 100 nanometers (1nm = 1 millionth of a millimeter). The membrane envelops the three segments of the genetic information. „This is another important step forward in the understanding of Schmallenberg virus’, explains the President of the FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter.</p></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/first-visualization-of-schmallenberg-virus.html</guid></item><item><title>Schmallenberg-Virus erstmals sichtbar gemacht</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/schmallenberg-virus-erstmals-sichtbar-gemacht.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 08. März 2012. Forschern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riems ist es gelungen, das sogenannte „Schmallenberg-Virus“ erstmals sichtbar zu machen. </strong></p>
<p>Die Arbeitsgruppe für Elektronenmikroskopie um Dr. Harald Granzow am Institut für Infektionsmedizin des FLI auf der Insel Riems stellte den Erreger durch hochauflösende elektronenmikroskopische Analysen aus infizierten Zellen dar. Die Form des Virus ähnelt der anderer Bunyaviren, es ist als von einer Membran umhülltes Partikel mit einem Durchmesser von etwa 100 Nanometern (1nm = 1 Millionstel Millimeter) zu erkennen. Die Membran umschließt die drei Segmente der Erbinformation. „Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Verständnis des Schmallenberg- Virus getan“, so der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter. </p>
<p>&nbsp;</p></description><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/schmallenberg-virus-erstmals-sichtbar-gemacht.html</guid></item><item><title>Pandemien frühzeitig erkennen und verhindern: Projektstart für "ANTIGONE"</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/pandemien-fruehzeitig-erkennen-und-verhindern-projektstart-fuer-antigone.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 21. Februar 2012. Im Rahmen eines Forschungsverbundes zur schnelleren Erkennung und besseren Bekämpfung von Infektionserregern, die zu einem Gesundheitsrisiko für den Menschen werden können, starten im Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), am Standort Jena Forschungsarbeiten über das im letzten Jahr neu aufgetretene Darmbakterium EHEC O104:H4, den Erreger des Q-Fiebers <em>Coxiella burnetii</em> und den Pesterreger <em>Yersinia pestis</em>. Diese Projekte sind Teil des internationalen Forschungsverbundes „ANTIGONE“ (ANTIcipating the Global Onset of Novel Epidemics – Früherkennung des globalen Auftretens neuartiger Epidemien), der von der EU mit 12 Millionen Euro aus dem Forschungsrahmenprogramm gefördert wird. ANTIGONE besteht aus 14 Partnern aus 7 Ländern. In verschiedenen Projekten stehen Viren und bakterielle Erreger, die zu neuen Epidemien führen könnten, im Mittelpunkt. Zu den untersuchten Erregern gehören außerdem Lyssaviren, das SARS Coronavirus, das Krim-Kongo-Hämorrhagische-Fieber-Virus, das Nipah- und Ebola-Virus, <em>Mycobacterium bovis</em>, <em>Borrelia burgdorferi </em>und <em>Streptococcus suis</em>.</strong></p>
<p>Zoonotische Erreger müssen zunächst den Sprung vom Tier zum Menschen schaffen und dann von Mensch zu Mensch effizient übertragen werden, um zu einer Epidemie oder gar zu einer Pandemie zu führen. In den letzten Jahren hat es eine zunehmende Zahl von Viren oder Bakterien geschafft, diese Speziesbarriere zu durchbrechen. „<em>Emerging zoonoses</em>&quot;, also neue vom Tier auf den Menschen übertragbare Infektionskrankheiten, haben sich schnell ausgebreitet und Krankheits- und Todesfälle verursacht. Derzeit gibt es keine Möglichkeit zur Vorhersage, ob ein bei Wild- oder Haustieren neu entdeckter Erreger das Potential hat, sich in der menschlichen Population explosionsartig auszubreiten. Je mehr man über die hierfür notwendigen Mechanismen und Faktoren weiß, desto besser sind die Chancen, einen Ansatz zur Vermeidung solcher Übergänge zu finden.</p>
<p>Prof. Christian Menge (Institut für molekulare Pathogenese) und Prof. Helge Karch (Institut für Hygiene, Universität Münster) wollen der Frage nachgehen, welche Faktoren dazu geführt haben, dass EHEC O104:H4 für den Menschen so gefährlich ist. Während andere EHEC-Stämme den Darm von Tieren als harmlose Nutznießer (Kommensalen) besiedeln, konnte EHEC O104:H4 mit seiner besonderen Kombination von Genabschnitten, die von unterschiedlichen Gruppen krankmachender E. coli stammen, bislang nur im Verdauungstrakt von Menschen nachgewiesen werden. Um die Entstehungsgeschichte von EHEC O104:H4 zu verstehen, wird nun bei Wild- und Haustieren in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien und Vietnam nach dem Auftreten ähnlicher Erreger gefahndet. Es wird auch untersucht, ob EHEC O104:H4 in der Lage ist, im Darm von Wiederkäuern dauerhaft zu überleben.</p>
<p><em>Coxiella burnetii</em>, der Erreger des Q-Fiebers, der von Schafen und Ziegen in großer Zahl ausgeschieden werden kann, hat 2007 – 2010 in den Niederlanden eine große Epidemie beim Menschen ausgelöst. Wissenschaftler des FLI erarbeiten Grundlagen zum Verständnis der Erregerausscheidung bei Wiederkäuern auf Einzeltier- und auf Herdenebene. Hierfür wird mit Hilfe von Zellkulturmodellen der Weg des Erregers an der Eintrittspforte, dem Deckgewebe der Lunge (Lungenepithel), und der Austrittspforte, dem Plazenta-, Darm-, und Euterepithel, quantitativ und qualitativ untersucht. Letztendlich sollen Biomarker abgeleitet werden, um das epidemische Potential verschiedener Erregerstämme einzuschätzen.</p>
<p><em>Yersinia pestis</em>, der Erreger der Pest, hat in den letzten 1500 Jahren drei verheerende Pandemien verursacht. Der „Schwarze Tod“ hat dabei Millionen von Menschen das Leben gekostet und den Verlauf nicht nur der europäische Geschichte tiefgreifend verändert. Trotz intensiver Forschung sind noch viele Fragen zum Lebenszyklus (tierisches Reservoir – Vektor – Mensch) und zur Übertragung des Bakteriums von Mensch zu Mensch unbeantwortet. Welche Faktoren dem Bakterium eine schnelle Vermehrung unter schwierigen Bedingungen wie mangelndem Sauerstoffgehalt im entzündeten Gewebe seines Wirtes ermöglichen und wie es sich genetisch von nahe verwandten Arten und harmlosen Impfstoffen unterscheidet, wird nun durch die Arbeitsgruppe von Prof. Heinrich Neubauer (Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen) erforscht.&nbsp;</p></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/pandemien-fruehzeitig-erkennen-und-verhindern-projektstart-fuer-antigone.html</guid></item><item><title>Early detection and prevention of pandemics – Project start for „ANTIGONE“</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/early-detection-and-prevention-of-pandemics-project-start-for-antigone.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 21 February 2012. In the frame of a research network for rapid detection and improved control of infectious agents which have the potential to become a threat to human health the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI), Jena has started research on the intestinal bacterium EHEC O104:H4 which newly emerged last year, on the causative agent of Q fever <em>Coxiella burnetii</em>, and the causative agent of plague <em>Yersinia pestis</em>. These projects are part of the international research network „ANTIGONE“ (ANTIcipating the Global Onset of Novel Epidemics) supported by the EU with 12 million Euros from the EU research framework programme. ANTIGONE consists of 14 partners from 7 countries. Different projects focus on viruses and bacterial agents which might cause new epidemics. Other pathogens investigated in the frame of this project are lyssaviruses, the SARS coronavirus, the Crimean-Congo haemorrhagic fever virus, the Nipah and the Ebola virus, <em>Mycobacterium bovis</em>, <em>Borrelia burgdorferi </em>and <em>Streptococcus suis</em>. </strong></p>
<p>Zoonotic agents first have to cross the species barrier between animals and humans and then be transmitted efficiently between humans to cause an epidemic or even pandemic. Over the past years, an increasing number of viruses or bacteria have managed to cross this species barrier. „<em>Emerging zoonoses</em>“, i.e. infectious diseases which can be transmitted from animals to humans, have spread rapidly and caused cases of disease, sometimes with fatal outcome. Currently, there is no possibility to predict the potential of a pathogen to spread at an explosive rate within the human population. The more knowledge we have on the necessary mechanisms and factors, the better are our chances to find an approach to prevent such a transmission.</p>
<p>Prof. Christian Menge (Institute of Molecular Pathogenesis) and Prof. Helge Karch (Institute of Hygiene, University of Münster) will investigate which factors made EHEC O104:H4 so dangerous for humans. While other EHEC strains settle in the intestinal tract of animals as harmless commensals, EHEC O104:H4 with its particular combination of gene sections derived from different groups of pathogenic E. coli so far have only been detected in the digestive tract of humans. To understand the development of EHEC O104:H4, the presence of similar pathogens in wildlife and domestic animals in Germany, Great Britain, the Netherlands, Spain, and Vietnam will now be investigated. It will also be investigated whether EHEC O104:H4 is able to subsist in the intestinal tract of ruminants. </p>
<p><em>Coxiella burnetii</em>, the causative agent of Q fever, which can be excreted in large numbers by sheep and goats, caused a large epidemic in humans in the Netherlands from 2007 to 2010. Scientists of the FLI will establish the basis for understanding pathogen excretion in ruminants on the animal and on the herd level. For this purpose, the route of the pathogen will be investigated quantitatively and qualitatively at the portal of entry, the lung epithelium, the portal of exit, and the epithelia of the placenta, intestine, and udder. Ultimately, it is intended to derive biomarkers in order to assess the epidemic potential of different pathogen strains.</p>
<p><em>Yersinia pestis</em>, the causative agent of plague, has caused three devastating pandemics during the past 1500 years. The “Black Death” took the lives of millions of people and changed the course not only of European history dramatically. In spite of intensive research, many questions on the life cycle (animal reservoir – vector – humans) and on the transmission of the bacterium between humans remain unanswered. The work group of Prof. Heinrich Neubauer (Institute of bacterial Infections and Zoonoses) will investigate which factors enable the bacterium to replicate rapidly under difficult conditions such as a lack of oxygen in the inflammatory tissue of the host and what are the differences compared to closely related species and harmless vaccines.</p></description><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/early-detection-and-prevention-of-pandemics-project-start-for-antigone.html</guid></item><item><title>Nachwuchswissenschaftler aus Argentinien für ein Jahr am FLI</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/nachwuchswissenschaftler-aus-argentinien-fuer-ein-jahr-am-fli.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 20. Februar 2012. Seit kurzem forscht Dr. Gaston Moré aus La Plata, Provinz Buenos Aires in Argentinien, als Gastwissenschaftler im Institut für Epidemiologie des Friedrich-Loeffler-Instituts am Standort Wusterhausen in der Arbeitsgruppe von Dr. Gereon Schares. Hier versucht er, neue Verfahren zum Nachweis und zur Differenzierung von verschiedenen Sarcocystis-Arten beim Rind zu entwickeln. Der Forschungsaufenthalt von Dr. Moré wird durch ein Georg Forster-Stipendium für überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftler der Alexander von Humboldt-Stiftung ermöglicht.</strong></p>
<p>Sarcocystis-Infektionen beim Rind verlaufen meist ohne Symptome, führen aber zur Ausbildung von Gewebezysten in der Muskulatur der Tiere. Eine der beim Rind vorkommenden Arten (<em>Sarcocystis hominis</em>) ist auf den Menschen übertragbar und kann zu schweren Durchfällen führen. Ziel der Forschungsarbeit von Dr. Moré ist es, durch die Verbesserung des spezifischen Nachweises von <em>Sarcocystis hominis</em> Infektionsquellen aufzudecken und so zu helfen, wirksamere Maßnahmen zur Verhinderung der Infektion zu entwickeln.&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/nachwuchswissenschaftler-aus-argentinien-fuer-ein-jahr-am-fli.html</guid></item><item><title>Junior scientist from Argentina to stay at FLI for one year</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/junior-scientist-from-argentina-to-stay-at-fli-for-one-year.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 20 February 2012. Dr. Gaston Moré from La Plata, Buenos Aires Province, Argentina,&nbsp; has recently taken up his work as guest scientist in the work group of Dr. Gereon Schares at the Institute of Epidemiology of the Friedrich-Loeffler-Institut in Wusterhausen. He intends to develop new procedures for the detection and differentiation of different Sarcocystis species of cattle. The research stay of Dr. Moré is made possible by a Georg Forster scholarship for highly qualified scientists granted by the Alexander von Humboldt Foundation.</strong></p>
<p>Sarcocystis infections of cattle are usually asymptomatic; however, they lead to the formation of tissue cysts in the animals’ muscles. One of the species occurring in cattle (<em>Sarcocystis hominis</em>) can be transmitted to humans and cause severe diarrhea. Aim of Dr. Moré’s research work is to identify sources of infection by improving the specific detection of <em>Sarcocystis hominis</em> and thus to contribute to the development of more effective infection prevention measures.</p></description><pubDate>Mon, 20 Feb 2012 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/junior-scientist-from-argentina-to-stay-at-fli-for-one-year.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut schließt Standort in Tübingen</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-schliesst-standort-in-tuebingen.html</link><description><p>Insel Riems, 21. Dezember 2011. Zum Jahresende schließt das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), seinen Standort in Tübingen. Anfang der 1950er Jahre war dort die Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere (BFAV) als westdeutsches Pendant zum FLI auf der Insel Riems gegründet worden. Zuletzt forschte das Institut für Immunologie in Tübingen, das seine Arbeit nun am Hauptsitz des FLI fortsetzt. “Ich habe meine wissenschaftliche Laufbahn an der BFAV in Tübingen begonnen. Daher fällt es mir nicht leicht, den Standort aufzugeben.”, sagt Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des FLI. “Es ist aber die richtige Entscheidung zur Konzentrierung der Virusforschung am historischen Standort”. Nach der Schließung des Standortes Tübingen besteht das FLI weiterhin aus 11 Fachinstituten, nun aber an 6 Standorten.</p>
<p>Der Umzug der Arbeitsgruppen aus Tübingen in den Neubau auf der Insel Riems begann bereits im Juni. Als letztes wird der Leiter des Instituts für Immunologie, Prof. Dr. Lothar Stitz, seine neuen Räume beziehen. „Die Schließung dieses traditionsreichen Standortes ist ein gravierender Einschnitt, aber gleichzeitig auch das Signal zu einen neuen Aufbruch – im wahrsten Sinne des Wortes: zu neuen Ufern, nämlich an der Ostsee.“ </p>
<p>Die Wahl des Standortes Tübingen hing nicht zuletzt mit dem dort bereits bestehenden Max-Planck-Institut (MPI) für Virusforschung zusammen. Den Aufbau leitete mit Erich Traub ein ehemaliger Wissenschaftler des FLI. In den ersten Jahren wurden überwiegend praxisorientierte Fragestellungen aus der Diagnostik und Epidemiologie bearbeitet. So entstanden wesentliche Beiträge zur Erforschung des Aufbaus des Maul- und Klauenseuche-Virus und der für die Immunantwort verantwortlichen Strukturen, sowie zur Weiterentwicklung der Impfung und Diagnostik. Arbeiten zur Epidemiologie und Diagnostik der enzootischen Rinderleukose legten wichtige Grundlagen für die Eradikation dieser Tierseuche. Der in Tübingen entwickelte Tollwut-Lebendimpfstoff ermöglichte die erfolgreiche Bekämpfung der Fuchstollwut in Deutschland. </p>
<p>Nachdem das MPI schon seit den 1980er Jahren andere Forschungsschwerpunkte setzte, fiel nach der Wende auf Empfehlung des Wissenschaftsrates die Entscheidung, das FLI auf der Insel Riems als zukünftigen Hauptsitz zur Erforschung von Virusinfektionen bei Nutztieren auszubauen. Am 1. Januar 1992 wurde das FLI daher als Teil der BFAV neu gegründet. Bereits in den letzten 15 Jahren zogen Arbeitsgruppen von Tübingen auf die Insel. 2004 wurde die BFAV in Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, umbenannt. Im Rahmen des Forschungskonzeptes des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), zu dem das FLI gehört, ist bis zum Ende des Jahrzehnts die Konzentrierung der FLI-Institute auf drei Standorte vorgesehen. Bis Ende 2013 soll das Institut für Epidemiologie von Wusterhausen in Brandenburg zum Hauptsitz auf die Insel Riems ziehen. Darüber hinaus ist die Zusammenlegung der Institute für Nutztiergenetik (Mariensee bei Neustadt a. Rbge.), für Tierernährung (Braunschweig) sowie Tierschutz und Tierhaltung (Celle) in Mariensee geplant. Der Standort Jena bleibt mit zwei Fachinstituten bestehen.</p></description><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 16:02:16</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-schliesst-standort-in-tuebingen.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut closes down Tübingen research facility</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-closes-down-tuebingen-research-facility.html</link><description><p>Isle of Riems, 21 December 2011. At the end of this year, the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI) will close down its research facility in Tübingen. In the early 1950s, the Federal Research Centre for Virus Diseases of Animals (BFAV) had been founded in Tübingen as the West German counterpart of the FLI on the Isle of Riems. The last institute&nbsp; located in Tübingen was the Institute of Immunology which will now continue its work at the FLI headquarters. “I started my scientific carreer at the BFAV in Tübingen. Therefore, it is not easy for me to give up the research site.”, says Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, President of the FLI. “However it is the right decision to concentrate our virus research at the historic site”. After the close-down of the facility in Tübingen, the FLI will still consist of 11 institutes at now 6 sites.</p>
<p>The relocation of the Tübingen working groups to the new research facilities on the Isle of Riems already started in June. The last staff member to move from Tübingen to the Isle of Riems will be the head of the Institute of Immunology, Prof. Dr. Lothar Stitz. „The close-down of this old-established site marks a sharp break, but also a new beginning on the Baltic coast.“</p>
<p>Tübingen had been chosen as domicile of the BFAV due to the presence of the Max-Planck-Institute (MPI) for Virus Research. A former FLI scientist, Erich Traub, was responsible for the establishment of the new institute. During the first years, the BFAV mainly dealt with practice-oriented questions related to diagnostics and epidemiology. The institute contributed considerably to research on the structure of the foot-and-mouth disease virus and on the structures responsible for immune response as well as to the improvement of vaccination and diagnostics. Research work on the epidemiology and diagnostics of enzootic bovine leukosis layed the basis for the eradication of this animal disease. The rabies live vaccine developed in Tübingen was essential for the successful control of fox rabies in Germany.</p>
<p>As the MPI had already shifted its focus to other research fields during the 1980s, the German Council of Science recommended after the fall of the wall to expand the facilities of the FLI on the Isle of Riems as headquarters for research on virus infections of farm animals. On January 1, 1992 the FLI was therefore re-founded as part of the BFAV. Over the past 15 years, various working groups from Tübingen gradually moved to the Isle of Riems. In 2004, the BFAV was renamed Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health. According to the research concept of the Federal Ministry of Food, Agriculture and Consumer Protection (BMELV), to which the FLI belongs, it is planned to concentrate the FLI institutes at three sites until the end of the decade. Until the end of 2013, it is foreseen to relocate the Institute of Epidemiology from Wusterhausen in Brandenburg to the headquarters on the Isle of Riems. In addition, it is planned to consolidate the Institutes of Farm Animal Genetics (Mariensee close to Neustadt a. Rbge.), of Animal Nutrition (Braunschweig) and of Animal Welfare and Animal Husbandry (Celle) in Mariensee. Two institutes will remain at the FLI site in Jena.</p></description><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-closes-down-tuebingen-research-facility.html</guid></item><item><title>Neues aus der Tierseuchendiagnostik in Deutschland</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/neues-aus-der-tierseuchendiagnostik-in-deutschland.html</link><description><p>Insel Riems, 05. Dezember 2011. Wie erkennt man Maul- und Klauenseuche beim Wildschwein? Was ist das “Schmallenberg-Virus”? Welche Tierseuchen könnten in Zukunft bei uns diagnostiziert werden? Diese und andere Fragen stehen auf dem Programm der 5. Riemser Diagnostiktage am 8. und 9. Dezember im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald. 150 Teilnehmer aus den Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer, die für die Erstdiagnostik von Tierseuchen in Deutschland zuständig sind, und aus den Nationalen Referenzlaboratorien für Tierseuchen treffen sich alle zwei Jahre auf der vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und dem Arbeitskreis für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostik (AVID) der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft ausgerichteten Fachtagung.</p>
<p>Die Themen reichen von verbesserten und neuen Diagnostikverfahren bis zu laufenden Bekämpfungsprogrammen. Vorgestellt werden auch die ersten Erkenntnisse zum kürzlich bei Rindern in Deutschland entdeckten „Schmallenberg-Virus“. „Das breite Spektrum an Vorträgen und die Aktualität der Beiträge machen die Diagnostiktage zu einem „Muss“ für Tierseuchendiagnostiker“, so PD Dr. Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik am FLI und Mitveranstalter. </p>
<p>Als zuständige Bundesoberbehörde betreibt das FLI mehr als 75 nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten wie BSE, Schweinepest, Geflügelpest oder Rindertuberkulose. Die Referenzlaboratorien klären Verdachtsfälle ab, entwickeln und verbessern diagnostische Methoden und geben diese standardisiert an die Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer weiter. Außerdem führen sie Ringversuche oder ähnliche Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Tierseuchendiagnostik in Deutschland durch und beraten die Veterinärbehörden.</p>
<p>Weitere Informationen und das Tagungsprogramm stehen unter unten aufgeführtem Link zur Verfügung.</p></description><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:40:05</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/neues-aus-der-tierseuchendiagnostik-in-deutschland.html</guid></item><item><title>Hinweis auf neues Virus bei Rindern in Deutschland</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/hinweis-auf-neues-virus-bei-rindern-in-deutschland.html</link><description><p><strong>Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), hat bei der Untersuchung von Rindern in Nordrhein-Westfalen Hinweise auf ein neues Virus gefunden. Seit den Sommermonaten waren dort bei Milchrindern Fälle von Fieber über 40°C, reduziertes Allgemeinbefinden sowie starker Milchrückgang beobachtet worden. Erbmaterial eines bisher unbekannten Erregers wurde am FLI aus Proben erkrankter Tiere mit Hilfe der neuen Technik der Metagenomanalyse nachgewiesen. Erste vergleichende Untersuchungen weisen darauf hin, dass es sich um einen Erreger aus der Gattung <em>Orthobunyavirus</em> handelt, der mit der Gruppe der Akabane-ähnlichen Viren verwandt ist. Diese Erreger werden wie das Virus der Blauzungenkrankheit hauptsächlich von Gnitzen übertragen. Aufgrund der Probenherkunft wird das Virus vorläufig als „Schmallenberg-Virus“ bezeichnet. Bisher konnte der Erreger allerdings noch nicht isoliert werden. Ob es einen Zusammenhang zwischen den beschriebenen Symptomen und dem „Schmallenberg-Virus“ gibt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Zudem ist unklar, ob es sich um einen Neueintrag dieses exotischen Virus handelt oder ob Orthobunyaviren schon seit längerer Zeit unerkannt bei Rindern in Europa vorkommen. Weitere Untersuchungen zur Charakterisierung des Virus und zur möglichen Ausbreitung laufen.</strong></p>
<p>Orthobunyaviren des Rindes sind in Ozeanien, Australien und Afrika verbreitet und rufen dort in der Regel zunächst nur eine sehr milde Klinik hervor. Werden allerdings trächtige Tiere infiziert, so können zeitverzögert zum Teil erhebliche angeborene Schäden, Frühgeburten und Störungen im Fruchtbarkeitsgeschehen auftreten. Das FLI hatte die aus Nordrhein-Westfalen eingesandten Proben zunächst auf eine Reihe von bekannten Viren untersucht (z.B. Virus der Maul-und Klauenseuche oder das Virus der Blauzungenkrankeit), konnte aber keinen dieser Erreger nachweisen. Daraufhin wurde die neue Technik der Metagenom-Analyse eingesetzt, die den ungezielten Nachweis von Erbmaterial (Genom) potentieller Infektionserreger erlaubt. Diese aufwändige Technik führte zum Nachweis von Teilen des Erbguts des neuen Erregers, worauf dann eine Polymerasekettenreaktion als empfindliche und erregerspezifische Nachweismethode entwickelt werden konnte. Das Erbgut des Erregers konnte mit dieser Methode bisher in 9 Tieren aus 4 Beständen nachgewiesen werden.</p></description><pubDate>Mon, 21 Nov 2011 13:17:02</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/hinweis-auf-neues-virus-bei-rindern-in-deutschland.html</guid></item><item><title>Evidence for presence of a new virus in cattle in Germany</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/evidence-for-presence-of-a-new-virus-in-cattle-in-germany.html</link><description><p><strong>During investigations of cattle in North Rhine-Westphalia, the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health, has found evidence for the existence of a new virus. Since the summer months, cases of fever of over 40°C, reduced general condition and a strong loss in milk yield had been observed in dairy cows in the region. In samples from affected animals, the FLI detected genetic material of a so far unknown pathogen by means of a new technique, the metagenomic analysis. First comparative investigations indicate that the pathogen is a virus of the genus Orthobunyavirus, which is related with the group of Akabane-like viruses. Similarly to the bluetongue disease virus, these pathogens are mainly transmitted by biting midges. Based on the geographic origin of the samples, the virus was provisionally named „Schmallenberg virus“. So far however, it has not been possible to isolate the agent. A causal relationship between the described symptoms and the Schmallenberg virus cannot be confirmed at present. Furthermore, it is unclear whether this exotic virus has been newly introduced or whether orthobunyaviruses have already been present undetected in cattle in Europe. Further investigations to characterize the virus and to assess its distribution are ongoing.</strong> </p>
<p>Orthobunyaviruses of cattle are widely distributed in Oceania, Australia, and Africa and, as a rule, initially induce very mild clinical symptoms. If pregnant animals are infected, however, temporarily delayed congenital damages, permature births, and reproductive disorders may occur. At first, the FLI had tested the samples from North Rhine-Westphalia for a series of known viruses (e.g. foot-and-mouth disease virus or bluetongue disease virus); none of these pathogens could be detected. Therefore, the new technique metagenomic analysis was used which permits the non-targeted detection of genetic material (genome) of potential infectious agents. This laborious technique made it possible to detect parts of the genetic material of the new pathogen which then was used to develop a polymerase chain reaction as sensitive and pathogen-specific detection method. Using this method, the genetic material of the pathogen so far has been detected in 9 animals from 4 holdings.</p></description><pubDate>Mon, 21 Nov 2011 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/evidence-for-presence-of-a-new-virus-in-cattle-in-germany.html</guid></item><item><title>Präsident des FLI zum Mitglied der königlich belgischen Akademie für Medizin gewählt</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-zum-mitglied-der-koeniglich-belgischen-akademie-fuer-medizin-gewaehlt.html</link><description><p>Auf ihrer Herbstsitzung in Brüssel wählte die königlich belgische Akademie für Medizin den Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Prof. Thomas C. Mettenleiter, zum ausländischen korrespondierenden Mitglied (membre correspondant étranger). Er wird der Sektion VI „Veterinärwissenschaften“ angehören. „Ich freue mich über diese ehrenvolle Wahl, die auch eine Würdigung der Kooperationen des FLI mit belgischen Kolleginnen und Kollegen darstellt.“, so Prof. Mettenleiter. </p>
<p>Wie die Akademie mitteilte, schätze sie die wissenschaftlichen Leistungen Mettenleiters und seine langjährige enge Kooperation mit verschiedenen belgischen Universitäten, darunter die Universitäten von Liège (Lüttich) und Ghent. Die königlich belgische Akademie für Medizin („Académie royale de Médecine de Belgique&quot;) wurde 1841 in Brüssel gegründet. Sie hat derzeit 154 belgische und 182 ausländische Mitglieder. In sechs verschiedenen Sektionen zu Themen der Human- und Veterinärmedizin sowie Pharmazie und Bioethik beraten die Mitglieder Regional- und Landesbehörden sowie öffentliche und private Forschungseinrichtungen.</p></description><pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:00:25</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-zum-mitglied-der-koeniglich-belgischen-akademie-fuer-medizin-gewaehlt.html</guid></item><item><title>President of the FLI elected to the Royal Belgian Academy of Medicine</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-zum-mitglied-der-koeniglich-belgischen-akademie-fuer-medizin-gewaehlt-1.html</link><description><p>At its fall session in Brussels, the Royal Belgian Academy of Medicine has elected the President of the Friedrich-Loeffler-Institut, Prof. Thomas C. Mettenleiter, as foreign corresponding member (membre correspondant étranger). He will be a member of Section VI of the Academy “Veterinary Sciences”. „I feel honoured with my election, which I understand as an appreciation of the FLIs numerous cooperations with Belgian colleagues.“, explains Prof. Mettenleiter. </p>
<p>The Academy communicated that the election was based on Mettenleiter’s scientific achievements and his many years of close cooperation with different Belgian universities, such as the Universities of Liège and Ghent. The Royal Belgian Academy of Medicine („Académie royale de Médecine de Belgique&quot;) was founded in Brussels in 1841. At present, it has 154 Belgian and 182 foreign members. The members, who belong to the six different sections of the Academy, advise regional and state authorities as well as public and private research institutions on questions of human and veterinary medicine, pharmacy and bioethics.</p>
<p>&nbsp;</p></description><pubDate>Tue, 15 Nov 2011 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-zum-mitglied-der-koeniglich-belgischen-akademie-fuer-medizin-gewaehlt-1.html</guid></item><item><title>Zoonosen – eine globale Herausforderung</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zoonosen-eine-globale-herausforderung.html</link><description><p>Berlin, 29. September 2011. Zoonosen, also durch Viren, Bakterien oder Parasiten hervorgerufene Infektionskrankheiten, die wechselseitig zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können, stehen im Mittelpunkt des dritten Nationalen Symposiums für Zoonosenforschung in Berlin. Am 6. und 7. Oktober diskutieren rund 350 nationale und internationale Wissenschaftler aus verschiedenen Fachdisziplinen über Infektions- und Übertragungsmechanismen, neue Diagnostikmethoden und Risikoabschätzungen zum Auftreten zoonotischer Infektionen.</p>
<p>Zoonosen machen weder vor biologischen Artgrenzen noch vor Ländergrenzen Halt. Durch Faktoren wie eine gesteigerte Mobilität, verstärkte Landnutzung, wachsende Bevölkerung und Klimaveränderungen nimmt ihre weltweite Bedeutung zu. Beispielsweise breitete sich SARS rasch entlang von Transport- und Reiserouten aus. Der Einfluss von Ökosystemen wurde anhand der Entstehung und Verbreitung der aviären Influenza (H5N1) deutlich.</p>
<p>Zoonosen stellen somit eine umfassende, globale Herausforderung dar, die eine Vernetzung über Länder und Forschungsdisziplinen hinweg verlangt. So unterhält die Welternährungsorganisation FAO ein globales Präventions- und Informationssystem für Tierseuchen und Zoonosen. In Europa wird bereits seit einigen Jahren die Ausbreitung von bisher als exotisch geltenden Erregern wie beispielsweise des West-Nil-Virus oder des Usutu-Virus beobachtet.</p>
<p>Veranstalter des Symposiums ist die Nationale Forschungsplattform für Zoonosen, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Aufgabe der Plattform ist es, biomedizinische Grundlagenforschung mit angewandten Bereichen der Human- und Tiermedizin eng zu verknüpfen, um durch einen verstärkten Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Ebene die Forschungsaktivitäten im Bereich Zoonosen zu intensivieren.</p>
<p>Die Geschäftsstelle der Forschungsplattform wird gemeinsam vom Institut für Molekulare Virologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, dem Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger am Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald – Insel Riems und der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V., Berlin, betrieben.&nbsp; </p>
<p>Um Ihnen das Themenfeld Zoonosen und die Highlights des diesjährigen Symposiums näher zu bringen, laden wir Sie herzlich zum Pressegespräch ein.</p>
<h4>Donnerstag, 6. Oktober 2011<br />10:00 Uhr<br />Raum Steglitz<br />Best Western Hotel Steglitz International, Albrechtstr. 2, 12165 Berlin</h4>
<p>Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung:</p><ul><li>Dr. Stephane de La Rocque, The Emergency Prevention System (EMPRES), Animal Production &amp; Health Division (AGAH), FAO – Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rom</li><li>Prof. Dr. Dirk Pfeiffer, Veterinary Epidemiology and Public Health, Royal Veterinary College, London</li><li>Prof. Dr. Stephan Ludwig, Institut für Molekulare Virologie, Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster</li><li>Prof. Dr. Martin H. Groschup, Institut für neue und neuartige Tierseuchenerreger, Friedrich-Loeffler-Institut, Greifswald – Insel Riems</li><li>Sebastian C. Semler, TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V., Berlin</li></ul><p>Um eine Akkreditierung über den Pressekontakt wird gebeten. Darüber hinaus sind alle Journalisten herzlich eingeladen, auch das Symposium zu besuchen.<br />Weitere Informationen zum Symposium und das aktuelle Programm finden Sie unter <a href="http://www.zoonosen.net/" target="_blank" >www.zoonosen.net</a>. Gern senden wir Ihnen auf Anfrage einen Abstractband zu.</p>
<p>Ansprechpartner für die Medien:<br />Elke Reinking, Tel.: 038351 71244, E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#101;&#108;&#107;&#101;&#46;&#114;&#101;&#105;&#110;&#107;&#105;&#110;&#103;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >elke.reinking@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a><br />vor Ort: Dr. Anke Wiethölter, E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#97;&#110;&#107;&#101;&#46;&#119;&#105;&#101;&#116;&#104;&#111;&#101;&#108;&#116;&#101;&#114;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >anke.wiethoelter@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a></p></description><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 11:24:42</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zoonosen-eine-globale-herausforderung.html</guid></item><item><title>FLI designated as Reference Centre of the UN Food and Agriculture Organization FAO</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fli-designated-as-reference-centre-of-the-un-food-and-agriculture-organization-fao.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 29 August 2011. With immediate effect the Friedrich-Loeffler-Institute, Federal Research Institute for Animal Health (FLI) takes over the function of a Reference Centre of the UN Food and Agriculture Organization FAO for influenza in animals and Newcastle disease. “This will intensify our cooperation with the FAO and help strengthen our international activities”, explains the President of the FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter. The cooperation is set up for four years and can be extended if assessed positive.<br /><br /></strong></p>
<p>In case of an outbreak or suspected outbreak of avian influenza (“bird flu”), swine influenza or Newcastle disease the FAO Reference Centre at the FLI will perform primary diagnostics and pathogen typing at the request of the affected countries. Furthermore, it will support the FAO with regard to surveillance and control of these infections as well as to quality assurance of diagnostics and harmonization with other reference laboratories. For this purpose, the FLI will develop and improve the respective diagnostic tests, provide reference materials and evaluate vaccines. The FLI already acts as Reference Laboratory of the World Organisation for Animal Health OIE for avian influenza (bird flu) and Newcastle disease. Designation as reference centre of the FAO will strengthen the position of the FLI as an internationally renowned competence centre for these important infections of farm poultry.<br /><br />Newcastle disease is a highly contagious infectious disease of poultry which is caused by the Newcastle disease virus (NDV) and occurs worldwide. It counts among the notifiable animal diseases. In Germany, vaccination of chickens and turkeys is mandatory.<br /><br />FAO Reference Centres are appointed by the General Directorate of the FAO and work independently of the FAO. <br /><br /></p></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 13:39:41</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fli-designated-as-reference-centre-of-the-un-food-and-agriculture-organization-fao.html</guid></item><item><title>FLI zum Referenzzentrum der Welternährungsorganisation FAO ernannt</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fli-zum-referenzzentrum-der-welternaehrungsorganisation-fao-ernannt.html</link><description><p>Insel Riems, 29. August 2011. Ab sofort übernimmt das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) die Funktion eines Referenzzentrums der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung FAO für Influenza bei Tieren und die Newcastle Krankheit. “Damit festigen wir die Zusammenarbeit mit der FAO und bauen unsere internationalen Aktivitäten weiter aus”, so der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter. Die Kooperation läuft zunächst für vier Jahre und kann nach positiver Bewertung verlängert werden.<br />Bei einem Ausbruch oder Ausbruchsverdacht der aviären Influenza (&quot;Vogelgrippe”), Schweine-influenza oder Newcastle Krankheit führt das FLI als FAO-Referenzlabor auf Bitte der betroffenen Länder die Erstdiagnostik und Typisierung der Erreger durch. Außerdem unterstützt es die FAO bei der Überwachung und Bekämpfung dieser Infektionen sowie bei der Qualitätssicherung der Diagnostik und Hamonisierung mit anderen Referenzlaboratorien. Hierfür entwickelt und verbessert das FLI enstprechende diagnostische Tests, stellt Referenzmaterialien zur Verfügung und beurteilt Impfstoffe. Das FLI ist bereits Referenzlaboratorium der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE für aviäre Influenza (Vogelgrippe) und Newcastle Krankheit. Mit der nunmehr erfolgten Designierung durch die FAO etabliert sich das FLI als international anerkanntes Kompetenzzentrum für diese wichtigen Infektionen des Nutzgeflügels.<br />Die Newcastle Krankheit ist eine hochansteckende Infektionskrankheit bei Geflügel, die durch das Newcastle Disease Virus (NDV) ausgelöst wird und weltweit vorkommt. Sie zählt zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. In Deutschland besteht für Hühner und Puten eine Impfpflicht.<br />FAO Referenzzentren werden von der Generaldirektion der FAO ernannt und arbeiten unabhängig von der FAO. </p></description><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 10:26:34</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fli-zum-referenzzentrum-der-welternaehrungsorganisation-fao-ernannt.html</guid></item><item><title>Zinkfinger-Enzyme setzen Gen von Schweinen außer Kraft</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zinkfinger-enzyme-setzen-gen-von-schweinen-ausser-kraft.html</link><description><p>Insel Riems, 15. August 2011. Schweine und Menschen ähneln sich stark in ihrer Anatomie und Physiologie. Daher werden Schweine bevorzugt als Modelle zur Erforschung von Krankheiten und zur Entwicklung von neuen Therapieansätzen verwendet. So könnten Schweine Organtransplantate für den Menschen liefern. Voraussetzung ist allerdings, dass die starke Abstossungsreaktion des Empfängers gegen das porcine Transplantat dauerhaft unterdrückt werden kann. Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) am Institut für Nutztiergenetik in Mariensee gelang es jetzt in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Biotechnologie-Firma Sangamo weltweit erstmals, durch den Einsatz von sogenannten Zinkfinger-Enzymen das Gen für den wichtigsten Abstoßungsfaktor im Erbmaterial des Schweins dauerhaft auszuschalten und Schweine ohne diesen Faktor zu züchten. Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten für die Biomedizin und Landwirtschaft, wie die Autoren im Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America” (PNAS) berichten.<br />Mit künstlich hergestellten Zinkfinger-Nukleasen entfernten die Wissenschaftler gezielt einen Bereich des Erbmaterials in Bindegewebszellen vom Schwein, ohne das übrige Genom zu schädigen. Durch Verwendung dieser Zellen im Kerntransfer (Klonen) konnten Schweine gezüchtet werden, denen das Gen für das Enzym α-1,3-Galactosyl Transferase (GGTA-1) fehlt. Die Aktivität dieses Enzyms führt zur Bildung von besonderen Zuckermolekülen auf der Zelloberfläche aller Gewebearten beim Schwein, die bei einer Transplantation von Gewebe und Organen vom Schwein auf Primaten zu schweren Abstoßungsreaktionen führen.<br />„Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten gentechnischen Methoden sind Zinkfinger-Nukleasen wesentlich genauer und effizienter.“, so Prof. Heiner Niemann, Leiter des Instituts für Nutztiergenetik in Mariensee und Seniorautor der Studie. Außerdem könne auf den Einsatz von Antibiotika-Kassetten zur Selektion der gendefizienten Zellen verzichtet werden. Aus den so gezüchteten Schweinen könnten langfristig Gewebe- und Organtransplantate gewonnen werden, die vom Empfänger besser angenommen werden und dadurch ein längeres Überleben des Transplantats im Empfänger erlauben. Da ein großer Mangel an geeigneten humanen Spenderorganen besteht, ergeben sich aus der veröffentlichten Methode neue Perspektiven für die Xenotransplantation, bei der Gewebe oder Organe von einer Spezies auf eine andere übertragen werden. </p>
<p>Ansprechpartner:<br />Prof. Dr. Heiner Niemann<br />Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik<br />Höltystraße 10<br />31535 Neustadt<br />Telefon: 5034 / 871-136<br />E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#104;&#101;&#105;&#110;&#101;&#114;&#46;&#110;&#105;&#101;&#109;&#97;&#110;&#110;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >heiner.niemann@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> </p>
<p>Originalpublikation:<br />Janet Hauschild, Bjoern Petersen, Yolanda Santiago, Anna-Lisa Queisser, Joseph W. Carnwath, Andrea Lucas-Hahn, Lei Zhangb, Xiangdong Meng, Philip D. Gregory, Reinhard Schwinzer, Gregory J. Cost, and Heiner Niemann: Efficient generation of a biallelic knockout in pigs using zinc-finger nucleases PNAS 2011 108 (29) 12013-12017; published ahead of print July 5, 2011, doi:10.1073/pnas.1106422108 </p></description><pubDate>Mon, 15 Aug 2011 13:42:33</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zinkfinger-enzyme-setzen-gen-von-schweinen-ausser-kraft.html</guid></item><item><title>Zinc-finger enzymes knock out endogenous gene in pigs</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zinc-finger-enzymes-knock-out-endogenous-gene-in-pigs.html</link><description><p>Insel Riems, 15 August 2011. Pigs and humans share important features of physiology and anatomy. This makes pigs a preferred species for creating models for research on human diseases and for development of new therapeutic approaches. Thus, pigs are e. g. a potential source of organs for human transplant. For this purpose it is however necessary to suppress the organ recipient’s strong rejection response to the porcine transplant. Scientists of the Institute of Farm Animal Genetics of the Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Mariensee in cooperation with the American biotechnology company Sangamo have now first succeeded in permanently suppressing the gene for the most important rejection factor in the genetic material of pigs using so-called zinc-finger enzymes and to breed pigs lacking this factor. These findings open up completely new possibilities for biomedicine and agriculture, as the authors report in the scientific journal “Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America” (PNAS).<br />Using artificial zinc-finger nucleases, the scientists were able to remove a section of the genetic material in primary porcine fibroblasts without damaging the rest of the genome. Use of these cells in somatic cell nuclear transfer (cloning) resulted in the production of pigs carrying a knockout of the gene for the α-1,3-galactosyltransferase (GGTA-1) enzyme. The activity of this enzyme results in the formation of certain sugar molecules on the cell surface of all porcine tissues which cause severe rejection reactions when porcine tissues and organs are transplanted into primates.<br />„In contrast to the so far used genetic engineering methods, zinc-finger nucleases are much more precise and efficient“, explains Prof. Heiner Niemann, head of the Institute of Farm Animal Genetics in Mariensee and senior author of the study. Furthermore, no antibiotic selection cassette is required for selection of the gene-deficient cells. In the long run, it might be possible to use these gene knockout pigs for the production of tissue and organ transplants which are better tolerated by the recipient, thus extending the survival time of the transplant in the recipient. Considering the shortage of human grafts for transplantation, the now published method opens up new perspectives for xenotransplantation, i. e. transplantation of tissues and organs from one species to another. <br /><br />Contact:<br />Prof. Dr. Heiner Niemann<br />Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik<br />Höltystraße 10<br />31535 Neustadt<br />Phone: 5034 / 871-136<br />E-Mail: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#104;&#101;&#105;&#110;&#101;&#114;&#46;&#110;&#105;&#101;&#109;&#97;&#110;&#110;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" title="heiner niemann" class="mail" >heiner.niemann@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de </a><br /><br />Original publication:<br />Janet Hauschild, Bjoern Petersen, Yolanda Santiago, Anna-Lisa Queisser, Joseph W. Carnwath, Andrea Lucas-Hahn, Lei Zhangb, Xiangdong Meng, Philip D. Gregory, Reinhard Schwinzer, Gregory J. Cost, and Heiner Niemann: Efficient generation of a biallelic knockout in pigs using zinc-finger nucleases PNAS 2011 108 (29) 12013-12017; published ahead of print July 5, 2011, doi:10.1073/pnas.1106422108 <br /><br /></p></description><pubDate>Mon, 15 Aug 2011 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zinc-finger-enzymes-knock-out-endogenous-gene-in-pigs.html</guid></item><item><title>Ausstellung im Loeffler-Haus auf der Insel Riems öffnet regelmäßig</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/ausstellung-im-loeffler-haus-auf-der-insel-riems-oeffnet-regelmaessig.html</link><description><p>Insel Riems, 08. August 2011. Ab Mitte August wird auf der Insel Riems die Ausstellung zur 100-jährigen Geschichte des Friedrich-Loeffler-Instituts regelmäßig jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 13.00-16.30 Uhr für Besucher geöffnet. Im ältesten Institutsgebäude, dem Loeffler-Haus, werden Informationen zum Institutsgründer Friedrich Loeffler als Wissenschaftler und Familienvater sowie zur wechselvollen Geschichte des Instituts präsentiert.&nbsp; Alle Medienvertreter sind zu einer Vorbesichtigung am Mittwoch, 10. August um 10:30 Uhr herzlich ins Loeffler-Haus eingeladen. Bitte melden Sie sich hierzu in der Pressestelle telefonisch unter 038351- 7-1244 oder per Mail unter <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#101;&#108;&#107;&#101;&#46;&#114;&#101;&#105;&#110;&#107;&#105;&#110;&#103;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >elke.reinking@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> an.&nbsp;</p>
<p>Kernstück der Ausstellung ist der von Heinrich Drake geschaffene bronzene Portraitkopf des Institutsgründers. Handschriftliche Aufzeichnungen, wissenschaftliche Arbeiten, Gegenstände aus seinem Privatleben und von professionellen Sprechern eingespielte Schilderungen von Zeitzeugen geben Einblicke in das Leben und Wirken Friedrich Loefflers.&nbsp; Die wechselvolle Geschichte des von ihm gegründeten Instituts wird in Texttafeln, Arbeitsgegenständen aus dem Laboralltag, Foto- und Filmmaterial gezeigt. Beispiele für erfolgreiche Tierseuchenbekämpfung und Meilensteine der Forschungen des Instituts geben Karten in einer Informationswand wieder, in der darüber hinaus auch Gegenstände und Filme aus dem Inselleben gezeigt werden. Ein Zeitstrahl gibt einen Überblick über die Entwicklung der Insel, Baumaßnahmen, Wissenschaft und Forschung sowie Kunstobjekte. </p>
<p>Die Ausstellung wurde zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Instituts am 10. Oktober 2010 erstmals präsentiert. Ab dem 17. August wird die Ausstellung an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat von 13 bis 16:30 Uhr für interessierte Besucher geöffnet. Aufgrund des begrenzten Raumes wird um Anmeldung per Mail unter <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#108;&#111;&#101;&#102;&#102;&#108;&#101;&#114;&#104;&#97;&#117;&#115;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >loefflerhaus@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> oder telefonisch unter 038351 7-1102 gebeten, Gruppen können sich mit maximal 20 Personen anmelden. Der Eintritt ist kostenfrei. </p></description><pubDate>Mon, 08 Aug 2011 10:26:36</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/ausstellung-im-loeffler-haus-auf-der-insel-riems-oeffnet-regelmaessig.html</guid></item><item><title>FLI gibt Startschuss für den Umzug in den Neubau</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fli-gibt-startschuss-fuer-den-umzug-in-den-neubau.html</link><description><p>Insel Riems, 06. Juni 2011. Auf der Insel Riems laufen die letzten Vorbereitungen für den Bezug der neuen Laboratorien des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) auf Hochtouren. Ab Donnerstag werden die ersten Forschergruppen ihre neuen Arbeitsplätze in Betrieb nehmen. Auch Mitarbeiter des FLI-Standortes Tübingen werden einziehen. Bis zum Herbst soll der Laborbereich der Sicherheitsstufe 2 komplett bezogen sein. </p>
<p>Damit beginnen knapp drei Jahre nach dem ersten Spatenstich im Neubau mit 89 Laboren und 163 Stalleinheiten die wissenschaftlichen Arbeiten. „Wir freuen uns, dass wir jetzt unsere Forschungsarbeiten unter erheblich besseren Bedingungen fortsetzen und ausweiten können“, sagt der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter. Bis heute wurden auf der Insel Riems, dem Hauptsitz des FLI, rund 46000 Kubikmeter Beton und Stahlbeton und 7700 Tonnen Stahl verbaut, 25000 Meter Lüftungsrohre, 130000 Meter Rohrleitungen und über eine Million Meter Kabel für Strom, Telefone und Computer verlegt. Zunächst werden die Laboratorien der Sicherheitsstufe 2 bezogen, in denen mit weniger gefährlichen Infektionserregern gearbeitet wird. Danach folgen die Bereiche höherer Sicherheitsstufen. Aus Tübingen werden bis zum Jahresende alle Arbeitsgruppen auf die Insel Riems umgezogen sein. Danach wird der dortige Standort aufgegeben. <br />Bis die Arbeit in den Laboren und Ställen der höchsten Sicherheitsstufe L4 beginnt, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Zur intensiven Probephase gehören Schulungen durch Kollegen aus Instituten in Kanada und Australien, die bereits über ähnliche L4-Bereiche verfügen. „Wir rechnen damit, im Laufe des Jahres 2013 unter L4-Bedingungen arbeitsfähig zu sein“, erläutert Mettenleiter.<br />Mit dem Bezug des Neubaus sind die Bauaktivitäten auf der Insel Riems aber nicht abgeschlossen. In einer dritten Bauphase folgen der Abriss der alten Laboratorien und der Neubau von Büro-, Konferenz- und Kantinengebäuden sowie die Sanierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes. </p></description><pubDate>Mon, 06 Jun 2011 15:43:25</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fli-gibt-startschuss-fuer-den-umzug-in-den-neubau.html</guid></item><item><title>Kick-off for laboratory relocation at the FLI</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/kick-off-for-laboratory-relocation-at-the-fli.html</link><description><p>Insel Riems, 06 June 2011. On the island of Riems, final preparations for the relocation of workgroups to the newly constructed laboratory building of the Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI) are in full swing. Beginning Thursday, the first research groups, among them colleagues from the FLI site in Tübingen, will move into their new laboratories. According to the schedule it is planned to relocate all laboratories of safety level 2 to the new building until this fall. </p>
<p>This means that less than three years after the groundbreaking ceremony scientific work in the new building with 89 laboratories and 163 animal housing units can be taken up. „We are happy that we will now be able to continue and extend our research work under considerably improved working conditions“, says the President of the FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter. To date, 46000 cubic meters of concrete and ferro-concrete and 7700 tons of steel have been used, 25000 meters of ventilation pipes, 130000 meters of pipelines and more than one million meters of cable for electricity, telephones and computers have been installed in the new building. The first laboratories to be relocated will be those of safety level 2, where less dangerous infectious agents are handled. Subsequently, the sections of the higher safety levels will be taken into operation. By the end of the year, all workgroups from Tübingen will have moved to the island of Riems. Afterwards, the FLI premises in Tübingen will be closed. </p>
<p>However, some time will pass until work in the laboratories and animal houses of the highest safety level L4 will start. Before the regular work can be taken up, the L4 section will go through an intensive testing phase including trainings of the staff by colleagues from institutes in Canada and Australia, which already operate L4 facilities. „We expect to be able to work under L4 conditions sometime during 2013“ explains Mettenleiter.<br />Construction activities will not be finalized with the relocation of the laboratories to the new building. In a third construction phase, the old laboratory buildings will be torn down and new office, conference and cafeteria buildings will be erected and the main building which is listed as a historical monument will be restored. </p></description><pubDate>Mon, 06 Jun 2011 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/kick-off-for-laboratory-relocation-at-the-fli.html</guid></item><item><title>Zeit für Zecken?</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zeit-fuer-zecken.html</link><description><p>Jena, 17. März 2011. Wissenschaftler aus rund 30 Ländern stellen auf dem XI International Jena Symposium on Tick-borne Diseases vom 24. - 26. März in Weimar aktuelle Forschungsergebnisse zu durch Zecken übertragene Krankheiten und zur Zecke selbst vor. Die Themen reichen von der Struktur der verschiedenen Borrelien, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Viren und weiteren Erregern über ihre Möglichkeiten, Mensch und Tier krank zu machen bis zu neuen Erkenntnissen zur molekularen Struktur und zum Verhalten der Zecken. Über 200 Teilnehmer aus Biologie, Human- und Veterinärmedizin, Ökologen und Klimaforscher nutzen das Symposium zum wissenschaftlichen Austausch. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) Jena organisiert die Veranstaltung federführend in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Universität Hohenheim und dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg im Hotel Leonardo, Belvederer Allee 25 in Weimar.</p>
<p>Welche genetischen Eigenschaften muss ein durch Zecken übertragener Erreger besitzen, um Mensch und Tier krank zu machen? Wie gelangt das FSME-Virus ins Gehirn? Welche Mechanismen lösen beim Menschen tatsächlich eine Krankheit aus? Gibt es „Zeckenwetter“? Diese Fragen liefern den Schwerpunkt des Symposiums, den Einfluss der Genetik auf Ökoepidemiologie und Pathogenese. Aber auch praktische Fragen, z. B. ob der in Mitteleuropa vorkommende „Gemeine Holzbock“ einen Durchgang in der Waschmaschine überleben kann, werden beantwortet. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Verleihung des Sinnecker-Kunz-Preises an Nachwuchswissenschaftler. </p>
<p>Alle Informationen zum Symposium stehen auf der Internetseite <a href="http://www.tbd-symposium.com/Pages_public/ijstd_sym.aspx" title="www.tbd-symposium.de" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.tbd-symposium.com/Pages_public/ijstd_sym.aspx</a> zur Verfügung.</p>
<p>Zum Pressegespräch im Vorfeld des XI Symposiums am Mittwoch, den 23. März um 13 Uhr im Hotel Leonardo Weimar, Belvederer Allee 25, sind alle Medienvertreter herzlich eingeladen. Dr. Jochen Süss, Leiter des Nationalen Referenzlabors für durch Zecken übertragene Krankheiten am FLI Jena, Dr. Olaf Kahl von tick-radar und Prof. Dr. Reinhard Kaiser, Chefarzt Neurologische Klinik, Klinikum Pforzheim, stellen das Meeting und ihre Arbeiten vor und beantworten Fragen.</p>
<p>Bitte melden Sie sich bis zum 22. März per Mail unter <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#99;&#104;&#114;&#105;&#115;&#116;&#105;&#110;&#101;&#46;&#107;&#108;&#97;&#117;&#115;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" >christine.klaus@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> an.</p></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 12:29:40</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zeit-fuer-zecken.html</guid></item><item><title>Time for Ticks?</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/time-for-ticks.html</link><description><p><strong>Jena, 17 March 2011. Scientists from approximately 30 countries will present recent research results on tick-borne diseases and on the tick vector itself at the XI International Jena Symposium on Tick-borne Diseases from March 24 to 26 in Weimar. Subjects encompass the structure of various Borreliae, tick-borne encephalitis viruses and other pathogens, their ability to induce disease in humans and animals, as well as recent results on the molecular structure and on the behaviour of ticks. More than 200 participants from biology, human and veterinary medicine, ecologists and climate researchers will use the symposium for scientific exchange. The Friedrich-Loeffler-Institut, Federal Research Institute for Animal Health (FLI) Jena coordinates the organization of the event in cooperation with the Friedrich-Schiller-University Jena, the University of Hohenheim and the State Health Office of Baden-Württemberg at the Hotel Leonardo, Belvederer Allee 25 in Weimar. </strong></p>
<p>Which genetic characteristics does a tick-borne pathogen need to induce disease in humans and animals? How does the TBE virus reach the brain? Which mechanisms are responsible for the induction of disease in humans? Is there a „tick weather“? These are the central questions of the symposium, the influence of genetics on eco-epidemiology and pathogenesis. But also practical questions, e.g. whether the castor bean tick which occurs in Central Europe is able to survive a wash cycle in the washing machine, will be answered. At the end of the symposium the winners of the Sinnecker-Kunz-Award for young scientists will be announced. </p>
<p>For information on the symposium please refer to the website <a href="http://www.tbd-symposium.com/Pages_public/ijstd_sym.aspx" target="_blank" class="external-link-new-window" >http://www.tbd-symposium.com/Pages_public/ijstd_sym.aspx</a>.</p></description><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/time-for-ticks.html</guid></item><item><title>Stärkere Zusammenarbeit in Fragen der Tiergesundheit</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/staerkere-zusammenarbeit-in-fragen-der-tiergesundheit.html</link><description><p>Insel Riems, 17. November 2010. Der Präsident der Russischen Akademie der Agrarwissenschaften (RAAS) Prof. Gennady A. Romanenko besuchte heute mit einer Delegation das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), auf der Insel Riems. Ziel ist eine stärkere Zusammenarbeit in Fragen der Tiergesundheit, vor allem bei der Bekämpfung von Tierseuchen. „Wir werden vor allem bei Forschungen zur Schweinepest enger zusammenarbeiten. Besonders wichtig ist uns hierbei der Erfahrungsaustausch durch gegenseitige Forschungsaufenthalte.“, sagte der Präsident des FLI, Prof. Thomas C. Mettenleiter. </p>
<p>Durch Handels- und Reiseverkehr können Tierseuchen heutzutage schnell über weite Strecken transportiert und verbreitet werden. Die Wissenschaftler tauschten sich daher zum aktuellen Stand der Ausbreitung verschiedener Tierseuchen aus. In Teilen Russlands tritt derzeit beispielsweise die Afrikanische Schweinepest auf, die sich seit 2007 von Georgien aus in verschiedene Länder des Kaukasus und nach Russland ausbreitete. Sie ist von der Klassischen Schweinepest nur durch den Erregernachweis zu unterscheiden, da die Krankheitssymptome bei Haus- und Wildschweinen gleich aussehen. In Deutschland wird die Ausbreitung dieser Tierseuche aufmerksam und mit Sorge beobachtet, da eine Einschleppung des Afrikanischen Schweinepest-Virus in Hausschweinbestände zu großen Verlusten führen könnte. Einen Impfstoff gegen Afrikanische Schweinepest gibt es nicht. <br />Zur russischen Delegation gehörten auch Dr. Denis Kolbasov, Direktor des Instituts für Veterinärvirologie und Mikrobiologie und Dr. Jurÿ Jvanov, Direktor des Instituts für Mechanisierung in der Tierzucht. Neben dem wissenschaftlichen Austausch nutzten die russischen Gäste ihren Besuch auch zu einer Besichtigung des FLI.</p></description><pubDate>Wed, 17 Nov 2010 14:46:19</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/staerkere-zusammenarbeit-in-fragen-der-tiergesundheit.html</guid></item><item><title>Seltene Erkrankungen bei Pferden – Experten tagen in Jena</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/seltene-erkrankungen-bei-pferden-experten-tagen-in-jena.html</link><description><p>Jena, 28. Oktober 2010. Im Zeitalter globaler Mobilität sind Pferdetransporte über große Strecken und von Kontinent zu Kontinent keine Seltenheit mehr. Dies stellt die Diagnostik und Bekämpfung von Pferdekrankheiten vor neue Herausforderungen: Infektionskrankheiten bei Pferden, die entweder in Europa niemals festgestellt wurden oder längst ausgerottet sind, können trotz veterinärmedizinischer Vorsorge unvermittelt auftreten. Auf Einladung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) treffen sich daher Wissenschaftler, praktisch und diagnostisch tätige Tierärzte sowie Vertreter von Behörden vom 03. bis 04. November 2010 zum Jenaer Internationalen Symposium „Horse-Orphan infectious diseases“, um die Problematik seltener Infektionskrankheiten bei Pferden zu diskutieren. <br /><br />Auf dem Programm stehen aktuelle Risikobewertungen zu Krankheiten wie Rotz, Infektiöse Anämie, Kontagiöse Equine Metritis, Afrikanische Pferdepest und Beschälseuche sowie deren praxisnahe Diagnostik. Außerdem werden die aktuellen Regelungen zur Kennzeichnung von Equiden (Pferde, Esel, Maultiere, Maulesel, Zebras) dargestellt. <br />Die Tagung will einen Beitrag dazu leisten, dass seltene Pferdekrankheiten rasch erkannt und eine Verbreitung zügig unterbunden wird, da anderenfalls erhebliche Verluste in der Pferdepopulation zu befürchten sind.<br />Das Symposium findet am Standort Jena des Friedrich-Loeffler-Instituts, Naumburger Str. 96a, 07743 Jena, in englischer Sprache statt. <br />Das aktuelle Programm finden Sie unter www.fli.bund.de.<br /><br />Kontakt<br />Dr. Christine Klaus <br />Telefon 03641 - 804-231 oder -257<br />Fax 03641 - 804-228<br />E-Mail christine.klaus@fli.bund.de<br /><br /><br />Naumburger Straße 96a<br />07743 Jena<br />www.fli.bund.de<br /><br /></p></description><pubDate>Thu, 28 Oct 2010 09:57:17</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/seltene-erkrankungen-bei-pferden-experten-tagen-in-jena.html</guid></item><item><title>Forschung in Hochsicherheitslaboren – Internationales Treffen am Friedrich-Loeffler-Institut</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/forschung-in-hochsicherheitslaboren-internationales-treffen-am-friedrich-loeffler-institut.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 15. Oktober 2010. Vom 18. bis zum 20. Oktober findet am Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), auf der Insel Riems ein Treffen der Direktoren von veterinärmedizinischen Hochsicherheitslaboren aus acht Ländern statt. Auf dem Programm steht der Austausch über bisherige Erfahrungen, internationale Richtlinien und zukünftige Herausforderungen. </strong></p>
<p>Unter den Teilnehmern sind die Leiter der Einrichtungen in Australien und Kanada, die schon heute unter der höchsten Biosicherheitsstufe (BSL) 4 mit Großtieren forschen können. Sie begleiteten das FLI bereits bei der Planung des BSL4-Bereiches im Neubaukomplex auf der Insel Riems und werden das Institut bis zur Aufnahme der Forschungsarbeiten in den Laboren und Tierställen weiter unterstützen. Hierzu gehören unter anderem Schulungen für diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FLI, die später in diesem Bereich arbeiten werden. Die komplexe Sicherheitstechnik und der Umgang mit auch für den Menschen gefährlichen Erregern erfordern besonders gründliche Vorbereitungen und eine ausgedehnte Probephase. Daher wird es noch einige Zeit dauern, bis das FLI seinen Hochsicherheitsbereich vollständig in Betrieb nehmen kann. Danach wird es die dritte Forschungseinrichtung weltweit und die erste in Europa sein, die mit Großtieren an Tierseuchenerregern wie dem Krim-Kongo- oder Nipah-Virus arbeiten kann.</p></description><pubDate>Fri, 15 Oct 2010 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/forschung-in-hochsicherheitslaboren-internationales-treffen-am-friedrich-loeffler-institut.html</guid></item><item><title>Friedrich-Loeffler-Institut feierte 100-jähriges Gründungsjubiläum</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-feierte-100-jaehriges-gruendungsjubilaeum.html</link><description><p><strong><span lang="NL">Insel Riems, 11. Oktober 2010. So viele Menschen waren noch nie auf der Insel Riems: Rund 8200 Besucherinnen und Besucher nutzten am 10.10.2010 b</span></strong><strong>ei strahlendem Sonneschein die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), zu werfen. Zu seinem 100-jährigen Gründungsjubiläum lud das FLI erstmals zu einem Tag der offenen Tür. Alle Angebote vom Geschichtsvortrag über die Präsentationen der Fachinstitute bis zu den Besichtigungen von Teilen des Neubaus und die neue Ausstellung im Loeffler-Haus fanden im wahrsten Sinne des Wortes regen Andrang. „Wir sind überwältigt von dem großen Interesse an unserer Arbeit, damit hatten wir nicht gerechnet.“, sagte der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas Mettenleiter. Am Abend klang der Jubiläumstag mit einem Festakt mit 300 geladenen Gästen in der Stadthalle Greifswald aus.</strong></p>
<p>Vor allem die neuen Labor- und Stallgebäude des FLI interessierten die vielen Besucher. In einem Teil des Neubaus zeigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FLI, wie in Zukunft unter hohen Sicherheits-bedingungen gearbeitet wird. Auch die Präsentation der elf Fachinstitute und der Auszubildenden des FLI fanden reges Interesse. Im Loeffler-Haus, dem ältesten Gebäude am Hauptsitz des FLI, wurde am Mittag eine Ausstellung über Friedrich Loeffler und die Institutsgeschichte eröffnet. Hier nahm vor genau 100 Jahren Friedrich Loeffler seine Forschungsarbeiten zur Maul- und Klauenseuchen auf und legte damit den Grundstein für das nach ihm benannte Institut. </p>
<p>Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hob in ihrer Festrede am Abend die Rolle des FLI auf internationaler Ebene hervor. Seine wissenschaftlichen Gutachten, Risikobewertungen und Stellungnahmen würden weltweit geschätzt. Dies betonte auch der Generaldirektor der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE, Dr. Bernard Vallat.</p>
<p>Den wissenschaftlichen Abschluss der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des FLI bildet die internationale Tagung „Animal Health in the 21<sup>st</sup> Century“, die vom 11. bis 13. Oktober im Alfried-Krupp-Kolleg in Greifswald stattfindet.</p></description><pubDate>Mon, 11 Oct 2010 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/friedrich-loeffler-institut-feierte-100-jaehriges-gruendungsjubilaeum.html</guid></item><item><title>Sonderbriefmarke „100 Jahre Friedrich-Loeffler-Institut“ erscheint</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/sonderbriefmarke-100-jahre-friedrich-loeffler-institut-erscheint.html</link><description><p><strong><span lang="NL">Insel Riems, 05. Oktober 2010. Am 10. Oktober feiert das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), sein 100-jähriges Gründungsjubiläum. </span></strong><strong>Hierzu gibt das Bundesfinanzministerium das Sonderpostwertzeichen “100 Jahre Friedrich-Loeffler-Institut” heraus. Es wird am 7. Oktober im Vorfeld der Agrarministerkonferenz in Lübeck feierlich von der Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und den Präsidenten des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Sonderbriefmarke mit einem Wert von 85 Cent zeigt den Institutsgründer Friedrich Loeffler, Influenzaviren und ein historisches Mikroskop.</strong> </p>
<p>Mit den Worten Loefflers „<i>Euerer Excellenz berichte ich gehorsamst, dass ich sofort nach dem Eintreffen einer frischen Lympheprobe aus Witkowo am Montag, dem 10. October mit den Arbeiten auf der Insel Riems begonnen habe“, </i>an den Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten in Berlin begann die Geschichte des weltweit ältesten Virusforschungsinstituts auf der kleinen Insel Riems im Greifswalder Bodden. Loeffler, ein Schüler Robert Kochs, forschte über die Maul- und Klauenseuche und beschrieb deren Erreger 1898 als erstes tierpathogenes Virus. Loeffler gehört damit zu den Begründern der Virologie. </p>
<p>In seiner wechselvollen Geschichte entwickelte sich das Friedrich-Loeffler-Institut zu einem bedeutenden Tierseuchenforschungszentrum. Heute steht es als Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit für die Forschung zur Gesundheit und zum Wohlbefinden landwirtschaftlicher Nutztiere und den Schutz des Menschen vor Zoonosen, d. h. von Tieren auf den Menschen übertragbaren Infektionen. Das Friedrich-Loeffler-Institut ist selbständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.</p>
<p><span lang="NL">Die Übergabe des Sonderpostwertzeichens “100 Jahre Friedrich-Loeffler-Institut” findet am 7.10.2010 um 14 Uhr im Hotel Mövenpick Lübeck, Willy-Brandt- Alle 1-5, 23554 Lübeck statt.<br /></span></p>
<h3><span lang="NL">Hinweis:<br /></span></h3>
<p>Die Weiterverwendung der Bilder ist nur nach vorheriger Vereinbarung mit dem Bundesministerium der Finanzen bzw. der <a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/liefer-und-geschaeftsbedingungen.html" target="_blank" >Bundesbildstelle</a> erlaubt.</p></description><pubDate>Tue, 05 Oct 2010 15:05:30</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/sonderbriefmarke-100-jahre-friedrich-loeffler-institut-erscheint.html</guid></item><item><title>Institut öffnet Tore zum Jubiläum –  Einblicke in 100 Jahre Forschung für die Tiergesundheit</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/institut-oeffnet-tore-zum-jubilaeum-einblicke-in-100-jahre-forschung-fuer-die-tiergesundheit.html</link><description><p><strong><span lang="NL">Insel Riems, 05. Oktober 2010. </span></strong><strong>Erstmals in seiner hundertjährigen Geschichte lädt das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), am Sonntag, den 10. Oktober 2010 ab 10 Uhr 10 zum Tag der offenen Tür am Hauptsitz Insel Riems. An diesem Tag feiert das Institut sein 100-jähriges Gründungsjubiläum. Interessierte Besucher erhalten dann bis 16 Uhr Einblicke in die Geschichte, die heutige Arbeit und die Zukunft des Instituts. Ein Teil des Neubaukomplexes mit Laborräumen und Tierställen der höchsten Sicherheitsstufen kann besichtigt werden. Für Besucher aus Greifswald fährt ab 9 Uhr ein kostenloser Bus zur Insel Riems und zurück. </strong></p>
<p>Warum ging Friedrich Loeffler mit seinen Forschungen auf die Insel Riems? Wie untersucht man Proben auf Schweinepest, Vogelgrippe und andere Tierseuchen? Auf welchen Sitzstangen sitzen Hühner am liebsten? Wie arbeitet man in einem Spezialanzug in einem Hochsicherheitslabor? Diese und weitere Fragen werden am Sonntag beantwortet. Eine Sonderpostfiliale und ein Stand des Philatelistenvereins Greifswald bieten Material rund um die Sonderbriefmarke „100 Jahre Friedrich-Loeffler-Institut“ an. Auch für Kinder gibt es einiges zu entdecken. Die Vorstellung eines Buches zur Institutsgeschichte und die Eröffnung einer kleinen Ausstellung im Loeffler-Haus, dem ältesten Institutsgebäude, runden das Programm ab. Das Institutsgelände wird ab 9:30 Uhr geöffnet, um 10:10 Uhr wird der Tag der offenen Tür offiziell eröffnet, um 16 Uhr schließen sich die Tore wieder. </p>
<p>Ein Hinweis für Besucher: Tiere dürfen nicht mit auf das Institutsgelände gebracht werden.</p>
<p>Um 18 Uhr wird im kleinen Kreis eine Kranzniederlegung am Grab Friedrich Loefflers auf dem Alten Friedhof in Greifswald stattfinden. Den Abschluss des Jubiläumstages bildet ein Festakt mit geladenen Gästen in der Stadthalle Greifswald.</p></description><pubDate>Tue, 05 Oct 2010 11:57:40</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/institut-oeffnet-tore-zum-jubilaeum-einblicke-in-100-jahre-forschung-fuer-die-tiergesundheit.html</guid></item><item><title>Von üblen Gerüchen, zornigen Bauern und großen  Entdeckungen – Die Geschichte des Friedrich-Loeffler-Instituts</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/von-ueblen-geruechen-zornigen-bauern-und-grossen-entdeckungen-die-geschichte-des-friedrich-loe.html</link><description><p>Greifswald - Insel Riems, 17. September 2010. Warum liegt der Hauptsitz des Friedrich-Loeffler-Instituts auf einer Insel? Wie entdeckte Friedrich Loeffler den Erreger der Maul- und Klauenseuche? Woran forschen die Wissenschaftler heute? Diese und weitere Fragen beantwortet der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter am Montag, den 20. September ab 19:30 Uhr im Konferenzsaal der Ernst-Moritz-Arndt- Universität Greifswald. In seinem Vortrag „100 Jahre Friedrich-Loeffler-Institut – 100 Jahre Forschung für die Tiergesundheit“ gibt er einen Überblick über die wechselvolle Geschichte des Instituts.</p>
<p>Die Veranstaltung Vortrag findet im Rahmen Vortragsreihe zum 100-jährigen Gründungsjubiläums des Friedrich-Loeffler-Instituts statt, die das Institut, die Universität und die Stadt Greifswald anbieten.</p>
<p>20.09.2010:</p>
<p><strong>100 Jahre Friedrich-Loeffler-Institut – 100 Jahre Forschung für die Tiergesundheit<br /></strong></p>
<p>Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter</p>
<p>Zeit: 19:30 – 21 Uhr</p>
<p>Ort: Konferenzsaal der Ernst-Moritz-Arndt- Universität, Domstraße 11, Greifswald</p></description><pubDate>Fri, 17 Sep 2010 12:04:03</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/von-ueblen-geruechen-zornigen-bauern-und-grossen-entdeckungen-die-geschichte-des-friedrich-loe.html</guid></item><item><title>Besuch von Ministerpräsident Erwin Sellering und Delegation der Wojewodschaft Westpommern im Friedrich-Loeffler-Institut</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/besuch-von-ministerpraesident-erwin-sellering-und-delegation-der-wojewodschaft-westpommern-im-friedr.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 20. August 2010. Ministerpräsident Erwin Sellering informierte sich gemeinsam mit Marschall Władysław Husejko und Marcin Zydorowicz, Wojewode der Wojewodschaft Westpommern, sowie weiteren polnischen Delegierten über die Arbeit des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) auf der Insel Riems. Der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, gab einen Einblick in die 100jährige Geschichte und die aktuelle Forschung des Instituts. Anschließend wurden die Neubauten in Augenschein genommen. Neben der auch auf internationaler Ebene anerkannten Forschung sei es vor allem die Verbundenheit mit seiner Geschichte, die das FLI auszeichne, sagte Marschall Władysław Husejko. Dies würde durch die Aktivitäten zum 100jährigen Jubiläum im Oktober deutlich.</strong></p>
<p>Das FLI arbeitet seit Jahren eng mit verschiedenen polnischen Forschungseinrichtungen und Universitäten zusammen. Hierzu gehört das Staatliche veterinärmedizinische Forschungsinstitut in Puławy, für das das FLI für einige Zeit die Aufgabe verschiedener Nationaler Referenzlaboratorein für anzeigepflichtige Tierseuchen übernahm, als das polnische “Schwesterinstitut” des FLI um- und ausgbaut wurde. Weitere Kooperationen bestehen mit den Universitäten in Gdansk, Łodz und Stettin, aus denen regelmäßig Praktikanten und Doktoranden einen Teil ihrer Ausbildung am FLI absolvieren. Prof. Mettenleiter ist zudem seit Dezember letzten Jahres Mitglied der polnischen Akademie der Wissenschaften.</p>
<p>Der Besuch fand im Rahmen der Präsentation der Wojewodschaft Westpommern unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft – 10 Jahre Partnerschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit der Wojewodschaft Westpommern“ in Greifswald statt.</p></description><pubDate>Mon, 23 Aug 2010 12:50:57</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/besuch-von-ministerpraesident-erwin-sellering-und-delegation-der-wojewodschaft-westpommern-im-friedr.html</guid></item><item><title>Aktuelles aus der Tierseuchenforschung: Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft tagt in Jena</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/aktuelles-aus-der-tierseuchenforschung.html</link><description><p><strong>Jena, 16. Juni 2010. Die Tagung der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft, Fachgruppe Bakteriologie und Mykologie, findet in diesem Jahr am Friedrich-Loeffler-Institut in Jena statt. Vom 22.-24.06. treffen sich 200 Tierseuchenforscher in der Saalestadt, um neue Erkenntnisse zur Epidemiologie und Diagnostik wichtiger bakterieller Krankheiten bei Tieren und zur antimikrobiellen Resistenz von Krankheitserregern auszutauschen.</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen neueste Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten zur Prophylaxe, Epidemiologie, Diagnostik, Pathogenese und Bekämpfung von Krankheiten bei Tieren, wobei auf Zoonosen, also Erkrankungen, die von Tieren auf Menschen übertragen werden können, ein besonderes Augenmerk gelegt wird. In 34 Vorträgen und 107 Postern werden die aktuellen Arbeiten präsentiert.</p>
<p>Eine bedeutende Zoonose, der einige Vorträge gewidmet sind, ist das Q-Fieber, das im Jahr 2005 auch in Jena auftrat. Damals kam es zu ca. 300 Krankheitsfällen bei Menschen, die vermutlich auf Schafe zurückzuführen sind, die sich in der Nähe einer Siedlung aufgehalten hatten. Q-Fieber wird durch das Bakterium <em>Coxiella burnetii</em> verursacht. Entzündungen der Atemwege, Grippesymptome sowie Veränderungen an den Herzklappen sind die wichtigsten Erkrankungen, die durch diesen Erreger beim Menschen ausgelöst werden. Das Reservoir für Coxiellen ist in erster Linie bei Wiederkäuern (Rind, Schaf, Ziege) zu suchen. Die Erreger werden besonders bei der Geburt von Lämmern und Kälbern freigesetzt und bleiben lange Zeit in der Umwelt infektiös.</p>
<p>Weitere Vortragskomplexe befassen sich mit epidemiologischen Fragen, klinischer und diagnostischer Mikrobiologie, Paratuberkulose, Immunologie und Vakzineforschung sowie der antimikrobiellen Resistenz veterinärmedizinisch relevanter Bakterien.</p>
<p>Das vollständige Programm kann über <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#72;&#101;&#105;&#107;&#101;&#46;&#70;&#114;&#105;&#101;&#100;&#114;&#105;&#99;&#104;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" class="mail" >Heike.Friedrich@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> angefordert werden.</p></description><pubDate>Wed, 16 Jun 2010 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/aktuelles-aus-der-tierseuchenforschung.html</guid></item><item><title>Hohe Auszeichnung der Stadt Greifswald für den Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/hohe-auszeichnung-der-stadt-greifswald-fuer-den-praesidenten-des-friedrich-loeffler-instituts.html</link><description><p>Insel Riems, 17. Mai 2010. Beim diesjährigen Stadtempfang der Universitäts- und Hansestadt Greifswald am 14. Mai erhielt Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, die Rubenow-Medaille. Überreicht wurde diese hohe Auszeichnung durch Oberbürgermeister Dr. Arthur König. Er würdigte in seiner Rede den Einsatz Prof. Mettenleiters für die Entwicklung des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, auf der Insel Riems und dessen derzeitigen Ausbau zu einem der fünf modernsten Forschungszentren seiner Art weltweit. </p>
<p>In seiner Laudatio für Prof. Mettenleiter ging Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard Kurth, ehemaliger Präsident des Robert Koch-Instituts in Berlin, nicht nur auf dessen Leistungen als Wissenschaftler ein. Um ein Bundesforschungsinstitut mit mehreren Standorten erfolgreich zu leiten, sei auch ein Wissenschaftsmanager notwendig. Beides käme in der Person Mettenleiters zusammen. „Heute die Rubenow-Medaille in meiner „zweiten Heimat“ zu erhalten, ist eine ganz besondere Ehre für mich.“, sagte der gebürtige Schwabe Thomas Mettenleiter in seiner Dankesrede. Einen besonderen Dank sprach er an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts aus, deren Engagement den Erfolg des Instituts ausmache.<br />Während des Stadtempfangs wurden außerdem verdienstvolle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Greifswald mit dem „Silbernen Greifen“ und mit der Eintragung in das Ehrenbuch der Universitäts- und Hansestadt ausgezeichnet. </p></description><pubDate>Mon, 17 May 2010 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/hohe-auszeichnung-der-stadt-greifswald-fuer-den-praesidenten-des-friedrich-loeffler-instituts.html</guid></item><item><title>Jahrestagung von Bund und Ländern zu Fragen der Tiergesundheit</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/jahrestagung-von-bund-und-laendern-zu-fragen-der-tiergesundheit.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 15. April 2010. Fragen zur Tiergesundheit stehen heute und morgen auf dem Programm einer Tagung im Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), auf der Insel Riems. Seit 2005 treffen sich die Staatssekretäre und leitenden Ministerialbeamten der für die Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder jährlich mit Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Zur Diskussion stehen Themen wie der Einsatz von Schutzimpfungen zur Tierseuchenbekämpfung, weitere Vorgehensweisen im Umgang mit aviären Influenzaviren (“Vogelgrippe“) und der Schweinepest bei Wildschweinen, neue Tierseuchenerreger sowie Fragen des Tierschutzes. Dr. Robert Kloos, seit Februar dieses Jahres Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, leitet die Tagung am FLI.</strong></p>
<p>Am Beispiel der Blauzungenkrankheit diskutieren die Experten über den Einsatz und Effekt von freiwilligen oder verpflichtenden Schutzimpfungen zur Bekämpfung von Tierseuchen. Ein weiteres Thema bilden Schutzmaßnahmen gegen Q-Fieber, eine bakterielle Infektionskrankheit bei Schafen und Ziegen, die auf den Menschen übertragen werden kann. In den Niederlanden traten im letzten Jahr verstärkt Fälle von Q-Fieber bei Menschen auf, in der Landwirtschaft waren vor allem viele Ziegenhaltungen von der Infektion betroffen. <br />Die Bekämpfung von West-Nile-Fieber und Afrikanischer Schweinepest als neue Tierseuchen („Emerging Diseases“) stehen ebenfalls auf dem Programm. West-Nile-Fieber ist eine Viruserkrankung, die vor allem bei Wildvögeln, aber auch bei Pferden auftritt. Sie zählt zu den Zoonosen, ist also auf den Menschen übertragbar. In Europa traten in den letzten zehn Jahren verstärkt WNV-Erkrankungsfälle bei Vögeln, Pferden und einige Fälle bei Menschen in Frankreich, Rumänien, Ungarn, Italien und Österreich auf. <br />Die Afrikanische Schweinepest grassiert seit 2007 im Kaukasus und breitete sich vor allem im letzten Jahr in Russland aus. Bisher gibt es keinen Impfstoff gegen diese Virusinfektion.<br />Neben Tierseuchen diskutieren die Experten auch Fragen des Tierschutzes beim Tiertransport und die Einführung einer Kennzeichnungspflicht für Hunde mit Mikrochips. <br /><strong></strong></p></description><pubDate>Thu, 15 Apr 2010 14:45:23</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/jahrestagung-von-bund-und-laendern-zu-fragen-der-tiergesundheit.html</guid></item><item><title>Jungen und Mädchen willkommen – Einblicke in die Arbeit des Friedrich-Loeffler-Instituts</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/jungen-und-maedchen-willkommen-einblicke-in-die-arbeit-des-friedrich-loeffler-instituts.html</link><description><p>Insel Riems, 07. April 2010. Am 22. April findet bundesweit der diesjährige Girls` Day und Zukunftstag statt. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), ermöglicht Jungen und Mädchen an vier Standorten Einblicke in seine Arbeit. Je nach Forschungsschwerpunkt bieten die Fachinstitute unterschiedliche Programme an. Noch sind auf der Insel Riems, in Celle und in Wusterhausen einige Plätze frei.<br /><br />Auf der <strong>Insel Riems</strong> können je fünf Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 11 sich von artgerechter Tierhaltung im Quarantänestall ein Bild machen und selbst Blutproben im Labor untersuchen. Sie erfahren, welche Methoden in der modernen Tierseuchendiagnostik eingesetzt werden und wie die Wissenschaftler Impfstoffe entwickeln. Für Jungen sind noch einige Plätze frei – Anmeldungen können an die Mailadresse <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#103;&#108;&#101;&#105;&#99;&#104;&#115;&#116;&#101;&#108;&#108;&#117;&#110;&#103;&#115;&#98;&#101;&#97;&#117;&#102;&#116;&#114;&#97;&#103;&#116;&#101;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" title="gleichstellungsbeauftragte@fli.bund.de" class="mail" >gleichstellungsbeauftragte@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a> geschickt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Instituts unter <a href="http://www.fli.bund.de/" title="www.fli.bund.de" target="_blank" >www.fli.bund.de</a>. <br /><br />Das Institut für Epidemiologie in <strong>Wusterhausen bei Neustadt/Dosse </strong>hat Laborstationen, ein Quiz und Einblicke in das Tierseuchenmanagement vorbereitet. Je 15 Jungen und Mädchen können hier einen spannenden Tag verbringen, es gibt noch freie Plätze. Weitere Informationen stehen auf der Internetseite <a href="http://zukunftstagbrandenburg.de/" target="_blank" >http://zukunftstagbrandenburg.de/</a> zur Verfügung.<br /><br />In <strong>Mariensee bei Neustadt a. Rübenberge </strong>öffnet das Institut für Nutztiergenetik seine Labore. Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 10 erfahren Wissenswertes über die Milcherzeugung und führen selbst Analysen von Erbmaterial durch. Hier sind bereits alle Plätze vergeben.<br /><br />Tierschutz und Tierhaltung stehen am Standort <strong>Celle</strong> im Mittelpunkt. Hier können 10 Schülerinnen und Schüler einen Blick in die Geflügelversuchsstation werfen und erfahren, wie man Kameratechnik zur Beobachtung der Versuche einsetzt. Im Labor vergleichen sie Blutausstriche von Vogel und Säugetier und untersuchen Bakterien von ihren eigenen Fingerkuppen. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich direkt an das Institut für Tierschutz und Tierhaltung in Celle wenden (Telefon 05141 3846102, Mailadresse: <a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#112;&#111;&#115;&#116;&#115;&#116;&#101;&#108;&#108;&#101;&#64;&#102;&#108;&#105;&#46;&#98;&#117;&#110;&#100;&#46;&#100;&#101;" title="poststelle@fli.bund.de" class="mail" >poststelle@<span style="display:none">we dont want spam</span>fli.bund.de</a>).</p></description><pubDate>Wed, 07 Apr 2010 12:12:49</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/jungen-und-maedchen-willkommen-einblicke-in-die-arbeit-des-friedrich-loeffler-instituts.html</guid></item><item><title>Arbeit über Wirkung von Schimmelpilzgiften bei Nutztieren ausgezeichnet</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/arbeit-ueber-wirkung-von-schimmelpilzgiften-bei-nutztieren-ausgezeichnet.html</link><description><p><strong>Insel Riems, 19. März 2010. Dr.  Susanne Döll vom Institut für Tierernährung am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)  in Braunschweig nahm am 9. März einen von drei Förderpreisen der  Henneberg-Lehmann-Stiftung der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität  Göttingen entgegen. Ihre methodisch fundierten Forschungsarbeiten zum  Mykotoxinstoffwechsel trügen zu einem besseren Verständnis der Wirkung von  Fusarientoxinen insbesondere auf zellulärer Ebene bei, so die Begründung des  Stiftungskuratoriums. </strong></p>
<p>Mykotoxine, die  als Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen wie z. B. Fusarien gebildet werden  und in Futtermitteln vorkommen können, führen in hoher Konzentration bei  Nutztieren zu Vergiftungs-erscheinungen. Besonders Schweine reagieren auf höhere  Mykotoxinkonzentrationen empfindlich.</p>
<p>Die Stiftung  zeichnet jährlich herausragende Forschungsarbeiten aus der landwirtschaftlichen  Praxis und Wissenschaft aus, die zur Verbesserung der Ernährung  landwirtschaftlicher Nutztiere beitragen. Den Hauptpreis erhielt der Schweizer  Ernährungsbiologe Prof. Dr. Caspar Wenk für seine Arbeiten zum Energie- und  Nährstoffhaushalt von Mensch und Tier. Neben Dr. Döll wurden zwei weitere  Nachwuchswissenschaftler mit Förderpreisen ausgezeichnet, Juniorprofessor Dr. Andreas Müller, Halle, und Priv.  Doz. Dr. Robert Ringseis, Gießen. Die Preisverleihung fand im Rahmen der  Jahrestagung der Gesellschaft für  Ernährungsphysiologie an der  Universität Göttingen statt.</p>
<p>Gegründet wurde  die Henneberg-Lehmann-Stiftung 1955 vom Fachverband der Futtermittelindustrie  Goslar. Dem Kuratorium, das die Preisträger auswählt, gehören Vetreter der  Agrarwissenschaften, der praktischen Landwirtschaft und der Stiftungsvorstand  an. Der Name geht auf führende Vertreter der Göttinger Tierernährung, Wilhelm  Henneberg (1825 bis 1890) und Franz Lehmann (1860 bis 1942), zurück.</p></description><pubDate>Fri, 19 Mar 2010 14:56:27</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/arbeit-ueber-wirkung-von-schimmelpilzgiften-bei-nutztieren-ausgezeichnet.html</guid></item><item><title>Tuberkuloseprojekt in Afrika</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/tuberkuloseprojekt-in-afrika-1.html</link><description><p class="MsoNormal">Insel Riems, 29. Januar 2010. Die Rindertuberkulose kann Rinder, Wildtiere und auch den Menschen infizieren und zu schweren Erkrankungen führen. Bei Rindern geht die Leistung allmählich zurück, sie geben weniger Milch und magern ab, was gerade in weniger entwickelten Ländern zu einem Problem der Ernährungssicherung werden kann. In Afrika weiden Nutztiere häufig gemeinsam mit Wildtieren, sodass der Erreger leicht in beide Richtungen übertragen werden kann. Dr. Manfred Tanner und Dr. Irmgard Moser vom Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), leiten ein Projekt zur Bekämpfung der Rindertuberkulose gemeinsam mit Universitäten und Nationalparks in Südafrika, Mosambik, Tansania und Kenia. In den ausgewählten Untersuchungsgebieten dieser Länder gibt es bisher nur lückenhafte Daten über das Vorkommen der Tuberkulose bei Tieren oder beim Menschen. Das Projekt soll alle Aspekte des Wildtier-Nutztier-Mensch-Komplexes berücksichtigen. Im Februar beginnt der aktive Teil mit Untersuchungen von Rindern und Wildtieren in den Studiengebieten.</p>
<p class="MsoNormal">Rindertuberkulose wird durch das Bakterium Mycobacterium bovis verursacht. Sie gehört zu den Zoonosen, also Infektionskrankheiten, die vom Tier auf den Menschen und umgekehrt übertragen werden können. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt Rindertuberkulose zu den derzeit vernachlässigten Zoonosen. Menschen infizieren sich hauptsächlich über unbehandelte Milch und Milchprodukte. Da ein Großteil der Bevölkerung Afrikas Milchzucker nicht verträgt, wird die Milch meistens über mehrere Tage angesäuert. Ein Teilprojekt versucht daher, durch einfache und kostengünstige Fermentationsverfahren die Krankheitserreger abzutöten. Hierbei soll der traditionelle Säuerungsprozess so wenig wie möglich verändert werden, damit die Bevölkerung das Produkt weiterhin akzeptiert.</p>
<p class="MsoNormal">Untersuchungen von Rindern, die nahe oder manchmal sogar in Nationalparks weiden, bilden ein weiteres Ziel des Projektes in Kenia, Tansania und Mosambik. Gleichzeitig werden Wildtiere, wie afrikanische Büffel, Gazellen und Löwen, auf Rindertuberkulose untersucht. Hierbei kommen unterschiedliche Testsysteme zum Einsatz, um deren Tauglichkeit unter den Bedingungen vor Ort zu prüfen. Für Rinder steht der standardisierte Tuberkulin-Hauttest zur Verfügung, bei dem jedes Tier mindestens zweimal untersucht werden muss. Dies ist bei Wildtieren nicht zu realisieren, daher kommen hier nur Testsysteme in Frage, die auf einmaliger Blutentnahme basieren und dazu einfach und schnell sind.</p>
<p class="MsoNormal">Mit den gesammelten Proben von Nutz- und Wildtieren soll eine geo-referenzierte Gewebe- und Blutprobenbank aufgebaut werden. In einer möglichen zweiten Phase des Projekts könnten diese Proben auch auf andere Krankheiten wie Milzbrand, Tollwut oder Brucellose untersucht werden.</p>
<p class="MsoNormal">Die afrikanischen Partnerinstiutionen erhalten umfangreichen Sachleistungen, beispielsweise Fahrzeuge und Diagnostiksysteme. Außerdem werden sieben Nachwuchswissenschaftler ausgebildet und die regionalen Forschungszentren in Maputo, Mosambik, und Morogoro, Tansania, ausgebaut. Neben der internationalen Zusammarbeit wird so auch die Zusammenarbeit verschiedener afrikanischer Länder untereinander gefördert. Zunächst läuft das Projekt bis 2012, eine Verlängerung ist geplant. Es wird maßgeblich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), aber auch von der EU finanziell unterstützt und ist Teil einer abgeschlossenen Ausschreibung für gemeinsame DFG-Projekte deutscher und afrikanischer Wissenschaftler sowie einer EU-Ausschreibung. </p></description><pubDate>Fri, 29 Jan 2010 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/tuberkuloseprojekt-in-afrika-1.html</guid></item><item><title>Präsident des FLI Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-mitglied-der-polnischen-akademie-der-wissenschaften-1.html</link><description><p>Insel Riems, 05. Januar 2010. Auf ihrer Vollversammlung am 10. Dezember 2009 in Warschau hat die Polnische Akademie der Wissenschaften den Präsidenten des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas C. Mettenleiter zum ordentlichen Mitglied gewählt. Er wird zukünftig der Sektion Landwirtschaft, Forsten und Veterinärwissenschaften angehören. „Ich freue mich sehr über diese ehrenvolle Mitgliedschaft, die die guten Beziehungen des Friedrich-Loeffler-Instituts zu unseren polnischen Freunden dokumentiert“, sagte Prof. Mettenleiter über die Auszeichnung. <br /><br />Der 1952 gegründeten Polnischen Akademie der Wissenschaften gehören maximal 350 polnische und rund 250 ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an. Die Akademie koordiniert die Arbeit von 79 wissenschaftlichen Einrichtungen in Polen, arbeitet wissenschaftliche Programme aus und setzt Forschungsergebnisse in die Praxis um. Sie arbeitet mit zahlreichen Institutionen der internationalen Forschungsgemeinschaft zusammen. Prof. Mettenleiter ist bereits Mitglied in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) und der Hamburger Akademie der Wissenschaften. </p></description><pubDate>Tue, 05 Jan 2010 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-mitglied-der-polnischen-akademie-der-wissenschaften-1.html</guid></item><item><title>Riemser Diagnostiktage in Greifswald</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/riemser-diagnostiktage-in-greifswald.html</link><description><p>Insel Riems, 04. November 2009. Rund 175 Tierseuchendiagnostiker aus ganz Deutschland tauschen vom 5. bis 6. November während der 4. Riemser Diagnostiktage im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg in Greifswald Erfahrungen und Informationen aus. Aktuelles zu Diagnostikmethoden, Influenza A (aviäre Influenza, Schweineinfluenza, pandemisches H1N1) und Schweinepest stehen dabei ebenso auf dem Programm wie neue Tierseuchenerreger und Zoonosen (vom Tier auf den Menschen übertragbare Krankheiten) oder Neuigkeiten aus der Gesetzgebung. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) richtet die Riemser Diagnostiktage alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Arbeitskreis für veterinärmedizinische Infektionsdiagnostik (AVID) der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft aus.<br /><br /><br />Die Tagung bringt die Diagnostiker aus den Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer, die für die Erstdiagnostik von Tierseuchen in Deutschland zuständig sind, mit den Experten aus den Nationalen Referenzlaboratorien für Tierseuchen zusammen. „Als Plattform zum aktuellen Erfahrungsaustausch sind die Diagnostiktage sozusagen zur Pflichtveranstaltung geworden und schnell ausgebucht.“, so PD Dr. Martin Beer, Leiter des Instituts für Virusdiagnostik am FLI und Mitveranstalter. <br /><br /><br />Im FLI sind als zuständige Bundeseinrichtung über 50 Nationale Referenzlaboratorien für anzeigepflichtige Tierseuchen und meldepflichtige Tierkrankheiten angesiedelt. Zu den Aufgaben der Referenzlaboratorien gehört die Diagnose und Abklärung von Verdachtsfällen dieser Tierseuchen. Hierzu entwickeln und verbessern sie diagnostische Methoden und geben diese standardisiert an die Untersuchungseinrichtungen der Bundesländer weiter. <br /><br /><br /><br /></p></description><pubDate>Wed, 04 Nov 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/riemser-diagnostiktage-in-greifswald.html</guid></item><item><title>Erkrankungen durch Clostridien: Experten tagen in Jena</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/erkrankungen-durch-clostridien-experten-tagen-in-jena.html</link><description><p>Jena, 1. Oktober 2009. Auf Einladung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) treffen sich mehr als 100 Wissenschaftler aus Human- und Veterinärmedizin sowie praktizierende Tierärzte aus ganz Deutschland vom 01.- 02. Oktober 2009 zum 26. Jenaer Symposium über Clostridien als Krankheitserreger bei Mensch und Tier. Das Symposium findet am Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Loeffler-Instituts am Standort Jena, Naumburger Str. 96a, statt.<br /><br />Clostridien stellen eine große Gruppe bakterieller Krankheitserreger dar, die sich durch die Fähigkeit zur Sporenbildung auszeichnen. Dadurch sind Clostridien besonders widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen und Desinfektionsmitteln und können in der Umwelt für lange Zeit überleben. Die durch verschiedene Clostridien-Arten ausgelösten Erkrankungen bei Mensch und Tier reichen vom Durchfall bis zu Vergiftungen, die unter Umständen auch tödlich verlaufen können. <br /><br />Eine der bekanntesten durch Clostridien hervorgerufenen Krankheiten ist der Botulismus. Ausgelöst durch das Neurotoxin von Clostridium botulinum, kann er zu einer sowohl in der Veterinär- als auch in der Humanmedizin gefürchteten Vergiftung führen. Die Aufnahme des Toxins erfolgt meist über verdorbene Lebens- oder Futtermittel, die hierfür nicht immer Anzeichen aufweisen, in denen sich aber unter Luftausschluss das Toxin gebildet hat, das dann zu Lähmungserscheinungen führen kann. Eine weitere Art, Clostridium difficile, ruft beim Menschen Darminfektionen, teilweise auch mit schweren Verläufen hervor. Die Verbreitung dieses Erregers bei Nutztieren ist noch weitgehend unbekannt. Clostridium perfringens verursacht bei einer Vielzahl von Tierarten und beim Menschen Darmerkrankungen. Diese führen gerade bei Nutztieren häufig zu großen Verlusten. Clostridium chauvoei, auch bekannt als der Erreger des anzeigepflichtigen Rauschbrandes, ruft bei Rindern und kleinen Wiederkäuern Gasödeme hervor. <br /><br />Der Breite dieses Erregerspektrums trägt das Symposium Rechnung. Diskutiert werden neueste Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten zur Prophylaxe, Epidemiologie, Diagnostik, Pathogenese und Bekämpfung von Clostridieninfektionen und -intoxikationen. <br /><br /></p></description><pubDate>Thu, 01 Oct 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/erkrankungen-durch-clostridien-experten-tagen-in-jena.html</guid></item><item><title>Neubau auf der Insel Riems wächst - Richtfest am 4. September</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/neubau-auf-der-insel-riems-waechst-richtfest-am-4-september.html</link><description><p>Insel Riems, 27. August 2009. Auf der Insel Riems rückt der nächste wichtige Termin des Neubaus von Labor- und Stallgebäuden für das Friedrich-Loeffler-Institut näher: Am 4. September ab 10 Uhr findet das Richtfest statt. Die geladenen Gäste erwarten Grußworte vom Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, von der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, vom Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Mecklenburg-Vorpommern, Volker Schlotmann, sowie vom Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, Dr. Arthur König und vom Generalplaner Wolf-Dirk Rauh.<br /><br />Seit dem Baubeginn im Juli 2008 wurden gewaltige Mengen an Stahl und Beton für den Rohbau der Labor- und Stallgebäude verbaut. Bis zum hundertjährigen Jubiläum der Gründung des Friedrich-Loeffler-Instituts am 10.10.2010 sollen 89 Labore und 163 Stalleinheiten verschiedener Biosicherheitsstufen entstehen. Schon jetzt müssen die je nach Sicherheitsstufe unterschiedlichen Grundausstattungen mit Leitungssystemen für Labor-, Lüftungs- und Sicherheitstechnik und die gesamte Ver- und Entsorgung berücksichtigt werden. Um die hohen Ansprüche an Technik und Sicherheit zu gewährleisten, arbeiten in der Arbeitsgemeinschaft FLI Insel Riems erfahrene Unternehmen, wie die Ed. Züblin AG, Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH, Hochtief Construction AG, Axima GmbH und die Caverion GmbH, zusammen. Für den Bauherren, das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, ist es die größte zivile Hochbaumaßnahme in den neuen Bundesländern. <br /><br />Nach witterungsbedingten Verzögerungen im Januar und Februar 2009 holten die Bauunternehmen durch einen verstärkten Personaleinsatz und Sonderschichten schnell Zeit auf, sodass das Richtfest wie ursprünglich geplant gefeiert werden kann. <br /><br /></p></description><pubDate>Tue, 01 Sep 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/neubau-auf-der-insel-riems-waechst-richtfest-am-4-september.html</guid></item><item><title>Präsident des FLI in wissenschaftliche Komitee der OIE gewählt</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-in-wissenschaftliche-komitee-der-oie-gewaehlt.html</link><description><p>Insel Riems, 12. Juni 2009. In den nächsten drei Jahren berät der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter, die Weltorganisation für Tiergesundheit, OIE, in Fragen der Tierseuchenbekämpfung und -prophylaxe. Auf der Vollversammlung der Organisation Ende Mai wurde er als eines von sechs Mitgliedern in das „Scientific Committee“ gewählt. „Für mich bedeutet die Wahl eine hohe Auszeichnung, aber auch eine große Herausforderung.&quot;<br /><br />Das Komitee bringt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Strategien und Maßnahmen der OIE ein, die weltweit angewendet werden“, sagt Prof. Mettenleiter. Außerdem prüfe das Komitee, ob Länder frei von bestimmten Tierseuchen sind, was Erleichterungen beim Handel mit Tieren und tierischen Produkten mit sich bringt. <br /><br /><br />Die OIE besteht seit 1924 und legt Standards zur Erhaltung der Tiergesundheit auf internationaler Ebene fest. Ihr gehören derzeit 174 Mitgliedsländer an. Die OIE sammelt Informationen der Mitgliedsländer über die Tierseuchensituation und informiert über Tierseuchenausbrüche weltweit, damit vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden können. <br /><br /><br />Jedes Mitgliedsland entsendet einen Delegierten in das internationale Komitee der OIE. Diese wählen dann die Mitglieder der Fachkomitees. Das Wissenschaftliche Komitee für Tiergesundheit besteht derzeit aus Mitgliedern aus Ägypten, Argentinien, Belgien, Deutschland, Japan und Südafrika. <br />Weltweit verfügt die OIE über ein Netzwerk von 177 Referenzlaboren für 95 verschiedene Tierseuchen und 27 „Collaborating Centres“, die als Kompetenzzentren in verschiedenen Bereichen der Epidemiologie, Diagnostik und Forschung eng mit der OIE zusammenarbeiten. Seit Mitte 2006 ist das Friedrich-Loeffler-Institut „Collaborating Centre for Zoonoses in Europe“, also für Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Außerdem führt das Institut OIE-Referenzlabore für anzeigepflichtige Tierseuchen, u.a. Tollwut und aviäre Influenza („Vogelgrippe“). <br /><br /></p></description><pubDate>Fri, 12 Jun 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/praesident-des-fli-in-wissenschaftliche-komitee-der-oie-gewaehlt.html</guid></item><item><title>Auswirkungen des Klimawandels auf Infektionskrankheiten - Internationale Konferenz in Greifswald</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/auswirkungen-des-klimawandels-auf-infektionskrankheiten-internationale-konferenz-in-greifswald.html</link><description><p>Insel Riems, 20. Mai 2009. Könnte die Malaria in Mitteleuropa wieder auftreten? Welche neuen Infektionskrankheiten sind zu erwarten? Welche Rolle spielt der Klimawandel bei der Verbreitung von Infektionskrankheiten für die Gesundheit von Mensch und Tier? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler vom 26. bis 28. Mai in der internationalen Konferenz “Climate change and infectious diseases” im Alfried-Krupp-Kolleg in Greifswald nach. Vertreter aus der Klimaforschung, der Biologie sowie der Human- und Veterinärmedizin stellen dazu neueste Informationen zu Ausmaß und Geschwindigkeit des Klimawandels in Zusammenhang mit der Verbreitung von Infektionsserregern vor. Einen Schwerpunkt bildet die Ausbreitung sogenannter “Vektoren”, wie beispielsweise verschiedene Insekten und Nagetiere, und die Auswirkung auf die erwartete Verbreitung der von ihnen übertragenen Infektionen bei Mensch und Tier.<br /><br />Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina veranstaltet als Deutsche Akademie der Wissenschaften die Konferenz zusammen mit der indischen Akademie der Wissenschaften, dem Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg und dem Friedrich-Loeffler-Institut. Erwartet werden rund 100 Wissenschaftler aus aller Welt, so z.B. aus Belgien, Finnland, Frankreich Indien, Israel und den USA. Konferenzsprache ist Englisch. Das Programm der Konferenz steht am Seitenende als PDF zum Herunterladen und auf der Internetseite des Alfried-Krupp-Wissenschaftkollegs (<a href="http://www.wiko-greifswald.de/" title="WIKO" target="_blank" class="external-link" >www.wiko-greifswald.de</a>) zur Verfügung. <br /><br /><br />Die Vertreter der Medien sind zur Konferenz herzlich eingeladen. Am Rande der Tagung besteht die Möglichkeit, Gespräche mit teilnehmenden Wissenschaftlern zu führen. <br /><br /><br /></p></description><pubDate>Wed, 20 May 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/auswirkungen-des-klimawandels-auf-infektionskrankheiten-internationale-konferenz-in-greifswald.html</guid></item><item><title>Amerikanische Grippe</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/amerikanische-grippe.html</link><description><p>Das neue Influenzavirus A/H1N1 ist erstmals auch bei Schweinen nachgewiesen worden. Kanadische Behörden bestätigten, dass in der Provinz Alberta eine Infektion von Mensch zum Tier durch eine Person stattgefunden hat, die aus Mexiko mit grippeähnlichen Symptomen zurückgekehrt ist und Kontakte zu dem Schweinebestand hatte. Die Schweine zeigten milde Atemwegserkrankungen. Der Bestand wurde unter Quarantäne gestellt. Schweine sind grundsätzlich empfänglich für Influenzaviren, die vom Menschen oder von Vögeln stammen. Es ist bisher aber noch unklar, wie sich das neue Virus A/H1N1, das aktuell zu mehr als 800 Infektionen beim Menschen geführt hat, im Schwein verhält. 'Um eine Infektion der Tiere und damit die mögliche Etablierung eines Reservoirs für dieses Virus im Schwein, aber auch eine Vermischung mit anderen Influenzaviren vom Schwein, Vogel oder Menschen im Schwein zu verhindern, ist dringlich darauf zu achten, dass Betriebsfremde, sowie Personen mit Ansteckungsverdacht der neuen Variante von A/H1N1 nicht in die Schweinebestände gelangen', betont Prof. Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, auf der Ostsee-Insel Riems. Die Einhaltung der Betriebshygiene bleibe oberstes Gebot. Die Situation hinsichtlich Schweinefleisch habe sich durch diesen Einzelfall aber nicht geändert. Grundsätzlich geht von Schweinefleisch kein Risiko für eine Infektion mit A/H1N1 aus. Als zusätzliche Sicherheit sollten tierische Produkte für einige Minuten auf 72oC erhitzt werden. Dies tötet generell möglicherweise vorhandene Krankheitserreger wie Viren und Bakterien sicher ab. </p></description><pubDate>Mon, 04 May 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/amerikanische-grippe.html</guid></item><item><title>Labor- und Stallluft schnuppern – das FLI lädt zu Girls´ Day und Zukunftstag</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/labor-und-stallluft-schnuppern-das-fli-laedt-zu-girls-day-und-zukunftstag.html</link><description><p>Insel Riems, 17. April 2009. Das Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), bietet auch in diesem Jahr wieder Jungen und Mädchen an fünf Standorten Einblicke in Berufe rund um die Tiergesundheit. Rund 100 Schülerinnen und Schüler können am 23. April ausprobieren, ob sie später in der Tierpflege, im Labor, in der Landwirtschaft oder als Tierärzte arbeiten möchten. Noch sind ein paar Restplätze in Braunschweig, Celle, Mariensee, auf der Insel Riems und in Wusterhausen frei, für die sich die jungen Interessenten über die Internetseiten des Girls´Day oder Zukunftstages anmelden können.<br /><br />Am Hauptstandort des FLI auf der Insel Riems können sich 10 Schülerinnen der Klassen 9 bis 11 über artgerechte Tierhaltung und die Erforschung von Tierseuchen im Labor informieren. Hier bearbeiten die Mädchen selbst Proben im Labor, fertigen Blutausstriche an und trennen die Erbsubstanz von Viren auf. Laborantinnen, Tierpfleger und Wissenschaftlerinnen des FLI begleiten die Schülerinnen und geben einen Einblick in die Arbeit des weltweit ältesten Virusforschungsinstituts. In Braunschweig stehen im Institut für Tierernährung vor allem Tierhaltung und Arbeiten in der Landwirtschaft auf dem Programm. Das Institut für Tierschutz und Tierhaltung in Celle sowie das Institut für Nutztiergenetik in Mariensee bieten ebenfalls Einblicke in ihre Tierhaltung und Laborarbeiten. In Wusterhausen erfahren Mädchen und Jungen zunächst etwas über die Arbeit des Instituts für Epidemiologie und führen dann selbst Untersuchungen im Labor durch.<br />Weitere Informationen und Anmeldeformulare gibt es im Internet unter folgenden Links:<br />Mecklenburg-Vorpommern: <a href="http://www.girlsday.de/" title="girlsday" target="_blank" class="external-link" >www.girlsday.de</a><br />Brandenburg: <a href="http://www.zukunftstagbrandenburg.de/" title="Zukunftstagbrandenburg" target="_blank" class="external-link" >www.zukunftstagbrandenburg.de</a><br />Niedersachsen: <a href="http://www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de/" title="Zukunftstag für-Maedchen-und-Jungen" target="_blank" class="external-link" >http://www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de/</a><a href="https://prered.fli.zadi.de/?id=" target="_blank" >www.zukunftstag-fuer-maedchen-und-jungen.de</a></p></description><pubDate>Fri, 17 Apr 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/labor-und-stallluft-schnuppern-das-fli-laedt-zu-girls-day-und-zukunftstag.html</guid></item><item><title>Die Milchkuh im Spannungsfeld von Leistungshöhe, Ernährung und Gesundheit – Experten tagen in Braunschweig</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/die-milchkuh-im-spannungsfeld-von-leistungshoehe-ernaehrung-und-gesundheit-experten-tagen-in-br.html</link><description><p>Braunschweig, 17. April 2009. Am 23. und 24.04.2009 findet im Forum des Johann Heinrich von Thünen-Instituts in Braunschweig die Tagung „Die Milchkuh im Spannungsfeld von Leistungshöhe, Ernährung und Gesundheit“ statt. Experten auf den Gebieten der Ökonomie, der Züchtung und Haltung, der Ernährung und der Gesundheit von Milchkühen berichten über den aktuellen Wissensstand zum Thema und diskutieren Lösungsansätze. Die Tagung wird gemeinsam vom Institut für Tierernährung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) organisiert.<br /><br />Die Milchkuh ist gegenwärtig das landwirtschaftliche Nutztier, dem seitens der Öffentlichkeit wohl die meiste kritische Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. BSE, ihre Rolle als „Klimasünder“ sowie die von den Tieren erwartete hohe Leistung rücken sie ins Blickfeld der Medien. Dabei bleibt meist unberücksichtigt, welche großen Beiträge das Rind, und vor allem die Milchkuh, seit seiner Domestikation in der Menschheitsgeschichte geleistet hat und gegenwärtig leistet.<br />Dazu zählen insbesondere die Nutzung zellwandreicher Substanzen und von Nicht-Protein-Stickstoffverbindungen für die Erzeugung von Milch und Fleisch, die Bildung verschiedener Vitamine und der Abbau unerwünschter Substanzen durch Mikroorganismen im Vormagen. Diese Leistungen sind nicht zum Nulltarif zu haben. Denn bei den Umsetzungen im Pansen, die unter anderem die oben erwähnten Vorteile bringen, fällt als weitgehend unvermeidbares Nebenprodukt Methan (CH4) an, das infolge seines hohen Treibhauspotentials die Kuh in die vordere Front der „Klimasünder“ geschoben hat. Die Kuh steht aber auch unter weiteren Zwängen, denn der Landwirt will und muss mit der Kuh wirtschaftlich arbeiten. Die Strukturen des Milchmarktes führen allerdings dazu, dass die von der Milchkuh stammenden Lebensmittel für einen recht geringen Preis angeboten werden müssen. Viele Verbraucher haben sich an das niedrige Preisniveau gewöhnt und können höhere Preise nur schwer akzeptieren. Während der Tagung werden der aktuelle Wissenstand vorgestellt sowie Lösungsansätze und der weitere Forschungsbedarf diskutiert. <br /><br /></p></description><pubDate>Tue, 14 Apr 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/die-milchkuh-im-spannungsfeld-von-leistungshoehe-ernaehrung-und-gesundheit-experten-tagen-in-br.html</guid></item><item><title>Internationales Symposium zu Herpesviren in Greifswald</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/internationales-symposium-zu-herpesviren-in-greifswald.html</link><description><p>Insel Riems, 14. April 2009. Herpesviren gehören zu den komplexesten viralen Krankheitserregern. Einige von ihnen lösen Tierseuchen aus, die zu hohen wirtschaftlichen Einbußen führen können, beispielsweise das Koi-Herpesvirus bei Fischen oder das Bovine Herpesvirus 1 beim Rind. Vom 22. bis 24. April findet das 3. Veterinary Herpesvirus Symposium der „European Societey for Veterinary Virology“ (ESVV) in Greifswald statt. Mehr als 100 Wissenschaftler aus der ganzen Welt werden neueste Erkenntnisse aus der Forschung an veterinärmedizinisch relevanten Herpesviren vorstellen und diskutieren. Die enge Verknüpfung der Grundlagenforschung mit der Praxis bildet einen Themenschwerpunkt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) organisiert das ESVV-Symposium vor Ort, Tagungssprache ist Englisch.<br /><br />Auf dem Programm stehen Vorträge international renommierter Wissenschaftler über Genom-organisation, Pathogenese, Diagnose und Impfstoffentwicklung bei animalen Herpesviren. „Wie infizieren Herpesviren die Zellen ihrer Wirtstiere und wie läuft ihre Vermehrung in diesen Zellen ab? Antworten auf diese grundlegenden Fragen helfen uns, Impfstoffe gegen die Erreger zu entwickeln und landwirtschaftliche Nutztiere vor Infektionen zu schützen.“ sagt der Präsident des FLI, Prof. Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter. Die Grundlagenforschung am Pseudorabiesvirus (PrV), das die Aujeszkysche Krankheit beim Schwein auslöst, ermöglichte die Entwicklung und den erstmaligen Einsatz eines Markerimpfstoffes im Rahmen eines groß angelegten Bekämpfungsprogramms. Seit 2003 ist Deutschland frei von dieser Tierseuche, die früher zu hohen Verlusten führte. Derzeit soll nach dem gleichen Muster das Bovine Herpesvirus 1 in Deutschland ausgerottet werden. Hierzu werden ebenfalls Markerimpfstoffe eingesetzt sowie bereits infizierte Tiere aus den Haltungen entfernt. Die Sanierung der Bestände ist in einigen Regionen Bayerns bereits abgeschlossen und steht in weiteren Bundesländern kurz vor dem Ende. Auch bei der in den letzten Jahren seuchenhaft aufgetretenen Koi-Herpesvirus-Infektion von Zier- und Nutzkarpfen steht die Bekämpfung im Vordergrund. Hierzu werden Fortschritte in der Diagnostik und der Impfstoffentwicklung präsentiert. Höhepunkt der Tagung wird am 23. April eine „Posterparty“ im FLI auf der Insel Riems sein. <br /><br /></p></description><pubDate>Tue, 14 Apr 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/internationales-symposium-zu-herpesviren-in-greifswald.html</guid></item><item><title>Zecken und durch Zecken übertragene Krankheiten – Vorbeugung immer wichtiger</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zecken-und-durch-zecken-uebertragene-krankheiten-vorbeugung-immer-wichtiger.html</link><description><p>Jena, 03.03.2009. Infektionskrankheiten, die durch Zecken übertragen werden, nehmen weltweit an Bedeutung zu. Das Symposium befasst sich mit den neuesten Erkenntnissen zum Vorkommen und der Verbreitung dieser Erreger in Zecken, der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen sowie der allgemeinen und spezifischen Prophylaxe. Biologie und Ökologie der Zecken bis hin zum Einfluss des Klimawandels auf diese Zoonosen und ihre Vektoren werden ebenfalls diskutiert. Der besondere Schwerpunkt dieser Jubiläumsveranstaltung liegt auf dem Themenkomplex „Prävention“, in dem alle Bereiche der Vorbeugung von der allgemeinen Zeckenstichabwehr bis zur spezifischen Schutzimpfung behandelt werden.<br />Es werden 300 Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern erwartet, die Konferenzsprache ist Englisch.<br />Das Symposium wird vom Nationalen Referenzlabor für durch Zecken übertragene Krankheiten im Institut für bakterielle Infektionen und Zoonosen des Friedrich-Loeffler-Instituts in Kooperation mit dem Institut für Ernährungswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena organisiert und findet im Leonardo Hotel in Weimar, Belvederer Allee 25, statt.<br />Aktuelle Informationen zum wissenschaftlichen Programm sind unter <a href="http://www.tbd-symposium.com/" title="TBD Symposium" target="_blank" class="external-link" >www.tbd-symposium.com</a> erhältlich.<br />Am 18.03. ist um 11:00 zu dieser Thematik ein Pressegespräch in den Räumen der LPK im Thüringer Landtag in Erfurt, Jürgen-Fuchs-Str. 1 geplant. Es besteht darüber hinaus auch die Möglichkeit, im Vorfeld mit kompetenten Gesprächspartnern spezielle Fragestellungen zu erörtern, wobei wir für eine Voranmeldung über die o.g. Kontaktdaten dankbar sind. </p></description><pubDate>Tue, 03 Mar 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/zecken-und-durch-zecken-uebertragene-krankheiten-vorbeugung-immer-wichtiger.html</guid></item><item><title>Von Blauzungenkrankheit bis Ferkelkastration - Staatssekretäre und Wissenschaftler diskutieren aktuelle Fragen der Tiergesundheit</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/von-blauzungenkrankheit-bis-ferkelkastration-staatssekretaere-und-wissenschaftler-diskutieren-aktu.html</link><description><p>Insel Riems, 26. Februar 2009. Zum bereits vierten Mal kamen gestern und heute die Staatssekretäre und leitenden Ministerialbeamten der für die Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder mit Wissenschaftlern des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) auf der Insel Riems zusammen. „Man könnte das Treffen unter „Administration meets Science“ zusammenfassen. Der rege Austausch zwischen Verwaltung und Wissenschaft hat nun schon Tradition und zeigt die enge und konstruktive Zusammenarbeit beider Seiten,“ sagte Staatssekretär Gert Lindemann aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).<br /><br />Die Teilnehmer berieten unter anderem über die weitere Bekämpfung der Blauzungenkrankheit in Deutschland. Zum Thema aviäre Influenza (Klassische Geflügelpest, „Vogelgrippe“) wurden Handlungsoptionen beim Auftreten von geringpathogenen Virentypen erörtert. Einige dieser Viren lösen beim Geflügel zwar keine klassische Geflügelpest aus, können aber zu krankmachenden, hochpathogenen Varianten mutieren. Zum Jahreswechsel war in Putenmastanlagen in Niedersachsen geringpathogenes H5N3-Virus aufgetreten. Um eine Mutation dieses Virus zur hochpathogenen Form zu verhindern, waren rund 600.000 Stück Geflügel vorsorglich getötet worden.<br />Weitere Themen waren die wieder aufgetretene Schweinepest bei Wildschweinen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die aktuelle Situation bei BSE und die Problematik der Koi-Herpesvirus-Infektionen, die bei Karpfen zu hohen Verlusten führen können. Im Bereich Tierschutz wurden u. a. Möglichkeiten der schmerzfreien Ferkelkastration erörtert. <br /><br /></p></description><pubDate>Thu, 26 Feb 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/von-blauzungenkrankheit-bis-ferkelkastration-staatssekretaere-und-wissenschaftler-diskutieren-aktu.html</guid></item><item><title>Hamburger Akademie der Wissenschaften wählt Prof. Mettenleiter zum Mitglied</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/hamburger-akademie-der-wissenschaften-waehlt-prof-mettenleiter-zum-mitglied-2.html</link><description><p>Insel Riems, 13. Januar 2009. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg wählte Prof. Thomas C. Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), zum neuen Mitglied. Er wird wie der ebenfalls zugewählte Greifswalder Prof. Michael Hecker in der Arbeitsgruppe „Infektionsforschung“ tätig sein.<br /><br />Der Molekularbiologe Mettenleiter ist bereits Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Deutschen Gesellschaft für Virologie sowie der American Society. In seiner Forschungsgruppe am FLI werden u. a. gentechnisch veränderte Impfstoffe zum Schutz vor Tierseuchen entwickelt. Die Akademie der Wissenschaften in Hamburg vereinigt seit 2004 Wissenschaftler im norddeutschen Raum, die in interdisziplinären Projekten zusammen arbeiten. </p></description><pubDate>Fri, 13 Feb 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/hamburger-akademie-der-wissenschaften-waehlt-prof-mettenleiter-zum-mitglied-2.html</guid></item><item><title>Fit in Theorie und Praxis – Landesberufswettkampf von Land- und Tierwirten am FLI in Braunschweig</title><link>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fit-in-theorie-und-praxis-landesberufswettkampf-von-land-und-tierwirten-am-fli-in-braunschweig.html</link><description><p>Insel Riems, 02. Februar 2009. Am 5. Februar begrüßt Florian Hackelsperger, Leiter der Versuchsstation des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in Braunschweig, 76 angehende Land- und Pferdewirte zum regionalen Berufswettkampf. Die 16 bis 25 Jährigen erwarten neben theoretischen Fragen zum Verkauf von Maschinen und Tieren auch praktische Aufgaben, in denen sie ihre Fähigkeiten zeigen können. Der Braunschweiger Bezirksverband des Landvolks Niedersachsen richtet den Wettbewerb gemeinsam mit der Johannes-Selenka-Schule (Berufsbildende Schule Braunschweig) und dem FLI aus. Die Gewinner qualifizieren sich für den Landesentscheid. Das Landvolk stiftet zudem attraktive Sachpreise und lädt zum gemeinsamen Mittagessen in die Kantine des Forschungsgeländes ein.<br /><br />Was ist beim Verkauf eines Tieres zu beachten? Worauf muss man beim Kauf einer Maschine achten? Unter den wachsamen Augen von insgesamt 15 Prüfern stellen sich die Teilnehmer des Berufswettkamps ihren Aufgaben. In der Praxis müssen die angehenden Land- und Pferdewirte Werkzeuge, Getreide und Düngemittel bestimmen. Die Pferdewirte müssen zudem ihr Geschick beim Stapeln von Strohballen mit einem Traktor zeigen, die Landwirte rangieren mit Traktor und zweiachsigem Anhänger rückwärts in ein Fahrsilo. Weitere Prüfungen wie das Nothalftern eines Holzpferdes und der Zusammenbau eines Vogelhäuschens gehören ebenfalls zum Wettbewerb. <br />Für Auszubildende in der Land-, Tier- und Forstwirtschaft gilt der Berufswettbewerb nicht nur als Qualifikation für den Landeswettbewerb, sondern bereitet die Teilnehmer auch auf die Gehilfenprüfung vor. Der Bezirksverband des Landvolks und die Johannes-Selenka-Schule richten den Regionalentscheid alle zwei Jahre in Braunschweig aus. Er findet bereits zum zweiten Mal auf der Versuchsstation des FLI statt. <br /><br /></p></description><pubDate>Mon, 02 Feb 2009 00:00:00</pubDate><guid>http://www.fli.bund.de/no_cache/en/startseite/press-releases/presse-informationsseite/Pressemitteilung/fit-in-theorie-und-praxis-landesberufswettkampf-von-land-und-tierwirten-am-fli-in-braunschweig.html</guid></item></channel></rss>